Ein motivierender Impuls zu Beginn - nur welchen? Nehme ich Rainer Maria Rilke, der in seinen Briefen an einen jungen Dichter auf die innere Notwendigkeit zu schreiben eingeht und nichts hören will von Gut oder Schlecht oder gehe ich auf Ernest Hemingway ein, der rät, nur einen wahren Satz am Tag zu schreiben? Oder auf Julia Cameron, die rät, sich mit den Morgenseiten die Seele frei zu schreiben oder vielleicht doch Natalie Goldberg, die ihr Schreiben als ein Begreifen der Welt versteht oder Brenda Ueland, die uns ermutigt, aus purer Lust heraus zu schreiben? Natürlich könnte ich auch Annie Dillard oder Anne Lamott zitieren, die raten, sich mutig und unerschrocken Schritt für Schritt einen Weg durch die Wörter zu bahnen. So wenig wie es einen Weg gibt zu schreiben, gibt es auch diesen einen Impuls zu schreiben nicht, außer den von Hanns-Josef Ortheil vielleicht, sich auf einen Stuhl zu setzen an einen Tisch, das Heft zu nehmen und zu schreiben, um einen Moment zu schaffen, der Heimat, Zuflucht und Rückzug bietet.


Bargeflüster

Stammtisch

Happy Hour