Bargeflüster - Blog

Bitte auch lesen - Meine Gastbeiträge

Ihr Lieben,

ich schreibe regelmäßig für einen Blog meiner Kollegin Jutta Vogt-Tegen, die sich auf die Achtsamkeit spezialisiert hat, Gastbeiträge. Ich möchte euch hier die Links vorstellen zu den einzelnen Beiträgen:

Über das Rauhnacht Schreiben: https://www.dastutmirgut.net/das-rauhnacht-schreiben-einkehren-heimkommen-ankommen-verweilen/ 

Die neue Lebensphilosophie mit dem Bullet Journal: https://www.dastutmirgut.net/bullet-journal-7-gute-gruende-warum-der-megatrend-zur-lebensphilosophie-wird/

Eine Reise ins Unbewusste, 3 Formen des Schreibens: https://www.dastutmirgut.net/eine-reise-ins-unbewusste-3-formen-des-schreibens/

Über den absolut faszinierenden Miracle Morning von Hal Elrod: https://www.dastutmirgut.net/hal-elrod-erlebt-seinen-eigenen-miracle-morning/

Eure Beatrix

 

 

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Süßer die Glocken nie klingen, als zu der Weihnachtsmarktzeit, s`ist als ob Engelein singen wieder von Frieden und Freud

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Mias Adventkalender - unser Wortgeschenk für euch

 

Ihr Lieben!

Vielen Dank an die liebe Mia (http://www.wenn-leben-erzaehlt.de/mias-blog-adventkalender-2017/) für die Idee eines wortreichen Adventkalenders. Im Folgenden stammt alles kursiv Gedruckte von meinen Vorgängerinnen, das Nachfolgende von mir. Viel Spaß beim Lesen und ein freudiges Fest zum Heiligen Nikolaus!

 

 

Sie lag auf dem Rücken im warmen Wasser des Außenbeckens im Solebad. Sie spürte das Wasser, das sie trug und blickte entspannt in den Nachthimmel. Der Mond erzählte ihr die Geschichte des Tages. Seine Sicht war eine völlig andere als ihre. Seine Geschichte gefiel ihr besser und als er geendet hatte, sah sie, wie etwas vom Mond herunter direkt neben ihr ins Wasser plumpste.

 

Es glitzerte wunderschön und ohne nachzudenken, streckte sie die Hand aus, um es zu erhaschen. Aber sie war zu langsam, hatte wohl doch einen Moment gezögert. Das Ding rutschte zwischen ihren Fingern hindurch und sank auf den Boden des gekachelten Schwimmbades. Da lag es nun. Ein schwaches Leuchten drang zu ihr herauf. Wie sollte sie an das Ding herankommen. Wenn sie eines hasste, dann war es das Untertauchen. Schon allein die Vorstellung, mit dem Gesicht unter Wasser zu müssen, jagte ihr trotz der Wärme des Solewassers eine Gänsehaut über den Rücken.

 

An Entspannung war nun nicht mehr zu denken. Wie sollte sie an das matt leuchtende Etwas herankommen, das zu packen sie um Haaresbreite verfehlt hatte? Sie schaute sich suchend um, als gäbe es irgendwo im Außen eine Lösung zu entdecken. Bei aller Anspannung zwang sie sich zur Ruhe und schloss noch einmal die Augen; da fiel ihr ein, wie es gehen könnte.

 

Sie dachte an Erik, den Bademeister, der ihr vor zehn Jahren in genau diesem Schwimmbad zum ersten Mal begegnet war – einen verträumten jungen Mann mit kurzen, glatt gekämmten dunklen Haaren, stets mit einem Buch vor der Nase, der sie erstaunt und an Paul Celan erinnert hatte. Damals saß er am Beckenrand auf einem dieser weißen Plastikstühle, die auch ein Solebad seinen Aufpassern zur Verfügung stellte und las in einem zerfledderten Taschenbuch, offensichtlich absorbiert von der Geschichte aus einer anderen Welt. Zunächst hatte sie sich nicht getraut, ihn anzusprechen, denn es schien ihr, als säße er inmitten einer Glocke aus flirrenden und tanzenden #Satzfragmenten, die sie nicht zu durchbrechen wagte. Doch ihr war der Lieblingsring ihrer Großtante beim Schwimmen abhanden gekommen, das kostbarste Etwas, das sie besaß und sie hatte Angst gehabt, danach zu tauchen. „Entschuldigen Sie, bitte, aber ich habe etwas sehr Wertvolles im Becken verloren, könnten Sie mir vielleicht bei der Suche behilflich sein?

 

Erik schüttelte sich kurz, blickte sie mit verklärten Augen an, zögerte danach keine Sekunde und sprang.

 

Natürlich war kein Erik in der Nähe. Bestimmt war er längst seinen Träumen hinterhergereist. Als sie sich hilfesuchend umschaute, vermieden die anderen Gäste jeglichen Blickkontakt. Und die aufsichtführende Bademeisterin war gerade mit einigen Kindern beschäftigt, die albernd und viel zu schnell über die glatten Kacheln geflitzt waren. Ihre Super-Idee verflüchtigte sich im Nebel des salzigen Wasserdampfes.

 

Sie sah mit nachdenklichem Blick über die erneut von Sprudeldüsen in Bewegung gebrachte Wasserfläche, da kam ihr just das Ende eines Gedichtes in den Sinn. Verfasst von dem Lyriker Celan, an den sie damals Erik erinnert hatte.

 

... ein Wort zu dem du herabbrennst'. Aus 'Feuer und Wasser'. Das konnte kein Zufall sein.

 

 

Oder doch? Es war jetzt keine Zeit, um lange nachzudenken, schon gar nicht über dieses Gedicht, das sie seit jenem Morgen begleitet, als es eine Mitschülerin vor dem Unterricht an die Tafel schrieb. Obwohl, dieses Gedicht..., konnte es ihr gerade jetzt nützlich sein? Sie blickte auf das leuchtende Ding unter Wasser und dann lächelnd hoch zu ihrem heimlichen Verbündeten, dem Mond. Plötzlich wusste sie, was zu tun war.

 

 

 

Morgen geht es weiter mit Anne auf https://digitalschreiben.wordpress.com 

 

Eure Beatrix

 

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Ich kann nicht schreiben - Dann lasst es uns gemeinsam tun!

 

Ihr Lieben!

Heute blogge ich einen Text , den ich vor ein paar Jahren in meiner  Schreibgruppe geschrieben habe..

Texte schreiben in einer Gruppe ist immer ein intensiver schöner Prozess und man schreibt ganz anders. Wer in der Nähe des Sauerlandes wohnt, kann gerne bei mir am Rauhnacht Schreiben teilnehmen (15€ pro Abend und ihr könnt einzeln buchen), das ab dem 21.12. 17 losgeht!

Ich freue mich sehr drauf,  mit euch Worte tanzen zu lassen. Man muss nicht schreiben können, man muss nur Spaß an Worten haben und den Wunsch, näher an sich heranzukommen;)

Ich werde vorher eine Einführung in die Rauhnächte geben und auch ins Freie Schreiben und deren Wirkung. Danach schreiben wir und lesen uns (wer will) nachher etwas vor. Ab 2018 machen wir Sonntags 11.00-13.30 Silent Writing, da kann jeder sein Schreibprojekt mitbringen und wir nutzen die Stille, um gemeinsam zu arbeiten. Auch hier ist es wertvoll, nicht alleine zu sein. Schaut einfach auf meinem Blog unter Stammtisch vorbei, dort sind dann alle Termine.

 

 

Vom Glück des Schreibens

 

 

 

Es mag nicht für alle Glück bedeuten, ein leeres Blatt Papier in eine Geschichte zu verwandeln, die im besten Fall die Emotionen beim Leser verursacht, die sich der Schreiber selber wünscht. Doch für einige wenige Menschen gibt es keine größere Form von Glück, als wenn sich aus einer noch so klein gearteten Idee einzelne Wörter, Sätze und schließlich eine ganze Geschichte bilden. Zum einen mag es die Bewältigung der Herausforderung an sich sein, die eine Faszination auf den Schreiber auslöst, doch es kann viel mehr sein als das.

 

In dem Moment, wo wir uns ganz dem Schreiben hingeben, wenn wir sozusagen nur noch schreibend sind, lassen wir alles andere um uns herum los, bis es in uns ganz still wird. Wir fürchten uns nicht vor der Leere des weißen Blattes, sondern wir tauchen hinein, immer tiefer, bis wir versinken in eine unendliche Fülle, die uns mit dem Wahren, Reinen und gänzlich Unberührten verbindet. Für uns gibt es kein größeres Glück, als sich von dieser Fülle treiben zu lassen und all jenen Wörtern Ausdruck zu verleihen, die so lange in uns gewartet haben, bis sie nun mit aller Kraft an die Oberfläche drängen.

Eure Beatrix

 

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Ich hab nichts zu sagen, was soll ich dann schreiben?

Ihr Lieben,

seit Tagen denke ich, ich müsste mal wieder was schreiben auf meinem Blog. Kommt aber nichts. Über meinen Engelkalender, der jetzt zum achten Mal in Folge läuft... Zitate, Gedichte, Weisheiten...neeee.

Über das neue Trauer-Tagebuch, das ich Montag endlich abgegeben habe und das mich nun wirklich einiges abgerungen hat... neee. Draußen ist es dunkel genug. Letzten Sonntag war Volkstrauertag, diesen ist Totensonntag. Was soll man da schreiben, wie tröstend es ist blablabla.

 

Was ist das Leben?

Wisst ihr, was mir wirklich seit einer Woche im Kopf rumgeht? Was ist das Leben? Wir nehmen uns für sooo wichtig, dabei sind wir doch lächerlicherweise mit nichts wirklich Wichtigem beschäftigt. Depressive Phase? Überhaupt nicht. Ich fühle mich frisch, bewegt und guter Dinge. 

 

Es gibt nicht zu sagen, aber viel zu schreiben

Tja, was will ich bloß sagen mit diesem Blog? Dass es nichts zu sagen gibt. ja...mhm...kann ich das denn so schreiben? Aber wenn ich näher drüber nachdenke, genauso ist es doch. Da lesen wir die ganze Zeit auf tollen Blogs, wie das Leben funktioniert, irgendwie, mehr schlecht als recht. Und dabei im Geheimen...ganz tief drinnen, denken wir: Alles Mist. Fühlen weiterhin, was wir so sehr bemüht sind zu übertünchen: Traurigkeit, Einsamkeit, Angst, Wut. Wir wissen sogar, woher das kommt: DIE KINDHEIT. Da ist was geschehen, wir wurden vermurkst von wem auch immer. So und nun? Wir raffen uns auf, gehen brav in Seminare, fahren in der Weltgeschichte rum, wollen uns erfahren, klappt auch alles ....für eine gewisse Zeit. Dann kommt es wieder: Traurigkeit, Einsamkeit, Wut, Angst... und was Neues: Schuldgefühle, denn wir wissen ja alles, setzen es aber nicht um. Wir sind schuld, weil es uns schlecht geht. Wir sind Meister unseres Lebens, wir können Wünschen und uns bereits so fühlen ...natürlich, das klappt auch...

 

Mea culpa

ABER was ist das Leben? Ok, jetzt könnte ich zu dem glorreichen Schluss kommen, dass wir die Gefühle annehmen müssen und das zusammen ist das Leben. Stimmt ja auch. Doch.... Irgendwas stimmt da doch nicht, sonst käme das nicht immer wieder... Schuldgefühle klopf klopf... Tja, dahinter steht wohl: Das Leben ist schön, du bist selbst für dein Leben verantwortlich, du kannst es schaffen. DAS ist richtig. Doch, da ist ein Haken: Wenn wir es mal nicht schaffen, nicht so glücklich sind, dann beginnen wir...na? Genau! Zu lügen, es schön zu reden, nach außen hin, Fassaden zu errichten. Ich sage mittlerweile, wenn das so ist, dass es mir nicht gut geht oder was mich belastet, wenn auch zögerlich und nicht jedem.

 

Ohne Ziel schreiben

Doch was mir wirklich hilft und was ich auch nicht immer tue, obwohl ich es weiß, ist: Papier und Stift nehmen und Stift aufsetzen und so losschreiben, wie jetzt gerade diesen Blog. Ohne Ziel, Worte fließen lassen, sich selbst Fragen stellen (Was ist das Leben?) und die Antworten kommen lassen. Und aufatmen. Guckt doch mal, was kam für eine Antwort bei diesem wirren Geschreibsel hier: Ehrlichkeit. Mir ist gerade bewusst geworden, dass genau das es ist, was mir seit einer Woche im Kopf rumgeht. Ich hatte ein Gespräch geführt auf der Eröffnungsfeier des Berghauses. Es ging um radikale Ehrlichkeit. Genau, jetzt wird mir das klar: Das ist gerade mein Weg. Ehrlich meinen Gefühlen gegenüber sein, sie sind da und sie sind weiß Gott nicht immer so rosig,  ehrlich mir gegenüber, wenn ich was aus reiner Berechnung tue, wenn ich anderen Schuldgefühle mache, wenn ich keinen Bock habe zu helfen, zuzuhören oder wenn ich mich mit anderen vergleiche, andere bewerte.

 

Radikal ehrlich?

Ich weiß nicht, ob ich es radikale Ehrlichkeit nennen würde, das ist mir viel zu hart. Versuchen, ehrlich zu sein, ist dagegen viel zu schwach. Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich natürlich auch sehr in mir drin, ich muss ja immer abchecken, wie es gerade wirklich in mir aussieht. Interessant, ne? 

 

Mit ganzer Seele schreiben

Sooo, jetzt ist aber gut. Ich habe euch nun mit meinem Nicht-Wissen-was-soll-ich-sagen nun ein Beispiel dafür gegeben, wie unglaublich wertvoll das Schreiben ist (mehr dazu in meiner Seelenfeder). Bei dieser Form des freien Schreibens und Fließenlassens der Worte kann man nicht lügen. Das ist grundehrlich. Und was soll ich sagen: Es lässt einen ganz zurück. Es macht Mut, gibt Hoffnung und verbindet einen mit dem Leben. Somit schließt sich der Kreis und ich wünsche euch viel Papier und den Mut, den Stift den Rest erledigen zu lassen. Ihr braucht nichts von außen, der Stift auf dem Papier zeigt euch den Weg. Nun glaubt mir schon! 

