Bargeflüster - Blog

Was kann uns das erste Kritzeln der Kinder über sie aussagen?

 

 

Ihr Lieben!

 

Vor kurzem lernte ich über meinen Blog eine engagierte Frau kennen: Katharina Rehm (https://www.entscheidungshilfe-graphologie.de/) . Wir telefonierten miteinander und glichen unsere gemeinsamen Interessengebiete ab. Sie erzählte mir vor allem von ihrer überaus spannenden Diplomarbeit. Sie hat in empirischen Studien herausgefunden, wie aus dem einfachen anfänglichen Kritzeln von Vorschulkindern deren Potential entdeckt werden kann.

 

Nach etlichen Jahren des Lernens und Studierens von Graphologie und vielen Übungsgutachten, wollte sie der Frage nachgehen, wann Graphologie anfängt. Fängt sie schon mit dem Kritzeln an? Kann das sein? Dafür hat Frau Rehm drei Schulklassen von absoluten Erstklässlern vier Jahre lang begleitet bei ihrem Schrifterwerb. Drei Lehrer wurden zunächst einen Tag lang geschult und in die Methoden der Graphologie eingeführt. Zwei führten Klassen in Stuttgart, ein Lehrer in St.Georgen, Schwarzwald. 

 

Was versteht sie unter Kritzeln? Den Schülern wurde zu Beginn der 1. Klasse folgende Anweisung gegeben: "Hier habt ihr ein Blatt (unliniert...) nehmt bitte einen Bleistift und tut so, als ob ihr schreiben könntet. Klar, das wollt ihr erst noch lernen, - tut aber so, als würdet ihr schon einen Brief schreiben können. Ich (Lehrer) hebe mir das auf und dann kann ich mich freuen, wenn ich sehe, wie viel ihr dazu gelernt habt." Dafür hatten die Kinder so viel Zeit wie sie benötigten, der Lehrer schrieb Namen und Alter auf die Rückseite. Das war die Grundlage ihrer Arbeit.

Ihre Aufgabe war es, zu prüfen, ob die Prognosen, die sie aufgrund der Kritzeleien in der ersten Schulwoche und zwei Zeichentests im Laufe des ersten Schuljahres geliefert wurden, zutreffen. Sie prüfte die Leistungsfähigkeit, das Sozialverhalten und versuchte einzuschätzen und zu entscheiden, in welcher weiterführenden Schule sie ihre Schulzeit fortsetzen werden. Was zunächst als ein zwei Jahres Projekt angelegt war, dehnte sich so aus (2000-2004), dass sie darüber hinaus zu den Klassenlehrern der 3. und 4. Klasse Kontakt hatte und schließlich die Schulempfehlung, die damals in Baden-Württemberg verbindlich war, durch die Lehrer erhalten hat. Das Ergebnis ihrer Untersuchung lautete: Graphologie bzw. ihre so genannten Kritzeluntersuchungen konnten sehr gut und deutlich das Kind beschreiben in seinem Sozialverhalten, Konzentrationsfähigkeit, Fantasie, im Wesen und bezüglich der Leistungsfähigkeit.

 

Diese Arbeit enthält viele Abbildungen und ist 145 Seiten lang. Sie wurde in einer Fachzeitschrift - verkürzt - vorgestellt und Frau Rehm bietet dazu öfter mal ein ganztägiges Seminar an. Für ausführliche Informationen bitte direkt an sie wenden:

www.schreiberlebniswelt.de

www.grafologienews.de

In diesem Sinne

Eure Beatrix

 

P.S. Was kann die Graphologie noch? Ich bin überzeugt, dass Frau Rehm auch bei sehr persönlichen Themen weiterhelfen kann, nur indem sie eure Schrift untersucht. Hier sind nur einige Beispiele für sehr interessante Fragestellungen, bei denen die Graphologie wertvolle Entscheidungshilfe geben kann: Selbsterkenntnis (Gefühl, ausgenutzt zu werden oder immer wieder Streit mit der Freundin), Partnerwahl, Berufswahl, Probleme von Kindern in der Schule und ob das Kind schon schulreif ist. 

Infos dazu: Hier!