Eure Beatrix

P.S. Apropos Ehrlichkeit:  nein, ich bekomme nichts von Amazon für die Verlinkung, weil ich das nicht will. Aber ich will natürlich, dass ihr eine Möglichkeit bekommt, meine Bücher zu bestellen. Und ich danke den vielen netten Leuten, die mir neue Tipps geben rund ums Schreiben und die mir ihre Erfahrungen berichten. 

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Wenn aus einer Vision Realität wird - wird aus einer Kegelbahn eine Kunsthalle

An die 200 Gäste stürmten am Sonntag bei strömendem Regen das alte Berghaus in Stockum zur Einweihungsfeier.

Dank Johannes Dröge gab es eine Vision!

Dank Ferdi Tillmann wurde daraus Realität!

Dank uns Künstlern wurden aus Pensionszimmern Mal-, Schreib- und Bildhauer-Ateliers.

Dank Architekt und fleißigen Arbeitern wurde aus der alten Kegelbahn eine moderne Kunsthalle.

Dank der Besucher wurde aus einer Vision ein lebendiger Traum.

Dank Guido Simon wurde aus Worten ein Gedicht: Berghaus.

Dank des Gedichts entstand eine neue Vision: Grenzen ausdehnen und immer wieder neu anfangen.

Dank uns allen wird das Berghaus eine "geprägte Form, die lebend sich entwickelt".

 

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3 Minuten am Abend + 3 Minuten am Morgen - kleine Veränderungen überlisten das Gewohnheits-Gehirn

Ihr Lieben!

Ihr nehmt euch so viel vor und am Ende des Tages fragt ihr euch, wo ist die Zeit geblieben? Und beschimpft euch, dass ihr wieder nichts richtig gebacken bekommen habt? Und tragt eine leicht angesäuerte Miene vor euch her... ICH jedenfalls ertappe mich dabei;)

 

Was tun?

Ich will euch ein wirklich gutes Mittel an die Hand geben, das nur 3 Minuten am Tag dauert. Die Kürze ist eine wichtige Voraussetzung, denn alles, was länger dauert, machen wir eh nur selten oder lassen es schnell wieder.

 

Warum sollte ich mich überhaupt ändern?

Das Gehirn will im Grunde keine Veränderung (ist doch auch etwas gefährlich, wer weiß, was aus mir wird, wenn ich plötzlich Dinge gebacken kriege?), also ist der Widerstand vorprogrammiert...ach, ist doch egal, machen wir morgen oder nächste Woche oder muss ich das überhaupt machen? Läuft ja ...

irgendwie...

weiter...

Wer nicht irgendwie sein Leben leben will, sondern stolz auf sich sein will (das fühlt sich nämlich echt prickelnd an), der probiere es aus...

 

Wunschtagebuch - Wie soll das funktionieren?

Jeden Abend nehmt ihr euch ein Tagebuch, Ringbuch oder euren Kalender. Drei Kästchen malen und dahinter schreiben, was ihr am nächsten Tag erledigen wollt (was wichtig ist, was euch freuen würde, wenn ihr es endlich hinter euch habt). Buch zuklappen und beruhigt schlafen. Am Morgen etwas früher wach werden, Buch nehmen, reingucken, 3 Minuten sich vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn ihr das heute erledigt habt (gigantisch...). Aber wirklich fühlen, anderes gilt nicht. Ihr werdet euch wundern, wie oft ihr am Tag an diese drei Punkte denkt und plötzlich macht ihr es ohne großes Tamtam: der Anruf, das klärende Gespräch, den Einkauf, das Buch lesen, putzen... Dann am Abend in guten Gefühlen schwelgen, während ihr wieder euer Buch hervorkramt, die Kreuzchen abhakt und neue Kreuzchen für den nächsten Tag setzt...

 

Miracle Morning - neue Gewohnheiten in Serie

Neue Gewohnheiten einüben, kann sehr wirksam sein. Wenn ihr das schafft, könnt ihr langsam mehrere dieser kleinen Gewohnheiten aufbauen: Morgens 5 Minuten Yoga, 10 Minuten Schreiben, 10 Minuten lesen, 5 Minuten Meditieren... so wie es Hal Elrod in seinem Klassiker "Miracle Morning" beschreibt. Dazu morgen mehr, ich habe einen Gastartikel geschrieben über diesen unglaublichen Mann. Da erfahrt ihr auch seine 5 Minuten Regel, wie man mit Gefühlen umgeht...

In diesem Sinne

Eure Beatrix

P.S. Mein Wunschtagebuch geht in die zweite Runde (Nachdruck nach nur 7 Monaten)! Freu... 

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Glanzpunkte im Berghaus - unsere erste gemeinsame Ausstellung

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Blogger GEGEN Rechts? - Warum ich mich schwer damit tue und lieber FÜR Geschichtsbewusstsein, Wahrhaftigkeit und Demokratie bin

 

Ihr Lieben!

  

Ich habe diese Wut nie vergessen, als ich in der JVA einen Schüler dabei beobachtete, wie er brav Schreibtechnik lernte am PC: asdf jklö... Ich blickte auf seine Finger, denn da stand auf jedem einzelnen Finger ein Buchstabe: H-A-S-S in altdeutscher Schrift und das Hakenkreuz prangte am Daumen. In mir schoss etwas hoch, ohne dass ich irgendwas machen konnte, ich fühlte mich bedroht, wütend und hilflos. Alles gleichzeitig innerhalb von Sekunden. Dieser nette Junge, was sollte das? Ich nahm eine hochnäsige Position ein, machte mich größer neben ihm, was nicht schwer war, weil er sowieso saß. In mir tobte der Krieg, als ich ihn fragte, ob er das ernst meint, nichts gelernt hat aus der Geschichte. Meine Gefühle ließen meine Stimme ein wenig zu schrill klingen, fast hysterisch. Ich bekam Antworten, die mich verstummen ließen. Alles Lüge damals, müsste mal wieder einer für Ordnung sorgen. Ich sah rot, kurz vor Kollaps. Nein, es ist nicht eskaliert, ich weiß nur, dass ich keine dollen Argumente DAGEGEN hatte. Und das war wohl auch besser so, denn DAGEGEN ist schon halb verloren.

 

Es gibt so viele Aktionen GEGEN etwas, dabei ist es bewiesen, dass alles, wogegen wir uns stemmen, nur noch mehr Energie bekommt (und zwar für genau das, was wir nicht wollen). Wir geben dem, wogegen wir sind, Aufmerksamkeit und damit MACHT. 

 

GEGEN Rechts

GEGEN Krebs 

GEGEN Krieg

GEGEN Armut

 

Spürt mal in jeden einzelnen Kampf hinein gegen etwas. Wo seid ihr mit eurer Aufmerksamkeit? Seid ihr in eurer Kraft oder wie ich im Gefängnis in völliger Hilflosigkeit und Wut? Und weiter... seid ihr bei Gesundheit, Frieden, Fülle und Demokratie? Nein! Bei Krebs, Krieg, Armut und Rechts.  

 

Wenn wir nur diese kleine Veränderung zum FÜR in unser Leben bringen, kann sich wirklich etwas ändern.

 

Die Frage ist NICHT, GEGEN was wehrt ihr euch, sondern FÜR welche Werte steht ihr ein? Was ist euch wichtig?

  

Um wieder auf mein Beispiel von oben zu kommen. In der nächsten Stunde habe ich ihn weiter wie jeden anderen Schüler behandelt, ich habe ihm zugehört bei seinen normalen Problemen im Gefängnis, ich habe nicht auf seine Finger geschaut, es hat mich Anstrengung gekostet, ja. Manchmal brachte er sich in den Diskussionen in Kommunikation einen Spruch, der mir wieder den Atem raubte, aber … staun... die anderen Schüler argumentierten plötzlich mit Freunden, die gebürtig Türken oder Russen waren, lange hier lebten und genauso Steuern zahlten wie alle anderen.

  

Und noch was: Wir sind nicht besser, wenn wir GEGEN Rechts sind, das finde ich einfach hochnäsig, denn das allein sagt gar nichts aus. Jeder von uns wird im täglichen Umgang miteinander, im Respekt voreinander und im Zugestehen der Freiheit des anders Denkenden täglich geprüft. Und es liegt an uns, in diesem Sinne zu HANDELN. Was tun wir denn für eine demokratische Grundordnung, für Frieden, Gerechtigkeit und Liebe? Beginnen wir im Innern, bei unseren Nachbarn, Partnern, der Familie, dann im Großen, bei Europa... Europa?

  

Ich war kürzlich auf einem guten Vortrag Europa zuerst! Dieser Herr lobte Macron über alles, weil er meinte, der hätte sich in seinem Wahlkampf (schon wieder Kampf;) ganz klar FÜR Europa eingesetzt, was hier in Deutschland keine Partei wirklich gewagt hätte. FÜR Europa... Ja, seien wir doch mal ehrlich, haben wir dafür schon ein Bewusstsein, ist uns klar, wie wichtig Europa ist? Haben wir ein Europa-Wir-Gefühl? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Das wird die Aufgabe der Politik und jedes Einzelnen von uns sein. Nicht mehr nur in einzelnen kleinen Schicksalen zu denken, sondern in Zusammengehörigkeit.

  

In diesem Sinne, FÜR ein schönes Wochenende euch alles Gute,

 

Beatrix

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Liebster Award - wenn du die Möglichkeit hättest, alle Menschen auf der Welt in einem Satz zu erreichen, was würdest du sagen???

Ihr Lieben,

nun ist es auch bei mir soweit, ich wurde für den Liebster Award nominiert und war am Anfang auch etwas skeptisch, ob das jetzt nur Arbeit bedeutet, wo ich in letzter Zeit sowieso nur Stapel auf meinem Schreibtisch hin- und herschiebe. Doch, ich habe auch Spaß daran, andere Blogs zu lesen und diese zu unterstützen.

Als ich dann die Fragen beantworten sollte, erlebte ich doch einige Überraschungen, denn so einfach wie sie waren, so tief brachten sie mich plötzlich in andere Welten.

 

Von wem nominiert?

Ich wurde nominiert von Luise von Ocean Hippie (https://oceanhippieblog.wordpress.com/). Danke Luise! Erst als ich in ihre Motivationsartikel reinlas, war ich total begeistert. Sie schreibt gut, hat super Ansätze und hat mich mitten in meinem Motivationstief erwischt. Und dazu ist sie auch so begeistert vom Bullet Journal wie ich. Wenn das kein Zufall ist...

 

Also los geht's mit ihren Fragen, die ich hier gerne beantworte:

  1.  Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Oh, das ist aber eine Frage... Gestern bin ich zum ersten Mal in Arnsberg einen neuen Wanderweg mit meinem kleinen Hund Fin gegangen, der wunderschön war. 
  2. Seit wann bloggst du und wie kam es dazu? Ich blogge in Meine Schreibbar seit Weihnachten letzten Jahres. Da saß ich mit meiner Nichte in Belley in Frankreich auf einem kleinen Bett in einem alten, ehemaligen Kloster mit Doris Day Videos und Essen aus dem Supermarkt und sie hat mir geholfen, selbst einen Blog bei Jimdo zu erstellen. Erst war ich der Verzweiflung nahe, weil ich irgendwas nicht auf meinem Rechner hatte, das ich brauchte, aber dann... war der Blog in zwei Tagen fertig. 
  3. Frühling oder Herbst? Wenn ich nach draußen blicke, FRÜHLING!
  4. Wofür bist du heute dankbar? Auf meine Mutter gehört zu haben, die damals meinte, auch wenn ich schlechte Noten auf dem Zeugnis habe, die Klasse ruhig nochmal zu wiederholen, aber nicht ganz vom Gymnasium abzugehen. Ich bin ihr dankbar für ihren Ehrgeiz und ihren Willen, die einzige Tochter genauso wie ihre vier Brüder gut auszubilden. 
  5. Was war dein schönster Moment in der letzten Woche? Vorgestern, als ich meinen Textauftrag über das Bullet Journal abgegeben hatte. Yippiii...
  6. Was willst du bist 2018 noch erreichen? Ich habe noch zwei schöne Schreibaufträge, die darauf warten, verwirklicht zu werden und ich will das Vimala Rodgers Alphabet lernen mit meiner Schwägerin und meinen Nichten zusammen. (Werde davon in einem nächsten Blogbeitrag berichten...)
  7. Wo geht deine nächste Reise hin? Nach Bochum zu meiner Nichte, ich liebe die Cafés dort! Ach und überraschenderweise nach Holland in einen Center Park, war ich noch nie und weiß auch nicht, ob das was für mich ist, doch es kommt ja immer drauf an, mit wem man reist. 
  8. Was willst du in den nächsten Jahren Neues erlernen? Konflikte anzusprechen, bei mir zu bleiben und mich nicht in anderen zu verlieren, Bücher verkaufen mit Herz, Selbst-Hypnose.
  9. Was war deine verrückteste Begegnung? In den Bergen von Girona, als ich plötzlich vor dem ehemaligen Haus der großen katalanischen Schriftstellerin Merce Rodoreda stand, weil ich im Nachbarhaus eingeladen war zu Fideua (in dem ihre beste Freundin Carmen gewohnt hat). 
  10. Wenn du die Möglichkeit hättest,  alle Menschen auf der Welt zu erreichen, was würdest du sagen? (Ein Satz!) Benutzt anstelle von Fernbedienung oder Computer Stift und Papier und schreibt alles auf, was in euch ist, ungefiltert, frei und ohne Scham! 
  11. Gibt es irgendwie nicht;))) Om... Stille ist sowieso besser. Lernt sie auszuhalten;) Ich übe mich auch noch drin.

 

Ich nominiere zwei Blogs von Damen aus dem Sauerland, die mir gut gefallen:

Beate Feische von https://beatefeische.wordpress.com. Ihr Blog Aktiv im Alter steht für Lebendigkeit für Körper, Geist und Seele. Mir gefallen besonders gut ihr Gedicht: traum-und-wirklichkeit-der-menschheit, aber auch alle anderen Beiträge wie die tollen Wanderrouten durchs Sauerland. Bei gutem Wetter geht es morgen zusammen los, ich freue mich drauf..

 

Iris von https://lillewind.blogspot.de/. Mit ihr zusammen habe ich letztes Jahr wunderbare Bücher zu Marmeladen, Kräutern und Seifen gemacht. Die Zusammenarbeit war eine Freude für uns beide und vielleicht gibt es bald mehr davon... Ihr Blog gefällt mir, weil er mich beruhigt, wenn ich ihre schönen Bilder sehe und weil ich ihren Schreibstil mag, er ist erfrischend humorvoll und mit Tiefgang. 

 

Und hier noch eine Nachnominierung: Durch meine Recherche nach One-line-a-day bin ich auf einen sehr schönen Blog gestoßen von Julia: www.julifahreneinheit.com. Sie lebt mit Mann, kleinem Kind und Hund in München und ist Journalistin und Moderatorin und das allein sagt eigentlich gar nichts aus, aber mir gefällt ihre Sicht, die Dinge zu sehen, so z.B. sagt sie über ihren Blog, dass es nicht darauf ankommt, möglichst viele Follower zu haben, sondern sie macht es für sich, damit sie ihren Gedanken und Interessen ein Zuhause geben kann, "es ist mein Hobby, meine Couch und meine beste Freundin!" Und das überzeugt. Und ich bin überzeugt, es ist das Schreiben, was sie so glücklich dabei macht;)

 

Hier meine Fragen an die Nominierten:

1. Was hat dir den entscheidenden Impuls gegeben, mit dem Bloggen anzufangen?

2. Über welche Themen bloggst du besonders gern?

3. Fühlst du dich beim Schreiben deines Blogs im "Flow"?

4. Wann und wo fühlst du dich sicher und geborgen?

5. Wo möchtest du mal ganz allein hinreisen?

6. Was möchtest du auf jeden Fall noch erleben?

7. Was bereust du, nicht getan zu haben?

8. Wem bist du unendlich dankbar?

9. Wenn du ein Buch schreiben würdest, welchen Titel hätte es?

10. Welche Tipps hast du für den November-Blues?

11. Welches Buch liest du gerade?

 

Und hier der Leitfaden für die Nominierten (Danke an Martin von https://www.feigenwinter.com/liebster-award/)

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 2-11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel..
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  7. Das Beitragsbild kannst du dir hier downloaden oder findest du zahlreich im Netz.

Eure Beatrix!

 

Bitte verlinkt euren Artikel hier als Kommentar, damit alle es lesen können. DANKE.

 

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Ich bin in der Zeitung - wie isses schön...

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Ken Follett - 7 Bemerkungen über das Schreiben, für die ich ihn knutschen könnte

Ihr Lieben,

Bestsellerautor Ken Follett hat ein Interview gegeben und zwar Sarah Seiters von der Freundin. Mal abgesehen davon, dass mich seine persönliche Geschichte interessiert hat, wie das Frauen halt immer interessiert, so waren es vor allem seine Kommentare über das Schreiben, die ich mit euch teilen möchte.

 

1. Auch bei diesem Erfolgsautor gibt es jedes Mal den Moment, wenn er daran zweifelt, ob diese Geschichte wirklich je einer lesen wird. Was er dagegen tut? Ganz einfach: Weiterschreiben, die Stimme und das Gefühl sozusagen überschreiben. 

 

2. Er kann genauso wenig mit Kritik umgehen wie andere auch. Erstmal ist da eine gewisse Trotzreaktion: Was versteht derjenige schon von meiner Kunst? Ich würde sagen, das ist völlig normal. Wir verteidigen unsere Texte, weil sie ja Teil von uns sind. Wir müssen sie auch beschützen, finde ich.

 

3. Er hat überhaupt keinen Bock auf Schreib-Pausen, weil er das Schreiben liebt. Warum sollte er dann damit aufhören? Er findet seine Arbeit zu interessant, sagt er, um sich eine Auszeit zu nehmen. Also fängt er nach dem Ende des einen Bestsellers direkt mit dem neuen an.

 

4. Er will nicht golfen, segeln oder in schicken Autos Rennen fahren: Er will schreiben! Und da sagt er den wunderbaren Satz, für den ich ihn knutschen könnte: "Wenn man mich in die Hölle schicken will, dann muss man mir nur das Schreiben verbieten und mich auf den Golfplatz schicken." Love it!

 

5. Er verliert sich in seinen Geschichten und irrt manchmal abwesend im Haus herum, als ob er völlig die Orientierung verloren hätte. Seine Frau warnt dann die Angestellten, dass er es nicht böse meint;)

 

6. Er wirkt auf andere auch grimmig, wenn er ganz in seinen Geschichten abtaucht und in seinem Schreibflow ist. Genau das beschreibe ich in meinem Buch Die Seelenfeder als höchste Form der Konzentration.

 

7. Er liebt starke Frauen. Seine zweite Frau hat ihn um die Hand angehalten.

 

Ich wünsche euch hiermit ein schönes Wochenende

Eure Beatrix

 

 

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Die Seelenfeder - Buchvorstellung in der Heimat ohne Hindernisse, dafür mit viel Herz

Ihr Lieben,

ich bin immer noch gedanklich bei Freitag Abend, denn ich habe noch nicht alle Kommentare, Meinungen, Gespräche, Gefühle sortiert und in mein System eingebaut;)

 

Die Unruhe am Anfang

Meine Fußpflegerin meinte zu mir, sie bräuchte erstmal eine Zeit, um sich bei so einer Veranstaltung auf die Person da vorne konzentrieren zu können. Ihr gingen erst Gedanken durch den Kopf wie: "Guck mal, der hat die Jacke auch bei XY gekauft" oder "Der sieht aber komisch aus" oder "Ach, die kennst du doch, aber woher noch gleich?". Vorne spürt man die anfängliche Unruhe, ich kenne das aus Seminaren sehr gut, doch dieses Mal hat der Verleger des Lingenverlages direkt das Publikum vereinnahmt, sodass ich nachher leichtes Spiel hatte.

Er las Ausschnitte aus einem Aufsatz eines jungen Familienmitglieds vor. Es ging um unser Selbstbild in Zeiten der sozialen Netzwerke und Ablenkungen jeder Art wie z.B. dem Handy. Sie fragt sich darin, warum wir uns immer mit den anderen vergleichen, anstelle zu uns selbst zu stehen, so wie wir sind. Das passte zu einem zentralen Satz in meinem Buch: Wir sind glücklich, wenn wir aufhören, wer anders sein zu wollen. 

 

Die Stille übernimmt die Führung bei der Seelenfeder

Als ich begann, das erste Mal in ein Mikrofon zu sprechen (und aufpassen musste, dass der rote Tischvorhang sich nicht in meinen Beinen verfing), war direkt eine stille, dichte und kraftvolle Stimmung im Raum. Ich habe kein einziges Räuspern, sich Rekeln oder gelangweiltes Drehen im Sessel erlebt. Ich habe von Anfang an das Gefühl gehabt, hier ist jeder, weil er in diesem Moment nirgends anders sein will. Jeder, der hier sitzt, gibt mir die Ehre, schätzt das, was ich erarbeitet habe und zollt mir die Anerkennung, die Herzen großzügig verteilen.

 

Wohlwollende Zuhörer 

Neben den hervorragendem sehr achtsamen und herzlichen Team vom Hof-Cafe, Brüdern, Freunden aus der Schulzeit, meinen Künstlerkollegen aus dem Berghaus, meiner Kindergartenleiterin (!), Nachbarn meiner Eltern und Seminarteilnehmern, war auch der Bürgermeister höchstpersönlich anwesend, was mich gefreut hat. Er meinte später zu mir, er wäre völlig ohne Erwartungen gekommen und das wären hinterher immer die schönsten Erlebnisse. 

 

Jeder hat Zugang zu einer anderen Welt

Ziemlich zum Schluss meldete sich eine Frau zu Wort, die auf dem gemütlichsten Sofa des Cafés saß. Sie hätte nur einen Hauptschulabschluss, aber sie würde sehr gerne schreiben und in einer Lebenskrise hätte sie viel geschrieben. Und sie hätte gemerkt, dass ihre Schrift plötzlich von stark rechts nach stark links kippt. Sie deutete es nach der Lektüre der Seelenfeder als Antwort auf das zuvor Geschriebene. Ich war wirklich platt, denn diese Offenheit hätte ich in so einer großen Runde nicht erwartet.

 

Sein Inneres im Schreiben freilegen

Was die Frau dort so mutig schilderte, nahmen andere Teilnehmer wieder auf und es entstand eine Diskussion über dieses "Andere". Ich nenne es in der Seelenfeder den Kontakt mit dem Urwissen. Es ist nichts Mystisches, das nur einigen Wenigen vorbehalten ist, wir alle haben Zugang dazu. Es ist in uns allen verborgen, es muss nur freigelegt werden. Und das leistet das Schreiben. 

 

Danke

Ich danke allen, die den Abend für mich so lebendig gemacht haben, ich danke für eure offenen Herzen, für eure Bereitschaft, es auch zu versuchen mit dem Schreiben, es auf jeden Fall zu respektieren, auch wenn es euch fremd erscheint. Ganz besonders danke ich Beate Feische, die neben mir auf der Treppe saß und fleißig für die Westfalenpost mitgeschrieben hat. Sie hat zudem nach der Präsentation ein Interview mit mir geführt, obwohl sie bestimmt genauso müde war wie ich.  

Eure Beatrix

P.S. (Achtung Werbephase!) Ich möchte auf zwei freie Plätze hinweisen in unserem Tages-Seminar Kreative Visionsfindung im Berghaus mit der Malerin Elke Frommhold. Wir freuen uns am 14.10.17 auf euch... die letzten Seminare waren klasse;) 

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Die Seelenfeder wird vorgestellt...in meiner Vaterstadt;)

Ihr Lieben,

die ersten Reaktionen auf mein Buch Die Seelenfeder trudeln ein. Heute rief mich eine Café-Besitzerin an, die total begeistert ist und das Buch direkt in ihrem Café verkaufen will. Sie meinte, man hätte bei meinem ersten sehr persönlichen Buchteil das Gefühl, in den Cafés von Girona neben mir zu sitzen. Das freut mich sehr! Genauso sollte es auch sein. Eine andere Frau schrieb mir heute auf meine-schreibbar-Facebook-Seite, dass sie viele neue Anregungen bekommen hat, besonders ist sie happy über meinen Tipp  mit dem Healing Code nach Alex Loyd. Gerade diese einfache Selbstheilungsmethode gebe ich im Buch neben anderen gerne weiter. Es vergeht kein Morgen, an dem ich mich nicht die 6 Minuten hinsetze und um Heilung meiner alten Muster und Gefühle bitte. So beginnt der Tag völlig entspannt und ich bin auch gut ausgerichtet. 

 

Buchvorstellung Die Seelenfeder

Die Reaktionen freuen mich gerade in Hinsicht auf meine Buchvorstellung am Freitag in einem Café hier im Ort. Da die Buchvorstellung in meinem Heimatort ist, ist das immer was anderes als wenn ich nun irgendwo eine Lesung halte. Schon Jesus sagt, dass nirgends ein Prophet weniger gilt als in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus (Mk 6,4). Jemanden, den man lange kennt, zollt man natürlich nicht den gleichen respektvollen Jubel wie jemanden, der einem fremd ist. Das soll nicht heißen, dass sie mir hier nicht wohlgesonnen sind, ganz im Gegenteil, freue ich mich sehr, als erstes mein Buch hier vorzustellen, wo ich mich wohl und geborgen fühle - es ist nur ANDERS als in einer fremden Stadt. Auch für mich. 

 

Schreib-Übung für die Buchvorstellung

Tja und nun habe ich eben eine Stunde auf dem kalten, aber manchmal durch einen Sonnenstrahl erhellten Balkon gesessen mit meinem von Hand bestickten Lieblingsnotizbuch in der Hand (nein, für diesen Link bekomme ich kein Geld, ich empfehle, was mir wirklich gefällt, einfach so), einem Bleistift und vielen Gedanken. Ich habe mir ein Mindmap gemacht und immer wenn mir was einfiel, habe ich es als einen Punkt um die Mitte herum aufgeschrieben. Jetzt blicke ich auf so viele Unterpunkte, dass ich locker zwei Stunden füllen könnte.

 

Bloß keine gähnenden Gesichter

Ich will nicht, dass meine Buchvorstellung langweilig wird. Ich selbst muss nämlich voller Schande gestehen, dass ich nicht so der Lesungs-Typ bin, nachdem ich so einige erlebt habe, wo ich dermaßen gedanklich abgedriftet bin, dass ich überhaupt nicht wusste, was gerade gesagt wurde. Ich kann ganz schlecht dem gelesenen Wort folgen, warum weiß ich nicht. Da fehlt was oben irgendwie. Also habe ich mich entschlossen, locker flockig über meine Auszeit in Spanien zu erzählen und wie ich zu dem Thema des Buches gekommen bin. Zum Schluss will ich einige Schreibübungen machen mit ihnen, die immer gut ankommen wie die Löffel-Liste (was möchtest du noch erleben, bevor du den Löffel abgibst). Fällt euch noch was ein? Oder habt ihr Erfahrungen gemacht mit Lesungen: gute wie schlechte?

Ich freue mich über eure Kommentare.

Eure Beatrix  

 

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Der Mythos vom positiven Denken, titelt die ZEIT. Wie der Griff zur Seelenfeder bei Krisen und Krankheiten helfen kann und was man besser wirklich lassen sollte

Ihr Lieben,

heute morgen erhalte ich eine WhatsApp von meinem Bruder, der mich auf einen Artikel hinweist in der ZEIT: Der Mythos vom positiven Denken - Welche Haltung bei Krisen und Krankheiten wirklich hilft - und was leider nicht. Also bin ich los ins erste Geschäft im Dorf: keine Zeit. 2. Geschäft im Dorf: keine Zeit. 3. Geschäft im anderen Dorf, das 3 km entfernt ist: keine Zeit. 4. Glück, eine ist da. Nicht, dass die anderen ausverkauft gewesen wären, nein, "die haben wir schon lange nicht mehr, wollte keiner haben". Gut, denke ich, vielleicht ist das auch besser, wenn jetzt wieder so ein Knaller Artikel auf mich wartet mit wissenschaftlichen Argumentationen darüber, warum das positive Denken nicht helfen kann. Doch ich bin angenehm überrascht, denn auch wenn einige alte Hüte drin sind, die längst in der positiven Psychologie integriert sind, so sind auch interessante neue Ansätze vertreten. Und das Schreiben ist hier ein wichtiger Motor. 