 

 

 

 

 

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Du hast mich verraten - warum Abhauen keine gute Idee ist

 

 

Ihr Lieben!

Ich habe mich vorgestern ganz schlimm verraten gefühlt.

Ohne näher auf die Situation eingehen zu wollen, möchte ich das, was ich dadurch endlich erkannt habe, mit euch teilen.

 

Meine erste Reaktion auf die schmerzhafte Neuigkeit war: weit weg abhauen, mich mit Freundinnen treffen und klagen oder irgendwie ablenken. Doch ich bin mit zittrigen Fingern zum CD Player gegangen, habe die traurigste Musik aufgelegt, die ich finden konnte (ok, es war eine wirklich alte Kuschelrock CD) und habe die Musik recht laut gemacht.

 

Nicht weglaufen

Ich habe mir gesagt: Stopp: Jetzt haust du nicht ab, du fühlst das jetzt und es ist wertvoll zu erkennen, was hinter diesem Verrat steht. Als ich still wurde, Augen zu, Gedanken natürlich volle Kanne an, wurde mir doch ein Satz bewusst: Er hat mich verraten. Wie es so ist, schlug ich abends genau das richtige Buch auf. Marianne Williamson (was bin ich dieser Frau dankbar für das Buch Rückkehr zur Liebe) schreibt über die Hölle und die beginnt dort, wo wir uns selbst verraten und mit uns kein Mitgefühl haben, sondern uns innerlich beschimpfen.

 

Die Umkehrung

 

Also Byron Katie im Kopf drehe ich den Satz um:

 

Du hast mich verraten

 

wird zu

 

Ich habe mich verraten.

 

Wie das? Plötzlich erinnere ich mich daran, dass ich auch eben auf dem Sofa saß und mich beschuldigt hatte, warum ich mich damals nicht besser verhalten habe, warum ich so zickig war, warum ich meinen Mund nicht aufgemacht habe, warum ich mich auch noch entschuldige, wenn der andere mich verletzt, warum in Gottes Namen, verhielt ich mich wie ein kleines Kind in Beziehungen? Ich war wütend auf mich. Nein, ich war wütend auf mein kindliches Verhalten. Ich wollte erwachsen sein oder wenigstens werden.

 

Da machte es KLICK.

 

Schreiben über das innere Kind

 

Ich folge meinen eigenen Ratschlägen in der Seelenfeder und nehme mein Heft und einen Stift und beginne zu schreiben:

 

Ich habe das kleine Kind in mir verraten, das...

  • geliebt werden will und sich dafür in sich zurückzieht, um den Eltern nicht noch mehr Ärger zu machen

 

    • wütend ist, weil es nicht gesehen wird und untergeht in der großen Familie
  • traurig ist, weil die Eltern sich immer streiten

 

  • so lieb ist, dass es nie sagen darf, wie es ihr wirklich geht

 

  • schmollt, wenn man es verletzt und das für Tage

 

  • sich mit anderen Mädchen vergleicht und meint, sie wären erwachsener, reifer und schöner

 

  • sich entschuldigt, wenn jemand anderes ihr weh tut

 

  • andere von sich stößt und grantig wird, wenn sie ihr näher kommen und sie liebhaben wollen

 

  • den Eltern alle Gefühle abnehmen will, damit endlich Ruhe ist zu Hause

 

  • zwischen den Eltern und später zwischen allen Konfliktpartnern vermitteln will

 

  • Angst hat vor wirklicher Nähe, die sie als bedrohlich empfindet und der sie misstraut, wie sie der manchmal auftauchenden Nähe der Eltern misstraut hat

 

 

Ihr könnt euch vorstellen, dass diese Liste das Beste war, was ich tun konnte. Besser als abhauen, es zerreden oder mich ablenken.

 

Ich habe mich verraten, als ich mein kindliches Verhalten verurteilt habe.

 

Wer, wenn nicht ich, soll bitte schön, für dieses Kind da sein? Mir wird klar, dass ich in mir wirklich so etwas wie ein kleines verängstigtes Kind habe und dass ich in Beziehungen oft das Kind bin. Und ich hoffe darauf, dass diese neue Verbindung mich ein Stückchen weit erwachsener werden lässt. 