 

Wann positives Denken schadet

Der Artikel in Die Zeit Doctor macht darauf aufmerksam, das positives Denken sagen wir mal bei einer akuten Diagnose Krebs jetzt nicht das erste sein sollte, was man dem Patienten um den Kopf wirft, da er so noch mehr das Gefühl hat, etwas mit ihm stimme nicht. Das ist natürlich ein alter Hut, so weit sind die Anhänger des positiven Denkens auch schon. Auch, dass wir erst das annehmen müssen, was gerade jetzt ist, ist mein Reden seit Jahren. Dazu gehört natürlich auch das Negative, Frustrierende und Schmerzhafte. 

 

Schreiben ist Zulassen und Annehmen

Negative Gedanken genauso zulassen wie positive - in der Seelenfeder, dem Buch über die Wirkung des Schreibens, ist das mein Hauptanliegen: Erst AUFSCHREIBEN der negativen Gedanken, der Urteile, der Verzweiflung, der Angst, der Trauer, DANACH durchatmen und in Ruhe wirken lassen. Viel später, Wochen danach, das Geschriebene hervorholen und wie einen fremden Bericht durchlesen und dann anstreichen, was dieser Fremde da denkt. DANN die Gedanken so formulieren, dass sie Kraft ausströmen, Hoffnung und Zuversicht.  

 

Man ist an seiner Krankheit nicht selbst schuld

Der Redakteur prangert die "Diktatur des positiven Denkens" und den "Terror der Zuversicht" an. Ratgeber suggerieren, dass allein das positive Denken Krankheiten und Krisen überwinden hilft. Es suggeriere das, was Jesus bereits widerlegt hat, das Krankheit auf einen falschen Lebenswandel zurückzuführen ist oder eine falsche innere Einstellung. Spätestens nach dem Tod von Bärbel Mohr müsste das in den Köpfen vorgedrungen sein, dass auch die beste Lebenseinstellung den Tod nicht verhindern kann.

 

Testament für seine Lieben schreiben

Nur zur Erinnerung: Wir sterben alle. Fragt sich nur wie. Und auch hier recherchiert der Redakteur Christian Heinrich einen wie ich finde, sehr interessanten Ansatz: Aufschreiben als eine Art Testament: Was waren meine wichtigsten Errungenschaften, was wünsche ich mir für meine Lieben, was habe ich über das Leben gelernt, was möchte ich weitergeben? Das nämlich vermittelt demjenigen, der es aufschreibt, einen Lebenssinn. Er kann Ja zu seinem Leben sagen, weil er etwas weitergegeben hat. Und wer auch noch auf dem letzten Weg einen Sinn entdeckt, der geht sicherlich friedlicher und entspannter als jemand, der sich vom Leben betrogen fühlt. 

 

Macht das Leben Sinn?

Toll finde ich in dem ZEIT Artikel das Zitat von Václav Havel, mit dem ich heute schließen möchte: Hoffnung ist eben nicht Optimismus, sie ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht. 

Eure Beatrix

 

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Danke euch und Louise Hay - und warum ich mich von einem Kommentar nicht aus der Fassung bringen lasse

Ihr Lieben,

ich sitze seit Samstag vor meinem Laptop und bin sowas von happy über diese Flut von Likes und Zusprüchen. Hiermit ein ganz großes DANKE an euch. Doch ich will ehrlich bleiben und daher dieser Post...

 

Freitag

Am Freitag lese ich zufällig eine Notiz auf Facebook, dass Louise Hay tot ist. Also denke ich mir, das wäre ein schöner Blogartikel mit ihren besten Affirmationen, denen, die mir auch so sehr geholfen haben.

 

Samstag

Ich schreibe in einer halben Stunde meinen Beitrag, nachdem ich 6 Stunden vorher damit schwanger gegangen bin, so wie ich es immer mache. Ich dachte natürlich, jeder weiß, dass Louise Hay, die große Dame der Affirmationen tot ist. Weit gefehlt, anscheinend hat es kaum einer gewusst, ich entdecke nur einen weiteren sehr guten Blogartikel von Dr. Beate Forsbach. Alle sind bestürzt, wie ich es ja auch war. Obwohl sie 90 Jahre geworden ist, spürt man eben, dass gerade eine wunderbare, sehr weise Frau unsere Welt verlassen hat. 

 

Sonntag morgen

Nach einem Tag des steilen Anstiegs meines Beitrags stellt sich bei mir ein schlechtes Gewissen ein: Hilfe, ich will doch nicht mit Louise Hays Tod Vorteile erhaschen. Stopp, denke ich. Vorteile? Welche? Likes sind wie Schall und Rauch, sie kommen und gehen und es ist beim Bloggen ja nicht wie bei Youtube, wo man Geld ab einer bestimmten Menge Visits bekommt. Blogger sind Idealisten und sie schreiben, fotografieren, dichten gern, das ist alles. 

 

Sonntag abend

Ich blicke voller Staunen auf die vielen Kommentare, die netten Dankesgrüße, die lieben Worte der Leser, die ich mit meinen Worten berühren durfte. Der Beitrag steigt in Höhen, die ich nie zu erklimmen gedacht hätte. Dann: EIN neuer Kommentar, der den Decknamen "Keiner" trägt: "Jetzt wissen alle, dass es ein neues Buch zu kaufen gibt (meins) und  es ist aber nicht von Louise Hay." Bumm! Für einen Moment fühle ich mich ertappt, so wie wenn ich früher etwas Verbotenes getan habe und dafür tagelang von Mama mit Nichtachtung bestraft wurde. Stopp! Nein, ich rechtfertige mich nicht: Ja, natürlich will ich, dass sich mein Buch gut verkauft. Aber ich habe mich doch nicht Samstag dahin gesetzt, geschrieben und veröffentlicht, um andere zu täuschen, sondern um meinen Respekt öffentlich zu machen vor einer großen Frau, deren Arbeit mich wirklich weitergebracht hat. So möchte ich auch mit 90 aussehen, da möchte ich auch interviewt werden und so weise klingen, da möchte ich auch noch so strahlende Augen haben. 

 

Montag

Morgens, als ich über "Keiner" nachdenke und erkenne, dass ein negativer Kommentar mich mehr beschäftigt als über 100 positive andere, kommt mir Louises Lächeln in den Sinn und ich erkenne, wie schnell Gedanken dafür sorgen, dass wir uns schlecht fühlen. Sie wollte, dass wir alle viel Geld verdienen, sie redete davon, dass wir alle reich sind, dass wir alle kreativen Möglichkeiten in uns haben, um erfolgreich zu sein. Sie wollte, dass wir zusammen erfolgreich sind, Netzwerke bauen, uns unterstützen und nicht wie "Keiner" dem anderen nichts gönnen und anonym negative Energien hinterlassen. DAS ist ihre Botschaft, verdammt! Und deswegen unterstütze ich auch jeden Blogger, den ich toll finde, ich like Beiträge, ich teile sie, ich gönne einem Porsche Fahrer seinen Porsche, ich bewundere das Haus meines Nachbarn, weil es so wunderschön aussieht, während ich in einer kleinen Wohnung wohne. Mein Gott, es ist FÜLLE hier und wir müssen mit unseren Likes nicht knausern oder mit unserem Lächeln. 

 

Dienstag

Ich schreibe für eine Kollegin einen Gastbeitrag über Louise Hay ohne schlechtes Gewissen mit all meinem Wissen, meinem Herz und meinem Können, tiefer in die Materie einzusteigen. Ich schreibe über die Vorwürfe, die man immer wieder gegen die Affirmationen von Louise Hay macht und ich widerlege sie. Ich bin ihr so unendlich dankbar, dass sie mir das STOPP im Denken beigebracht hat und darin unterstützt, dass ICH allein meine Zukunft erschaffe. 

 

In diesem Sinne... Wenn du auch ein Blogger bist, dann kommentier bitte, damit ich deine Seite lesen kann, liken und teilen. Ich freue mich an deinem Erfolg!

Alles Liebe, eure Beatrix

 

 

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Zum Tod von Louise Hay - 7 Affirmationen, die jeder von ihr kennen sollte

Ihr Lieben,

eine große Dame ist von uns gegangen, doch ihr Werk bleibt - und wie! Sie hat die Köpfe vieler Menschen revolutioniert. Selbst an Krebs erkrankt, half Louise Hay sich mit positiv formulierten Glaubenssätzen(Affirmationen) wieder auf die Beine. Sie sagte sich selbst Tag für Tag, Stunde um Stunde positive Sätze, die ihr ein gutes Gefühl gaben und ihre Heilung beschleunigten.

 

Was Louise Hay noch half, sich zu heilen

Sie vergab denen, die ihr Unrecht angetan hatten und sie bedankte sich fast stündlich für die Fülle des Lebens. Sie starb nicht an Krebs, sie wurde über 90 Jahre alt! Sie schrieb unzählige Bücher mit einer Millionenauflage und leitete Seminare bis zum Schluss. Erst kürzlich kaufte ich mir ihr Buch mit David Kessler Heile dein Herz (absolut empfehlenswert). Kessler bat sie im Zuge der Zusammenarbeit an dem Buch darum, sie auch auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 

 

Die 7 wichtigsten Affirmationen von Louise Hay

Hier nun für euch die, wie ich es empfinde, wichtigsten Affirmationen von Louise Hay. Hierbei geht es nicht um Egoismus oder Stolz, hierbei geht es immer um den Respekt vor dem eigenen Leben und dem der anderen.

 

1. Ich liebe mich und mein Leben.  

2. Alles ist gut in meiner Welt. 

3. Heute ist ein wunderbarer Tag.

4. Ich verdiene es, reich und glücklich zu sein.

5. Mir geht es von Minute zu Minute besser.

6. Ich achte auf meinen Körper und esse nur, wonach es ihm verlangt.

7. Ich bin in Frieden mit mir. 

 

Warum Affirmationen von Louise Hay benutzen?

Wir haben immer Affirmationen im Kopf, wir merken es nur nicht. Oft machen wir uns mit diesen Gedanken nieder. Bedenkt bitte, wir haben am Tag ca. 60.000 Gedanken, niemand hat die bewusst. Und um diese Selbstläufer zu stoppen, bevor sie unseren Körper oder Geist zerstören, sollten wir einen Weg finden, um sie zu hinterfragen (hier empfehle ich Byron Katie: The Work) oder ihnen positive Glaubenssätze entgegenstellen, sodass wir uns Stück für Stück an ein neues, gesundes Denken gewöhnen.

 

Negative Affirmationen

Mit diesen oder ähnlichen Gedanken schleppen sich viele Menschen unglücklich durchs Leben. 

 

Das habe ich verbockt.

Ich habe einen Fehler gemacht.

Er/Sie liebt mich nicht mehr.

Ich bin so blöd.

Kann ich nicht einmal Glück haben?

Ich bin arm. Ich habe kein Geld.

Ich bin dumm, hoffentlich merkt das keiner.

Ich kann nicht mehr. Das Leben ist viel zu schwer.

 

Danke Louise Hay

Wir haben Louise Hay viel zu verdanken. An die 50 Millionen Bücher wurden von ihr verkauft auf der ganzen Welt. Es lohnt sich, jeden Tag mit Affirmationen den Morgen zu beginnen, ich habe das ausführlich in meinem neuen Buch Die Seelenfeder beschrieben. Ich selbst führe ein Affirmationsbuch, das ich nicht mehr missen möchte. Und was ist passiert? Seitdem fallen mir sofort Gedanken auf, die mir weh tun und die mich an meiner Lebensfreude hindern. Und das habe ich dieser Frau zu verdanken. Nehmt euch das Wochenende etwas Zeit für sie und schaut euch ein Video an oder lest ein Buch von ihr. Es lohnt sich.

Eure Beatrix 

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Mein Kind ist ein Loser?! - Kreativität der Kinder fördern, ist wichtiger als gute Noten. Warum Rumspinnen so wichtig ist...

Ihr Lieben!

"Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem besteht darin, wie es ein Künstler bleiben kann, wenn es aufwächst", soviel zu Pablo Picasso, der es ja nun wirklich wissen muss! Mir fiel der Satz heute ein, als mir die Kinder begegneten, die in die Grundschule gegenüber gehen.

Die Kinder lächeln mich und Finn an, grüßen und springen weiter durch die Pfützen.

 

Kinder sind kreative Spinner

Wenn ich an ihnen vorbeigehe, lausche ich den Unterhaltungen der Kinder. Sie erzählen sich oft die wildesten Geschichten und ich lache still in mich hinein. Besonders gut sind darin die Kleinen, da kann man nur staunen, was sie erfinden und wie kreativ sie sind. Leider wird das oft von den anderen Kindern oder der Familie als Blödsinn abgewertet: "Die spinnt wieder rum, denk dir nicht immer solche Geschichten aus!". Und genau darum geht es mir hier und heute. Rumspinnen ist nämlich das Beste, was Kinder tun können. Lasst eure Kinder bloß so lange rumspinnen, wie es geht, denn genau das ist die Voraussetzung für ein kreatives und erfolgreiches Leben. 

 

Kinder brauchen kreative Spinnereien

Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man das ganze Leben einen Beruf ausübt. Gerade in der heutigen Zeit ist Kreativität, ein Rumspinnen gefragt, denn wir müssen uns alle paar Jahre neu erfinden, weil wir durch eine Prüfung sausen oder uns plötzlich gekündigt wird. Wer da gelernt hat zu spinnen,  der hat gelernt zu leben. Kreativität, wie ich sie verstehe, ist lebensnotwendig. 

 

Die Kreativität eurer Kinder fördern

Kreativität ist ein "sich neu erfinden", das durch Erzählen von Geschichten, Tagträumereien, Waldspaziergängen, Laufen durch Pfützen, Baumhäuser oder ein Floß bauen, gefördert wird. Es kann auch sein, dass eure Kinder durch TV, Handy oder Computerspiele auf richtig gute Ideen kommen, aber eben nur, wenn es das eine begrenzte Zeit nutzt. Kinder sollten nicht so lange am Stück damit verbringen, sonst geht es mit der eigenen Kreativität bergab. Nach ein paar Stunden ist es nur noch ein "sich berieseln lassen" und man wird immer schlapper im Kopf.  

 

Schreiben ist pure Kreativität

Kreativität fördern ist so einfach. Schreiben ist eine Möglichkeit, um die Kreativität eurer Kinder aufrecht zu erhalten. Wenn eurem Kind langweilig ist, gebt ihm Stift und Papier und lasst es Luftschlösser bauen, von einem Leben als Feuerwehrmann träumen, meinetwegen auch als Batman. Lasst es eigene Märchen schreiben. Ich habe das gerade eine Woche mit Grundschulkindern gemacht, es war irre, was denen einfällt innerhalb kürzester Zeit und wie viel Spaß sie dabei hatten, ihre eigenen Wörter fließen zu lassen. 

 

Tagebuch schreiben fördert die Kreativität eurer Kinder

Ein ganz wichtiger Punkt ist das Schreiben eines Tagebuchs (Mein Bloggerkollege Paul hat dazu einen wunderbaren Post geschrieben: 101 Gründe, warum du Tagebuch schreiben solltest). Die Kinder bekommen sehr viel mit aus ihrer Umwelt und sie können es noch nicht filtern. Das heißt, sie erleben das, was wir schnell abhaken viel intensiver und oft auch bedrohlicher. Deswegen empfehle ich euch aus eigener Erfahrung (lest dazu mehr in meinem sehr persönlichen Buch Die Seelenfeder) schenkt eurem Kind ein schönes Tagebuch, in das es Spaß macht, reinzuschreiben. Und sorgt dafür, dass es ein Ritual daraus macht, vielleicht abends, bevor es ins Bett geht, schreibt es immer genau eine Seite ins Tagebuch. Das verfestigt sich schnell im Gehirn, wirkt entlastend und kann kreative Schübe fördern.

 

In diesem Sinne, lasst eure Kinder so viel wie möglich rumspinnen, und sorgt dafür, dass Stift und Papier bereit liegen. 

Eure Beatrix

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Die Seelenfeder - Schreiben ist... sich selbst lieb haben

Ihr Lieben,

ich halte es seit gestern wirklich in den Händen: Die Seelenfeder ist gedruckt. Fünf Exemplare habe ich erhalten. Die waren sofort weg und neue sind bestellt für Freunde, Bloggerkollegen und natürlich die Presse.

 

Die Seelenfeder aufschlagen

Trommelwirbel, Schmetterlinge, Schauer über den Rücken, Erleuchtung, Seelenfrieden... neeee. Ich guck erstmal in aller Unruhe, ob ich einen Fehler finde...ja, ich bin ehrlich. Das löst auch eine Art Erregung aus;) Dann poste ich ein Bild von mir auf dem Balkon mit dem Buch und freue mich unglaublich, dass an die 60 Leute mir Glückwünsche schicken. Facebook sei Dank, was würden wir nur ohne es machen? Danach gönne ich mir einen Milchkaffee mit meiner neuen tollen Maschine und ein Grevensteiner Bier (sehr süffig).

 

Die Seelenfeder - Name und Bedeutung

Die Feder oder der Bleistift haben die Macht, unsere Seelen zu öffnen. Das behaupte ich in meinem Buch. Erfunden habe ich das nicht, ich fasse nur die hilfreichsten Methoden aus Therapie und Praxis zusammen. Für mich selbst war es oft sehr spannend, wie viele unterschiedliche Formen es gibt. Ich habe zum Beispiel das Expressive Schreiben so nicht gekannt. An drei aufeinander folgenden Tagen 15 Minuten über ein Ereignis schreiben, das einen belastet hat. Immer wieder neu beschreiben, was passiert ist, welche Gefühle man hatte und Gedanken. Ich war sowas von erstaunt, was mir dabei alles klar wurde, warum ich oft innere Unruhe verspüre zum Beispiel. Das Erlebnis hätte ich niemals damit in Verbindung gebracht. Und das ist nur eine Form des Therapeutischen Schreibens...

 

Wozu Die Seelenfeder lesen?

Mein Wunsch ist es, dass wir erstmal zur Feder greifen, bevor wir mit unseren giftigen Gedanken oder quälenden Gefühlen Unheil anrichten (bei uns selbst und bei anderen). Oft habe ich mich nachts hingesetzt, wenn ich nicht schlafen konnte, weil mich ein Konflikt oder Wut wachhielt und habe meine Gefühle aufs Papier gebracht. Dort durfte ich alles aufschreiben, was ich wirklich dachte und womit ich womöglich andere verletzt hätte. Dass wir uns danach ganz anders mit der Sache beschäftigen, darum geht es mir in dem Buch. Erstmal bei sich selber aufräumen, klären, ordnen, freischreiben und so können wir unsere Bedürfnisse und Sorgen, Ängste mit den anderen teilen.

Das wünsche ich Ihnen.

Das Buch ist im Lingenverlag erschienen für 9,95 €. 144 Seiten. Leicht zu lesen und mit vielen praktischen Übungen. Fehlt nur noch der Kaffee, ein Blancobuch und ein Bleistift.

 

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Blogger sind Idealisten, die gerne schreiben - dafür gewinnen sie einen Blumentopf, aber keine Millionen

Ihr Lieben,

in letzter Zeit ärgere ich mich, obwohl das gar nicht gut ist für meinen Teint... Ich blogge wie so viele andere. Wir schreiben gerne, wir interessieren uns für die Welt, die Menschen und sagen dazu unsere Meinung. Wir zwingen sie keinem auf, wir sind nett und tun eine Menge, damit ihr uns lest. Dafür kriegen wir keine Millionen, sondern schlicht und einfach eure Bestätigung, euren Gefallen, einen netten Kommentar oder ein Like, das wie ein Lächeln auf der Straße von einem Unbekannten ist (also schön). So und da ich überhaupt keine Lust auf Affiliate habe, habe ich in meiner unendlichen Naivität zwar verlinkt (oh ja auch an Amazon, weil ich das gar nicht wusste, dass andere dafür etwas Geld kassieren), sondern weil ich mal gehört habe, dass das bei Google gut ankommt- Das heißt, wenn jemand jetzt in die Suchmaschine eingibt: Schreiben Blog, dann fände ich es schon toll, wenn ich weit oben erscheinen würde. Blogger arbeiten, ich würde mal sagen, die Hälfte des Tages an ihrem Blog, sie schreiben, verfolgen andere Blogger, bauen ihre Wissensgebiete aus, das ist freiwillig und macht jede Menge Spaß. Und dann (jetzt kommt die Sache mit meinem Teint...) möchte ich nicht in einer Gruppe einen Kommentar lesen, dass ich Leute auf meinen Blogs "locke" und das so klingt, als ob das ein verwerfliches Verbrechen wäre (sie kaufen damit weder einen Blumentopf, noch locke ich ihnen Geld aus der Tasche). Wenn ich meine Blogartikel teile, dann weil ich möchte, dass sich das Thema Schreiben und seine Wirkung auf die Psyche verbreitet und weil ich meine Arbeit an meinem neuen Buch "Die Seelenfeder" liebe und sie mit anderen teilen will. Mein Werte dabei sind: Freiheit (die ich leben kann durch meine Freiberuflichkeit), Liebe (auf die ich auch nach harten Zeiten immer wieder weich falle) und Gemeinschaft (die ich durch viele Leser, nette Kommentare, liebe Begegnungen, gemeinsame Hobbys, Freunde und meine Familie erfahre). So, das musste mal gesagt werden. Seid achtsam den Bloggern gegenüber, lest unsere Artikel, nehmt euch mal Zeit dafür und erkennt ihre Arbeit an. Blogger tun so viel, um euch ein Stückchen Freude zu bringen, völlig umsonst für euch. Und beim nächsten Blogartikel möchte ich euch einige tolle Mit-Blogger vorstellen, deren Arbeit unfassbar gut ist! Danke für DEIN Lesen bis hierhin und DIR ein schönes Wochenende! Und denk dran: Morgens zehn Minuten nonstop Schreiben, bevor du überhaupt klar denken kannst, macht deinen Tag einfach bewusster! Millionenfach bestätigt;) 

Eure Beatrix

Danke an Jimdo und Pixabay, ohne die wäre meine Arbeit nicht möglich! Blumen können mir dafür gerne per Post geliefert werden;))

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7 Tipps für Schriftsteller von Sebastian Fitzek

Guten Morgen,

nein, es ist nicht Winter und ich konnte heute mit Fin von 7-8 Uhr ohne von oben nass zu werden, raus;) Von unten war es da schon etwas mehr nass, das Wasser floss in Bächen durch den Wald.

Ich habe neben mir die Bild Zeitung liegen, die jemand in meinen Lieblingscafé in Sundern Bäckerei Vielhaber liegen gelassen hat. Und wie sollte es anders sein, es gibt ja keine Zufälle, da ist genau in der Ausgabe neben "Killer-Pilger gesteht Mord an Geliebter" (erstaunlich, da geht einer pilgern und bringt danach seine Freundin um, ob er das auf dem Weg geplant hat?) und Deutsches Paar klaut 2,6 Tonnen Patronenhülsen (was macht man denn damit?), ein Artikel über den Thriller-Autor Sebastian Fitzek, der für Bild-Leser ein Schreib-Seminar abgehalten hat! 600 hatten sich beworben und 8 sind angenommen worden. Die wichtigsten Tipps möchte ich mit euch teilen:

  1. Fitzek empfiehlt, unsere schriftstellerischen Ergüsse zunächst Menschen unseres Vertrauens zu zeigen, denn die Kritiker kämen noch früh genug.
  2. Nicht auf den Verlauf der Geschichte konzentrieren, sondern auf die Figuren! Die Hauptfigur muss so interessant sein, dass der Leser Lust hat, mit ihr auf Reisen zu gehen. Er muss sich mit ihm identifizieren können was nicht heißt, dass der Held zwingend sympathisch sein muss.
  3. Man soll den Leser schnell einfangen, nicht zu lange warten, bis etwas in der Geschichte geschieht.
  4. Fitzek empfiehlt in der dritten Person zu schreiben, nicht aus der Ich-Perspektive. Zu viele persönliche Gedanken bremst die Handlung aus, sagt er.
  5. Gerade im Thriller mit seiner Geschichte im Möglichen und Realistischen bleiben, auch wenn es eine noch so verrückte Story ist. Sein Tipp: Sich öfter fragen, ob das eine verständliche Reaktion der Figuren ist oder aber auch für die äußeren Umstände.
  6. Nicht aufgeben, weitermachen, durchhalten! So formuliert er seine wichtigste Regel für Schriftsteller, wenn es um die Vermarktung der eigenen Story geht. Manuskripte auch zu Literaturagenturen geben oder das Buch selbst auflegen.
  7. Wenn man wissen will, wie es geht, sein neues Buch kaufen: Acht Nacht;)))
In diesem Sinne, Eure Beatrix
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Was macht gerade bei Regen richtig Spaß?

Ihr Lieben!

Nein, ich ergebe mich diesem Regen nicht, denke ich und renne extra lang mit Schirm und guter Sportkleidung bewaffnet mit Finn durch denselben. Er schnüffelt und schüttelt sich, ich puste, nachdem ich wieder den Berg hoch muss (Sauerland eben).

Also was macht besonderen Spaß bei diesem Wetter?

Genau! Schreiben und Lesen!

Was habt ihr denn gedacht?...;)

Also kaufe ich mir einen wunderschönen Rosenstrauß in unserem Laden hier im Dorf und wie soll es anders sein, mich lacht die neue Ma Vie an, endlich finde ich sie wieder, die mag ich nämlich wirklich gern. Das Thema: Dankbarkeit! Immer und immer wieder ist das ein Thema. Stimmt ja auch, dass es glücklich macht. Dieses Mal sagt das ein Philosoph, das macht das Ganze vielleicht noch wichtiger. Da ich aber nun auch eine Philosophin bin, sage ich: ja dankbar macht glücklich. Wie auch im Artikel erwähnt ist das Aufschreiben in ein Dankbarkeitstagebuch noch besser, weil wir damit die Dinge fest manifestieren. Wir erinnern uns tagsüber daran. Und das tut gut. Und wenn man das dann wirklich jeden Tag macht, passiert es vielleicht, dass man plötzlich in der Küche oder im Wohnzimmer, meinetwegen auch im Schlafzimmer steht und denkt: Mensch, du BIST ja glücklich. Du HAST ja alles! Trotz des Wetters... das kann mir doch mal gestohlen bleiben...

So, nun bin ich wieder von Hölzchen auf Stöckchen gekommen. Ich mache mir heute also den Tag schön mit Lesen und Schreiben. Mein Lieblingsverlag hat mir nämlich ein neues Journal (links neben der Ma vie) geschickt, oh Mein GOTT, es ist bestickt und trotz der Linien innen (ich mag lieber Kästchen) werde ich es wohl ausbauen als Bullet Journal. Kennt ihr das, wenn ihr euch in so schöne Bücher gar nicht reintraut zu schreiben, weil man es irgendwie so schön rein bewahren will? Schlimm ist das. Das Ergebnis werde ich euch mitteilen. Und über das Bullet Journal kommt auch bald was.

Allen Urlaubern einen schönen Urlaub. Allen Daheimgebliebenen Geduld, es soll Sonntag besser werden. Das sind noch 1,5 Tage bis dahin.

Eure Beatrix

P.S. Es hat mich ein Blogger-Kollege angesprochen, ich möchte doch die Af... (wie auch immer) Links kennzeichnen, weil ich dafür Geld bekomme. Bekomme ich nicht, weil mir das alles viel zu kompliziert ist. Ich werde für meine Arbeit mit euren Likes (vor allem für die Webseite bei Facebook) belohnt, die euch einen Klick kostet und ein Lächeln;) Freuen tue ich mich auch über jeden Beitritt in die FB Gruppe: Schreiben in Cafés. Das bedeutet für mich Anerkennung genug.    

 

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7 gute Gründe für ein Reise-Tagebuch - Sich Zeit nehmen und sie bewusst gestalten

Ihr Lieben,

wie viele posten in diesen Tagen schöne Urlaubsfotos. Mittlerweile gibt es die schönsten Reise-Tagebücher, die dazu einladen, seine Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten. Wozu soll das gut sein, fragen Sie sich?

Ich kann Ihnen 7 gute Gründe nennen und würde mich freuen, wenn es Sie dazu anregt, auch zu Stift und Tagebuch zu greifen.

  1. Alles, was wir aufschreiben, bleibt im Kopf. Wir haben viel mehr von den schönen Tagen, weil wir es festhalten.
  2. Wir erinnern uns noch nach Jahren an die schönsten Cafés, die malerischsten Dörfer am Meer oder die romantischsten Strände.
  3. Wir können die Tagebücher mit Fotos bestücken, wenn wir wieder zu Hause sind und haben somit ein einmaligen Dokument auch für unsere Kinder später.
  4. In dem Moment, in dem wir das Tagebuch aufschlagen, den Stift in die Hand nehmen, über das Blatt streichen, von dem Kaffee nippen und träumerisch in die Ferne aufs Meer blicken, genießen wir nicht nur diesen Moment, wir sind auch ganz achtsam dort und nicht schon wieder zu Hause, wo der Alltag mit den vielen Aufgaben wartet.
  5. Schreiben ist ein Akt der Kreativität und das macht glücklich. Wir schaffen etwas mit unseren Händen, wir gestalten unser eigenes Tagebuch.
  6. Wir machen uns interessant. Wer schreibend in einer Strandbar sitzt, wird neugierig beäugt. Es macht sich immer gut, anderen zu zeigen, dass man auch was anderes kann als stumpf auf ein Handy zu gucken und gelangweilt hoch und runter zu scrollen.
  7. Dieser eine Moment mit dem Buch gehört nur uns. Uns ganz allein. Das sind wir uns wert. Und das ist ein Akt der Selbstliebe. Schreiben ist immer ein Akt der Selbstliebe.
In diesem Sinne, Eure Beatrix
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7 Gründe morgens früh aufzustehen

 

Ihr Lieben!

 

Viele von euch kennen die Morgenseiten, 3 Seiten direkt nach dem Aufstehen mit allen Gedanken, die hochkommen, voll schreiben. Die Idee kommt meines Erachtens nicht, wie so oft publiziert von J. Cameron (die ich sehr verehre), sondern von D. Brande aus ihrem viel früher erschienenen Klassiker: Schriftsteller werden. Mehr dazu könnt ihr bald in meinem neuen Buch über das Schreiben „Die Seelenfeder“ nachlesen, hier geht es mir gerade nur um etwas anderes, was wirklich etwas in meinem Leben verändert hat:

 

Das frühe Aufstehen, am besten schon um 5 Uhr, 6 Uhr ist auch noch ok und sich innerlich auf den Tag vorbereiten.

 

Wozu? Um diesem Gedankenstrom nicht zu folgen, dem wir in einer Art Automatismus folgen, der schädigend für Körper und Seele ist. Gedanken sind nicht einfach gut und mutig, sie sind oft von unseren Ängsten geprägt und schränken uns dermaßen ein, dass wir verkrampfen – innerlich und äußerlich. Entweder kämpfen wir mit dem inneren Schweinehund und kriegen unseren Allerwertesten nicht hoch oder wir erkranken psychosomatisch.

 

Hal Elrod hat es in seinem Miracle Morning gut beschrieben, aber auch er hat es natürlich nicht zuerst entdeckt, er kann es nur unglaublich gut rüberbringen, sowohl im Buch als auch auf Youtube! Er sagt, man solle Rituale morgens ausführen, ganz kurze, auch darauf gehe ich in meinem Buch genau ein, wobei ich diese etwas abgewandelt habe, da ich lieber mehr schreibe. Hal empfiehlt ganz kurz zusammengefasst: Affirmationen, Yoga, Schreiben, Visualisieren, Lesen! Auch hier das Prinzip: Früh aufstehen, sich auf den Tag vorbereiten innerlich, um während des Tages viel mehr Glücksgefühle, Achtsamkeit und Erfolg zu erleben!

 

So, nun aber zum Thema FRÜH AUFSTEHEN: WARUM???

 

  1. Das Gehirn ist noch in den kreativen Schlafwellen. Es ist unglaublich, wie viele Ideen wir von der Nacht aufpicken können!

  2. In der Frische des Morgens können wir den Geist produktiv nutzen, er ist noch nicht so vermüllt von unseren Gedanken, die im Laufe des Tages wieder aktiviert werden. Allein morgens das Führen eines Wunschtagebuchs kann Bäume versetzen.

  3. Schon morgens etwas wirklich Produktives tun, macht stolz! Den ganzen Tag hat man das Gefühl, etwas sehr Wesentliches bereits erledigt zu haben!

  4. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wer früh aufsteht, hat einen Vorsprung, vor allem beim Thema Erfolg. Wenn man sich kurz notiert, was einem an dem Tag wichtig ist, dann erledigt man das auch und muss sich abends nicht grämen darüber, dass man ein Loser ist.

  5. Es tut so unglaublich gut, morgens nur ein paar Minuten den Körper zu bewegen mit Yoga, Joggen oder Walken. Am besten im Wald... die Seele darf schon morgens zu Hause sein! Frei atmen!

  6. Wir haben Raum und Zeit für uns, Freiraum, den wir uns sonst im Alltag so sehr ersehnen!

  7. Wir haben tagsüber mehr Energie, das ist das komische, ich kann es kaum erklären, man ist nicht müde, man ist viel wacher. Hal Elrod hat viel über den Schlaf recherchiert und meint, schlimmer als alles andere für unser Wohlbefinden ist es, zu lange zu schlafen. Ich kann das persönlich nur bestätigen!

 

Eure Beatrix

 

Wenn euch diese Ausführungen gefallen haben, denkt daran, es auch zu liken und zu teilen.. ihr wisst doch, jeden Tag eine gute Tat;)

 

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Wandern und Schreiben im Café

Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute leider etwas Kopfweh. Hier war gestern Abend am See Live-Musik mit einem wohl nicht so ganz guten Wein... Trotzdem habe ich mir gerade ganz frische Gedanken zu neuen Seminaren gemacht, das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen. Neben dem Visionsseminar mit meiner Malerkollegin aus dem Berghaus, das wieder im Oktober stattfindet, gibt es jetzt auch ein Schreib- und Wanderseminar der kreativen Art.

Ich freue mich, wenn ihr mit mir das schöne Sauerland erkundet und wir zusammen in wundervollen Cafés bei leckerem Kaffee und Kuchen schreiben. Mit Schreiben meine ich nicht das literarisch perfekte Schreiben, das poetische Manifest, sondern das ganz einfache Schreiben dessen, was in unseren Köpfen ist. Wenn es auf dem Blatt ist, kann es aus unserem Unbewussten verschwinden und muss da keinen Schabernack mehr anstellen. Natürlich gebe ich auch Anleitungen zum kreativen, expressiven, freien und autobiographischen Schreiben, euch soll ja nicht langweilig werden!  

Es gibt hier wirklich Traum-Cafés zum Schreiben und Einkehren wie Coras Cafe direkt um die Ecke des Seminarraums (bei schlechtem Wetter) oder in Wildewiese das "Knallharte Landleben", ein Künstlercafé der Extraklasse oder das Hof-Café in Sundern City;)

By the way - schaut mal in meiner Gruppe Schreiben in Cafés vorbei bei Facebook, das ist so spannend, wenn verschiedene Leute ihre Lieblingscafés zum Schreiben nennen. Wir haben schon in ganz Deutschland, Amsterdam, auf Teneriffa und Kuba Geheimtipps, fühlt euch Willkommen!

Eure Beatrix

 

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Fin erobert alle Herzen

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Alpha und Omega - Das Ende ist der Anfang

Ihr Lieben!

Ich habe lange nichts von mir hören lassen, dafür ist mein Buch "Die Seelenfeder" nun im Druck. Und...ich habe mittlerweile ein Tatoo: Alpha und Omega. Der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets sind ein Symbol für Anfang und Ende, für Christus als den Ersten und Letzten und die allumfassende Einheit.

Das passt gerade sehr gut: Mein Buch über das Schreiben ist abgeschlossen und da ich das nicht als ein Ende sehen will und kann, beginnt gleich das neue Buchprojekt über Gesundheit, also etwas ganz anderes. Das Ende des einen ist der Anfang des anderen. Das heißt nicht, dass ich immer weiter und höher will, es heißt eher, dass im Ende des einen bereits der Anfang des Neuen entsteht. Wenn ich an meine Künstlerkollegen im Berghaus denke, so funktioniert das bei ihnen genauso. Durch ein Bild oder eine Figur aus Ton, kommen die Künstler dort plötzlich zu einer neuen Idee. Und so funktioniert auch das Leben, denke ich. Im Keim des Schmerzes ist oft der Same für neues Glück. Das große Glück bringt oft die Angst es wieder zu verlieren mit sich... Wer bereit ist, beides anzunehmen und Sinn darin zu erkennen, hat es irgendwie leichter;) 

Ihr fragt euch vielleicht, wo das Feiern des abgeschlossenen Projekts bleibt. Es hört sich vielleicht komisch an, aber wenn ich ehrlich bin, feiere ich ein Buch eher, während ich es schreibe. Das Schreiben an sich ist das Feiern (wohlgemerkt: das Schreiben, nicht das korrigieren, zusammenstreichen und neuformulieren). Wenn ich das fertige Buch zum ersten Mal in den Händen halte, ist es meistens schon innerlich weiter weg von mir. Natürlich freue ich mich und gehe mal mit Freundinnen einen trinken, aber innerlich bin ich oft schon wieder mit dem anderen beschäftigt, so wie jetzt. Und das ist schön so, denn es macht aus einem Projekt nichts Überkandideltes, es ist ein Buch wie die anderen auch. Und auch wieder nicht, denn dieses Mal ist es sehr persönlich geworden: Die Seelenfeder - Wie wir durch das Schreiben wieder in Kontakt mit uns selbst kommen. Entstanden in den Cafés von Girona Anfang des Jahres.

Ok, ich freue mich darauf, es in den Händen zu halten.

Und euch zu zeigen.

Bis dahin! Eure Beatrix

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Handlettering

Diese Vintage-Karten mit schöner Schrift springen mir schon länger ins Auge. Ich mag den Schreib-Stil und erfahre, dass das Handlettering heißt:) Nie hätte ich gedacht, dass ich sowas mal selber ausprobieren könnte, doch ich habe vor einer Woche ein Buch dazu geschenkt bekommen von Katja Haas: "Handlettering, Schöne Schriften Schritt für Schritt" und ich habe mich noch am gleichen Tag abends hingesetzt und gekritzelt...erst die Aufwärmübungen, dann die "falsche Kalligrafie" mit Bleistift, später mit Füller oder Feder und schließlich mit Pinselstift. Ich finde es sehr entspannend im Buch den Anleitungen zu folgen und direkt meine Buchstaben selber auszuprobieren. Mit ein paar Tricks der Autorin sieht es gleich schöner aus. Mandalas malen, war nicht so meins, aber für das Handlettering kann ich mich wirklich begeistern! Das Schreiben ist hier allerdings eine Kunst und gar nicht so leicht. Das sagt auch die Autorin aus Österreich, die mit ihrem Partner die Designagentur www.papier-liebe.at gegründet hat: "Handlettering ist die Kunst, einzelne Buchstaben und Wörter zu zeichnen und daraus individuelle Schriftbilder zu gestalten. Die gezeichneten Buchstaben sehen immer anders aus und sind individuell." Allein ihre Homepage durchzuklicken ist ein Genuss! Also ich kann euch nur empfehlen, Buch kaufen, direkt loslegen und schon nach einer kurzen Zeit kann man seine erste eigene Karte, Einladungs- oder Dankeskarte gestalten. Extra Plus sind noch zwei Karten im Umschlag.

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DIY - Kräuter, Seifen und Marmeladen! - Unsere Bücher sind da

Nie mehr ein langweiliges Geschenk!

Ihr Lieben, ich möchte euch hiermit 3 Bücher vorstellen, die ich für den Lingen Verlag zusammen mit der Photographin und Bloggerin Lillewind lektoriert habe.  Es sind tolle Bücher geworden, vor allem dadurch, dass sie originale und originelle Rezepte enthalten von Fachfrauen, die ich hier im Netz durch Gruppen kennengelernt habe. Endlich mal nicht die 100. Erdbeer- oder Kirsch-Marmelade... Lasst euch überraschen! Ab morgen für 1,99€ bei Aldi Süd in den Filialen... Und für alle, die vielleicht wie ich selbst zu Aldi Nord gehören: Hier könnt ihr euch trotzdem kostenlos sehr schöne Etiketten herunterladen für euer DIY Projekt. Viel Spaß dabei!

Seifen

Die Seifensiederin Frau Schallenberg muss man erlebt haben: ein Kölner Original! Sie hat mir beigebracht, dass Seifen sieden so einfach wie Backen ist. Wer einmal die Grundlagen gelernt hat, kann schnell richtig gut werden. Für Anfänger sind die Badebomben der Hit...Tipp: das grüne Seifen-Osterei!

Marmeladen

Die Köchin aus Leidenschaft ist für mich Frau Rüdebusch! Probiert diese Marmeladen-Rezepte! Das Buch ist voller origineller Ideen! Ich mag normalerweise keine Marmelade, aber das hat sich mit diesem Projekt geändert! Mein Tipp: Chili-Erdbeer-Marmelade! OH MEIN GOTT! So lecker!

Kräuter

Ein MUSS für DIY-Fans! Lavendel-Teebeutel oder -Kolben, Keltische Kräuter aus dem privaten Kräuterheft von Frau Rüdebusch. Mein Tipp: Kräuter-Baguett, das man abends zubereitet und morgens frisch aufbackt. Das Geheimrezept meiner Nachbarin: Apfelbrot mit Salbei. Davon kann man wirklich kein Stück liegen lassen! Unglaublich lecker. Leider...


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Die Vision deines Lebens - das Unsichtbare sichtbar machen durch Schreiben und Malen

Ihr Lieben, am Samstag haben Elke und ich unser erstes Visions-Seminar abgehalten im schönen Berghaus in Sundern-Stockum. Ich bin zwei Wochen vorher mit dem Thema intensiv schwanger gegangen und es war wie immer...am Morgen des Seminars hatte ich alles zentriert zusammen, was vorher nicht aufs Blatt wollte. Wir wollen einen Plan, aber für diese Seminare gibt es nur eine Richtung, das zentrierte pure Wissen tröpfelt genau zum richtigen Zeitpunkt aus uns heraus und wir hören uns selbst staunend zu. Es ging um Visionen, was sind sie im Gegensatz zu Zielen, Wünschen und Träumen? Warum habe ich sie noch nicht erreicht und ist es wirklich so, dass wir dafür keine Zeit haben oder ist das vielleicht die Angst vor Veränderungen, die zum inneren Widerstand führt? Was sind unsere Werte, was ist uns wirklich wichtig? Was sind die liebsten Tätigkeiten, die wir ausüben? Woran haben wir so richtig Freude? Jeder hat diese Vision vom Leben. Sie zu kennen, ist Voraussetzung dafür, sie auch zu erreichen. Wer sie nicht kennt oder sie ständig verdrängt, stirbt innerlich. Wir sind zu unserem So-Sein berufen, dem können wir in der Tat, wie Johann Wolfgang von Goethe es beschreibt, nicht entfliehen:

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,

Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,

Bist alsobald und fort und fort gediehen

Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.

So musst du sein, dir kannst du nicht entfliehen,

So sagten schon Sibyllen, so Propheten;

Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt

Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

Alle im Tagesseminar haben im morgendlichen Schreib-Teil auch dank meines neuen Buches "Tagebuch meiner Wünsche" ihre Vision sichtbar machen können, was mich sehr gefreut hat. Danach wurde intuitiv gemalt und jeder hat das, was in ihm aufgebrochen ist, an die Leinwand gebracht. Es war sehr spannend zu beobachten, was dabei herauskam, was mich aber am meisten freute, war die Freisetzung an Energie, die sich in ihren Gesichtern spiegelte. So seid ihr alle herzlich eingeladen an einem unserer Tagesseminare teilzunehmen, im nächsten am 6. Mai sind noch drei Plätze frei. Wir freuen uns auf euch! Schreibt mir einfach eine Email oder ruft Elke an, dann seid ihr mit dabei!

Eure Beatrix

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Trauer-Tagebuch - Schreibend zurück ins Leben!

Ihr Lieben!

Ich habe Silke vom Blog "In lauter Trauer" zugesagt, einen Blogartikel zu schreiben über die Trauer. So weit, so gut. Doch das war bereits vor einem Monat. Jetzt soll ich den Artikel in zwei Tagen fertig haben und seit einer Woche schon schelte ich mich, dass ich doch einfach mal eben anfangen könnte. Es ist doch nur ein kurzer Text über die Trauer und wie Schreiben dabei hilft, seine Gefühle zu verarbeiten.

 

Schreiben erlaubt keine Kontrolle

Doch wenn es um das Schreiben geht, hat mein kontrollierendes Ich, mein schnelles Ich, mein "mach mal eben" Ich überhaupt nichts, aber auch gar nichts zu melden. Es funktioniert schlicht und einfach nicht. Es tut nicht das, was ich will. Unglaublich. 

 

Schwanger gehen mit Texten

Ich habe bereits auf meinem Blog Seelenpilger darüber geschrieben, wie lange ich mit Texten schwanger gehe, bis ich auf einmal loslege und selbst staune, was da aus mir herauspoltert. Danach bleibe ich staunend zurück. Wer hat das jetzt geschrieben, wenn ich selbst doch interessiert lese, was da jetzt steht? Das ist natürlich nicht immer so. Schriftsteller beschreiben den Zustand alle ähnlich: Schreiben setzt etwas in Gang, das wir nicht unter Kontrolle haben, es geschieht, es schreibt durch uns hindurch.

 

Trauer im Tagebuch festhalten

Schreiben ist nichts, was nicht jeder könnte und damit sind wir beim Thema: Schreiben, um die Trauer um einen geliebten Menschen durch Tod oder Trennung zu verarbeiten. Jeden Tag in einem schönen Tagebuch seine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben, ist das wohl mächtigste Mittel, um Frieden zu finden mit dem, was passiert ist. Schreiben löst Gefühle und heilt sie mit der Zeit. Schreiben rechnet ab, klärt, bringt Ordnung in das Gefühls- und Gedanken-Chaos und weckt die Lust auf das neue Leben hinter der Trauer. Und schließlich: Schreiben ist die einfachste und älteste Methode, um sich selbst näher zu kommen.

 

Schreibend Freundschaft mit sich schließen

Und da sind wir an einem wichtigen Punkt, um den Kreis zu meinem Schreib-Kontroll-Ich zu schließen. Denn beim Schreiben dieses Textes denke ich plötzlich: Mensch, kein einfaches Thema. Mir kommen Bilder aus meiner Kindheit hoch, Erinnerungen an meine trauernde Mutter, an mein Trauertagebuch beim Tod meines Vaters. Es ist doch wirklich kein Wunder, dass das Verfassen dieses Textes so viel Anlaufzeit brauchte. Und dann muss ich über mich schmunzeln. Halten Sie mich nicht für plemplem, aber das Schmunzeln sehe ich als einen zärtlichen Akt mir selbst gegenüber. Und das habe ich mir schreibend erworben: "mit sich selbst befreundet sein", nennt es der Philosoph Schmid.

 

Schreiben ist die schönste Form, sich selbst lieb zu gewinnen

Mehr noch, durch das regelmäßige Schreiben beginnen Sie sich (endlich) lieb zu gewinnen, Sie hören auf zu kämpfen gegen sich selbst, Sie nehmen sich so an, wie Sie sind UND gehen die Veränderungen an. Und das wünsche ich Ihnen, wenn Sie gerade in Trauer sind! Beginnen Sie zu schreiben, führen Sie jeden Tag ein Tagebuch, vertrauen Sie diesem Buch alle Gefühle und Gedanken ungefiltert an. Schreiben Sie einfach drauflos. Wut, Hilflosigkeit, Angst, alles darf sein. Im Schreiben verliert es seine destruktive Macht, es kann heilen. Und geben Sie sich um Himmels Willen Zeit, auch wenn Sie nach einem Jahr noch genauso trauern, das ist normal. Machen Sie weiter, es wird der Wendepunkt kommen. Empfehlen kann ich Ihnen dann noch meine täglichen heilenden Rituale wie Healing Code, Meridianklopfen oder Entspannungstechniken. Zusammengenommen bilden Sie eine unglaubliche Kraft und Sie werden schon nach ein paar Tagen merken, dass sich etwas in Ihnen löst.  

 

Ein kleiner Extra-Tipp: Lesen Sie es laut!

Beginnen Sie nach ein paar Monaten das Geschriebene sich selbst oder einem lieben Vertrauten laut vorzulesen. Das hat eine enorme Macht, erst bricht Ihre Stimme, dann weinen Sie, doch Sie lesen weiter, ganz mutig. Und wiederholen Sie das so oft, bis es einfacher geht. Wer mich aus meinen Schreibseminaren kennt, weiß, dass ich selbst mit gebrochener Stimme aus meinem Trauertagebuch vorgelesen habe, doch "wir trauern nicht, denn es treibt die Kraft aus dem, was bleibt".

Ihre Beatrix,

...die sich immer über einen Besuch auf FB in Meine Schreibbar oder Schreiben in Cafés freut. Sinn ist es, eine Gemeinschaft aufzubauen unter uns Schreiberlingen.

 

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Die schönsten Schreib-Cafés in Girona

Ihr Lieben, wenn es euch mal nach Spanien zieht, dann besucht ihr vielleicht die Costa Brava, um am Strand Sonne zu tanken. Oder ihr besucht Barcelona, um Kultur und Strand zu erleben. Wenn ihr in einen Bus steigt, seid ihr in kurzer Zeit in dem eher kleineren Girona. Dort bin ich jetzt seit fast zwei Monaten und mich hat die Stadt am Onyar gepackt. Besonders natürlich die Cafés, die es hier an jeder Ecke gibt. Eins ist schöner als das andere und es fällt mir schwer, überhaupt eine Auswahl zu treffen. Ich habe vorige Woche eine Gruppe hier bei Facebook gegründet, in der ihr herzlich willkommen seid: Schreiben in Cafés. Hier sammeln wir die schönsten Schreib-Cafés auf der ganzen weiten schönen Welt. Also schaut vorbei, schreibt über euren Ort und eure Lieblingscafés.  

Taverna Catalana am Plaza Independencia ist mein Lieblingscafé. Hier frühstücke ich gerne mein Mini con fuett y Café con leche. Man hat den Blick direkt auf die bunten Häuser des Onyar (siehe Foto). Sie lassen einen stundenlang schreiben, sind sehr freundlich und mittlerweile kenne ich sogar die Gäste. Vor allem kommen jeden Morgen um 10 Uhr fünf bis sechs, sagen wir mal, reife Herren, die es sich sichtlich gut gehen lassen bei Café und einem Schwätzchen mit der Kellnerin. Sie grüßen mich schon von weitem und ich liebe es beim Schreiben hochzuschauen und sie zu beobachten. Der Inhaber ist einfach prima, er wirbelt durch den Laden, begrüßt jeden mit einem offenen herzlichen Lächeln und winkt mir immer auf der Brücke zu, wenn ich zufällig vorbei komme.

La Taverna in der Nähe meiner Schule Will Language und am Kino-Museum, gehört mittlerweile auch zu meinen Lieblingsbars. Hier ist den ganzen Tag herrlich Sonne. Auf der Terrasse ist oft noch ein super Gitarrenspieler, sodass man meistens ein Live-Konzert erleben darf. Die Bedienung ist sehr nett und hilfsbereit. Innen ist es gemütlich und gut zum Schreiben. Auch sie lassen einen schreiben, solange man will.

DolceSalato an Rambla Libertat ist mein Nachmittags-Café schlechthin und schon am zweiten Tag (die Bedienung wusste nicht, dass ich zwei Monate komme;)), grüßte mich die Kellnerin sehr freundlich und hielt ein Schwätzchen mit mir. Ihre Verwandten wohnen in Dortmund, wie kann es anders sein! Dort hat man nachmittags bis vier Uhr Sonne satt und einen herrlichen Blick auf das Treiben der Ramblas.

Xibarri ist meine absolute Lieblings-Abend-Bar. Hier sitzt man auch super am Fluss und kann Cava ohne Ende trinken. Dazu gibt es Tapas, die man sich vorne an der Bar selbst zusammenstellen kann. Jeden Donnerstag um 18 Uhr ist ein Treffen für alle "Ausländer" hier. Vor allem Fahrradfahrer tummeln sich hier. Schreiben macht hier auch noch Spaß, wenn es langsam dunkel wird. Die Kellner verbreiten eine super spaßige Stimmung.

In La Fabrica soll es den besten Kaffee von ganz Girona geben, aber ich bin mir da nicht sicher. Also ich mag den Kaffee hier einfach überall. Die Bar ist leider nur von 9-15 Uhr auf, hat aber wohl ein super Frühstücksbuffet. Zum Schreiben finde ich es zu dunkel. Es ist ideal für Fahrradfahrer, dort gibt es auch Kleidung zu kaufen. Was aber erwähnenswert ist, dass die Will Language School dort Freitags (wann muss man sich erkundigen) abends um 19 Uhr Treffen von Schülern mit allen, die Interesse an Sprachen haben, organisieren. Das war ein super Abend. Ich habe mich zwei Stunden (alle halbe Stunde Wechsel) mit Spaniern, Engländern und Franzosen auf Spanisch unterhalten. Dort habe ich auch eine Freundin kennengelernt, die ich sicher nicht mehr aus den Augen verliere...

Lapsus ist auch am Plaza Independencia und die Sonne ist dort von 11 bis 13 Uhr perfekt. Ich sitze dort sehr gerne, man schaut auf das bunte Treiben. Um die Ecke ist die Post. Schreiben kann man dort gut.

Xocolateria L´antiga ist was für Kaffeetrinker und Kakao. Aber Achtung, das ist kein Kakao wie bei uns, das ist geschmolzene Schokolade. Ich kann das nicht trinken, das ist mir zu viel. Ich habe bis jetzt nur einmal dort geschrieben, es ist mir ehrlich gesagt, ein wenig zu hell und liegt unter den Arkaden, man sieht nichts groß, wenn man aus dem Fenster schaut. Und ich schaue gerne mal hoch;)

Martina ist ein Mädchen-Café mit Pastelfarben wie in einer Puppenkiste. Ich mag es, jedoch ist es immer recht voll, da möchte ich dann nicht so lange einen Tisch besetzen. Es ist auch etwas zu hell und plüschig zum Schreiben. Ich mag es lieber rustikaler.

Gleich daneben hat es mich am Sonntag verschlagen, ins Federal, aber das Frühstück ist gar nichts für mich. Sehr fettig das Omelett, ich glaube, das ist eher was für die englischen Touristen. Sonst waren sie nett und oben sitzt man auch gut. Doch mich ereilten dort  keine kreativen Highlights.

So und jetzt mache ich hier erstmal Schluss, es gibt noch sooo viele Cafés. Diese sind alle in meinem Umkreis zu finden, ich wohne mitten in der Altstadt. Schreibt doch Kommentare, falls euch noch andere wichtig sind hier. Und bitte denkt daran, den Artikel zu teilen und zu liken, das ist meine "Bezahlung";) Viele Grüße an euch alle, Beatrix

Kleiner Nachtrag: Es gibt noch zwei gute Schreib-Cafés an der Basilika San Feliu, das River Café und das Context Lliberia, in dem ich am letzten Abend auf katalanischem Poetry Slam war. Toll ist auch das L´exquisit zum Schreiben und das paren(t)si, beide auf der Carrer Ballesteries. Das parentsi ist sehr gemütlich, immer gut besucht von den Katalanen und hat viele Bücher zum Reinschnuppern.

 

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Ein interessanter Fund in Girona - ein Schreibbuch mit geschnitztem Holzumschlag

Ihr Lieben!

Und wieder habe ich für euch was entdeckt hier im schönen, nun auch wieder sonnigen Girona: ein großes Buch zum Reinschreiben mit einem wunderschön verzierten Holzumschlag. Ich gebe zu, es ist etwas unhandlich und man kann es auch nicht wirklich gut öffnen, geschweige denn reinschreiben, aber... das ist eben was zum Haben;) Es kommt in mein Büro als Ausstellungsstück, denke ich.

Das gibt mir die Gelegenheit, euch kurz von meinen letzten Tagen hier zu erzählen. Ich bin jetzt in einer Sprachschule, um spanisch (nicht Katalan!) zu praktizieren. Meine Mitschüler sind fantastisch und alle sind in irgendeiner Weise aus dem normalen Berufsalltag ausgestiegen, um sich hier eine Auszeit zu gönnen. Gestern habe ich im Unterricht meinen Blog und meine Arbeit als Schreiberin vorgestellt und sie waren alle ganz Ohr. Was mich überrascht hat, war, dass alle schreiben und die positive Wirkung genau kennen. Eine sagte mir nach dem Unterricht im Café (wo sonst? Ich befinde mich hier rund um die Uhr in Cafés...), wenn sie mit einem Kaffee draußen in der Sonne im Café sitzen würde und schreiben könnte, hätte sie alles, was sie braucht, um glücklich zu sein. Mehr wäre nicht nötig. Dem habe ich auch nichts hinzuzufügen. Ich grüße euch alle herzlich aus dieser bunten alten ehrwürdigen Stadt am Onyar.  

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Wenn es im Kopf hämmert  - Schreiben oder Youtube?

Ihr Lieben! Gestern haben mich rasende Kopfschmerzen gequält. Sie lieben es hier, bei der Messe in der Kathedrale die hohen Hallen auszuräuchern. Und wenn ich schon als Kind Weihrauch nicht vertragen habe, so ist es heute nicht besser geworden. Ich halte mich tapfer, lasse aber die Kirchenbank nicht los, um mich abzustützen. Als ich zu Hause (ja, ich nenne es schon mein zu Hause...) angekommen bin, setze ich mich in meinen Sessel, den ich mir vor das Fenster geschoben habe mit Blick auf die Altstadt. Ich starre vor mich hin, neben mir Nr. 3 von Dr. Schüßler. Etwas lustlos greife ich zu meinem Schreibheft. Jetzt schreiben? Besser Youtube! Ok, bisschen Schreiben, dann Youtube. Ich setze also den Stift aufs Papier und beobachte, was dabei herauskommt. Da kann doch nichts bei rauskommen? Doch ich schreibe, wie es mir geht und dass ich lieber unter die Bettdecke kriechen will. Das Hämmern im Kopf tritt in den Hintergrund. Beim Schreiben kommen mir auf einmal andere Ideen, was ich tun könnte. Spanisch lernen bei Babbel, eine kleine Vision schreiben oder Musik hören. Das nun weckt meine Lebensgeister. Ich lächle. Die Wärmflasche auf meinem Bauch hebt und senkt sich beruhigend. Ich schreibe gerne Visionstexte so, als ob es bereits geschehen wäre. Was ich dadurch nicht schon alles erlebt habe! Danach mache ich mir erst ein ruhiges Lied an, dann von George Harrison "My sweet Lord". Ich wippe mit und - oh Wunder - ich stehe auf und tanze, was ich seit langem nicht mehr gemacht habe. Trotz Kopfweh. Und danach mache ich etwas Spanisch. Ich sag ja, einfach drauflos schreiben und gucken, was passiert. Eure Beatrix! 

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7 Schreibbücher für alle Fälle - warum Schreiben Sinn macht!

Ihr Lieben!

7 Schreibbücher seht ihr auf dem Bild, das sind die, die ich gerade überall griffbereit in meiner kleinen Wohnung in Gerona liegen habe, um jederzeit meine Gedanken festhalten zu können. So viele habe ich in Deutschland nicht ständig in Gebrauch, aber diese zwei Monate dienen ja auch der Schreibauszeit. Vielleicht macht es euch auch Freude, das ein oder andere Buch anzufangen und dabei kleine Wunder zu erleben. Schreiben bleibt! Wenn ihr gerade Ordnung oder mehr Lebendigkeit in euer Leben bringen wollt, dann greift zu Stift und Papier.

Die Bücher liegen recht geordnet an bestimmten Plätzen, damit ich auch keins vergesse: Am Bett liegen zwei Bücher, eins für morgens, eins für abends. An meinem Sessel liegen gerade drei Bücher. In meiner Tasche sind ein kleines Notizbuch und ein Ringbuch. Und dann liegt neben meinem Laptop das Buch für mein neues Buch über diese wundervolle Kraft des Schreibens. Hier nun die Liste der Themen für die einzelnen Bücher:

1. Das Tagebuch für die Morgenseiten für mehr Kreativität. Nach Julia Cameron: Der Weg des Künstlers schreibt man direkt nach dem Aufwachen drei Seiten mit den Gedanken voll, die einen in den Sinn kommen.

2. Das Dankbarkeitstagebuch für abends.

3. Das Briefbuch für die Briefe, die ich nie abschicke, aber die meine Gefühle in Beziehungen klären und sie damit deutlich verbessern.

4. Das Wunschtagebuch, in das ich so reinschreibe, als ob die Wünsche sich schon verwirklicht hätten. So kann sich das in meinem Gehirn verankern und ich fühle mich super danach.

5. Das kleine christliche Jahresbuch für meine Gedanken über Gott und die Welt.

6. Mein Notizbuch für Gedanken, die mir in Cafés kommen.

7. Mein gelbes großes Buch mit den schönen, bunten französischen Kästchenlinien (kennt ihr die?) für meine neues Buch zum Thema Schreiben. Und mir fällt gerade ein, dass ich eins vergessen habe: das dicke weiße für die Antworten des Buches von Liane Dirks: Sich ins Leben schreiben. Ein Buch, das in die Tiefe geht und hält, was es verspricht: Ent-faltung, nachdem alles andere weggeschrieben wurde. Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Anregungen geben und meldet euch doch mal, was ihr in eure Bücher schreibt. Eure Beatrix

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Girona im Freudentaumel: Die Könige kommen

 

Ihr Lieben!

Heute möchte ich euch von dem Fest erzählen, das hier das größte Fest in Spanien ist. Nein, es ist eben nicht Weihnachten, sondern hier werden die Geschenke am 6. Januar gebracht, am Tag der Heiligen Drei Könige. Zuvor haben die Kinder einen Brief an die Könige geschrieben mit ihren Wünschen zu Weihnachten. Ungewöhnlich ist der Umzug am Abend davor, der eher an Karneval erinnert als an die Ankunft der Heiligen. Die drei Könige sitzen auf prunkvoll geschmückten Wagen (mit eingepackten Geschenken), die von Pferden gezogen werden und werfen Bonbons für die Kinder. Die Kinder haben Laternen wie bei uns zum Martinsumzug. Dazwischen sind viele Tanzgruppen, die die Kleinen zum Singen animieren und diese freuen sich sichtlich daran. Alles in allem war wohl ganz Spanien gestern Abend auf den Straßen, ein sehr fröhliches Fest. Und wirklich alle sind auf den Beinen!

 

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Schreiben ist wie Schlendern - mit Muße und ohne Ziel

Ihr Lieben!

Gestern Abend habe ich wie immer in Gerona eine Runde durch die Altstadt gedreht, von einer Brücke zur nächsten. Vor mir her gingen zwei Jungen, im Gespräch vertieft, lachend, sich neckend. Studenten, glaube ich. Erst wollte ich sie ungeduldig überholen, weil sie mich in den schmalen Gassen und auf der Brücke ausbremsten. Doch dann wurde mir klar, wie blöd das ist. Ich muss ja nirgends hin wie in Deutschland.

Also kann ich mich dem Schritt der Spanier anpassen und mal hinterhergehen. Das fiel mir zuerst ganz schön schwer, es war einfach ungewohnt. So konnte ich aber ihr Castellano verstehen, was schön war bei dem ganzen Katalan hier. Ich hab mich dann auf meine Füße konzentriert und daran gedacht, wie wir mal in einem Seminar im Kloster eine Gehmeditation gemacht haben. Also bin ich weiter hinter den beiden her, schlendernd ohne Ziel, Eile und Hetze. Einfach das Gehen an sich genießen. 

Heute morgen nun im Café kam mir plötzlich der Gedanke beim Schreiben, dass Schreiben wie Schlendern ist. Schreiben gelingt am besten, wenn es kein Ziel hat. Es braucht viel Zeit und Muße, um sich kraftvoll zu entwickeln. Wir schreiben Wort für Wort, der Fußgänger geht Schritt für Schritt. Wir halten inne und schauen ab und zu vom Papier auf, der Fußgänger bleibt stehen und schaut sich um. Wir wissen nicht, wohin uns der Stift treibt und auch der Fußgänger lässt sich ziellos durch die Straßen treiben. Beide wollen gar nicht wissen, wohin. Der Sinn liegt einfach im Schreiben und im Gehen. Also auf zum Stift, Schlendern lernen! Eure Beatrix

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Silvester in Girona

 

Hallo ihr Lieben!

Ich habe alles zusammen für ein glückliches 2017 gemäß der spanischen Traditionen: ein Sektglas mit einem goldenen Ring, Sekt, 12 Weintrauben für 12 Glockenschläge zu Mitternacht für 12 Wünsche und... für ein erfülltes Liebesleben rote Unterwäsche!

Die Silvesternacht ist eine der Rauhnächte und somit schon immer eine wertvolle Zeit voller Magie und alten Bräuchen gewesen. Diese Nacht eignet sich ideal zum Schreiben, z.B. kann man auf einen Zettel all das aufschreiben, was wir mit dem alten Jahr ein für alle mal loslassen wollen. Dieser Zettel kann dann verbrannt werden. Auf einen anderen Zettel schreiben wir zwölf Wünsche für das neue Jahr. Sucht euch dann einen der Wünsche aus und schreibt alles auf, was euch zu dem Wunsch einfällt und lasst ihn lebendig werden. Viel Freude dabei und denkt daran, das ist keine neue Liste für gute Vorsätze. Ich meine die Wünsche, die aus unserem Herzen kommen, sie haben etwas mit unserer tiefen Sehnsucht zu tun, nicht mit einer Goldkette, einer Markenhandtasche oder was weiß ich. All das ist auch schön, nur darum geht es nicht bei den Herzenswünschen der magischen Rauhnächte.

Eure Beatrix

 

 

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Kunst-Buch auf dem Markt in Girona

In Girona angekommen, habe ich schon am ersten Abend auf einem Weihnachtsmarkt in der Altstadt etwas Tolles für euch entdeckt. Eine Frau stellte Bücher aller Art aus der eigenen Buchbinderei vor. Ganz kunstvoll werden die Buchcover per Hand gestaltet. Jedes Buch ist ein Unikat und mit Liebe gemacht. Was mir jetzt besonders gut gefällt, sind die gelben Seiten innen. Es lässt sich prima darauf schreiben und ich habe es natürlich im ersten Café (draußen mit Sonne satt) für euch ausprobiert. Auch mit dem dort erworbenen künstlerisch gestalteten Bleistift lässt sich auf dem Papier kritzeln. Die Bücher werden meistens auf Kunstmärkten in Spanien ausgestellt und verkauft. Es gibt Notizbücher, Kalender, Schreibbücher, Stifte, einfach alles. Die Webseite findet ihr hier, damit ihr auch in den Genuss kommen könnt. Auf der Seite schaut euch doch bitte die zwei kleinen Filme an. Sie zeigen, wie die Bücher gebunden werden und die kleinen Kunstwerke entstehen. Die Bücher sind erstaunlich günstig, das DinA5 Ringbuch kostet gerade mal 11,50€. Hasta luego!

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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Mein erster Blogartikel! Meine erste selbst gebaute Webseite! Vielen Dank an Jimdo, ihr macht es möglich, dass auch eine völlig unbegnadete Computerspezialistin ihre eigene Seite aufbauen kann. Die ersten Stunden mit Jimdo hätte ich zwar am liebsten meine Nichte, die neben mir auf dem Bett saß, verwunschen dafür, dass sie mir diese Seite empfohlen hat, aber am anderen Morgen habe ich entdeckt, was mir fehlte: ein passender Browser. Und schwups, als ich ihn runtergeladen hatte, funktionierte alles. Einfach klicken und drin ist das Bild, der Text usw. Toll!

Ich melde mich heute nur kurz aus Belley, meiner Zwischenstation vor Girona, wo ich zwei Monate zum Schreiben bleibe. Ich erfülle mir dadurch einen großen Traum, nach 27 Jahren wieder für längere Zeit nach Spanien zu gehen, dort mitten in der Altstadt zu wohnen und ... das Schönste überhaupt: dort in Bars zu sitzen und zu schreiben.

Ich liebe Bars, Cafés, Kneipen, in denen ich mein kleines Notizbuch rauskrame und drauflos schreibe. Ich liebe die Geräusche um mich herum, das Klappern von Tassen auf Untertassen, das Brummen der Kaffeemaschinen, den Duft von Kaffee und den warmen Genuss aus einer kleinen Tasse Café Creme, das Bargeflüster um mich herum und den Blick nach draußen auf die Straße. Ich kann mir in dem Moment, wo der Stift über das Papier gleitet, nichts Schöneres vorstellen.

Und ich bin oft erstaunt, was durch das Aufschreiben alles zum Vorschein kommt. Darüber möchte ich in diesem Blog berichten. Schreiben als einen Prozess inneren Wachstums zu verstehen, das möchte ich in die Welt bringen. Mehrere Zeitschriften haben es vor Weihnachten als Titelstory gehabt: Die Magie des Schreibens in der Bella; Schreiben ist eine Umarmung mit Worten in der Ma vie; Schreiben macht glücklich in der Vital. Sie alle sind davon überzeugt, dass Schreiben nicht nur gesund ist, uns achtsamer macht, dankbarer und glücklicher, sondern auch dazu beiträgt, Unbewusstes ans Licht zu bringen. Wozu? Na, um unsere hinderlichen Handlungs- und Denkmuster mal zu überprüfen und uns ins pralle Leben zu stupsen. Deswegen möchte ich hier von allem berichten, was rund ums Schreiben interessant ist: Stifte, Papier (ich habe mich hier in Frankreich natürlich mit dem einmaligen super duper Kästchen Papier eingedeckt!), Bücher, Schreibideen, Schreibseminare und meine eigenen Schreiberfahrungen. Seid herzlich willkommen. Und probiert das Schreiben doch schon mal aus mit meinen Schnapsideen.

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