Eure Beatrix

 

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Ich will schreiben, aber ich warte auf die richtige Stimmung...

 

Ihr Lieben,

immer wieder begegnet mir die Einstellung, auf den richtigen Moment warten zu müssen, bis man anfängt zu schreiben. Erst am Wochenende kamen Frauen zu mir auf unserem Kunstfrühling, die schon länger ein Buch schreiben wollten, aber nicht anfangen. Dahinter steckt immer die gleiche völlig falsche Annahme über das Schreiben.

 

Bevor ich schreibe, muss ich...

Viele meinen, sie müssten nur erst ihre Spülmaschine ausräumen, den Boden wischen oder sogar abnehmen, bevor sie anfangen zu schreiben. Denn, so meinen sie, es braucht die richtige Stimmung, um zu schreiben. Genau das ist ein Mechanismus unseres sehr geschickten Gehirns, das im Grunde nicht noch mehr Stress will und lieber alles beim Alten belässt. Doch wir alle wissen: Glück ist was anderes...

 

Gute Stimmung oder einfach anfangen?

Richtig ist, dass wir in einer gewissen Stimmung leichter schreiben können, nämlich wenn sich unser Herz in den Vordergrund schiebt. Das geschieht, wenn wir vom Verstand in den unbewussten Bereich gelangen. Doch diese Stimmung muss man nicht erst VORHER erreichen, sie kommt im TUN. Klar, wäre es auch eine Möglichkeit, sich vorher zu entspannen oder zu meditieren, aber jetzt mal ehrlich, wann haben wir diese Ruhe im Alltag? Und genau darum geht es: Schreiben muss etwas werden wie spülen, saugen, wischen, etwas wie Zeitung lesen, aufs Handy gucken, in Facebook surfen.  

 

Um schreiben zu können, muss ich nur eins: Schreiben

Die Stimmung, auf die viele warten, kommt IM Schreiben! Das heißt, wir sollten so oft am Tag wie möglich egal wie viel schreiben. Legt euch ein Buch in jede Ecke und vergesst den Stift nicht. Schreibt auf, dass ihr jetzt erst noch die Badewanne sauber machen müsst, egal was. Nur schreibt. Schreiben muss zu etwas werden, was ihr ZWISCHENDURCH macht. Ihr dürft nicht auf die richtige Stimmung warten, dann fangt ihr NIE an! Und wenn ihr einmal anfangt, dann bleibt ihr auch viel länger dran, als gedacht. 

 

Schreib-Urlaub nicht ausgeschlossen

Und wenn ihr jetzt sagt, ich selbst wäre auch drei Monate weggefahren, um meine Seelenfeder zu schreiben, so ist das wahr. Es war ein Traum von mir, dieses Buch in Spanien zu schreiben. Doch erstens bin ich es gewohnt, regelmäßig zu schreiben und hatte natürlich schon vorher meine Ideen zu Papier gebracht und zweitens schließt das regelmäßige Schreiben ja nicht aus, dass ihr auch mal ein paar Wochen nur zum Schreiben wegfahrt. Das kann ich nur empfehlen. Nur, wenn ihr meint, ihr würdet plötzlich schreiben können, wenn ihr vorher nie groß geschrieben habt und dann für einen Monat ans Meer fahrt, dann seid ihr auf dem Holzweg. Es hat schon viele gegeben, die nach so einem Monat völlig frustriert zurückkamen und NICHTS zu Papier brachten außer Gekritzel.

 

Es braucht Jahre für ein Buch?

Und noch ein krummer Glaubenssatz: Es braucht mindestens 3-5 Jahre, bis ich so ein Buch geschrieben habe. Das kann ich gleich entkräften, denn überlegt mal: jeden Tag eine Seite schreiben, bedeutet 365 Seiten in einem Jahr. Also?! Es ist doch ganz klar, dass wir nicht anfangen, wenn wir denken, dass wir mit dem Schreiben gleich 3-5 Jahre für den Alltag ausfallen und uns auf ein einsames Schloss zurückziehen müssen. Das wird NIE geschehen!

 

Konkrete Tipps

Also: Bücher in jede Ecke legen mit Stift. Immer mal zwischendurch aufschreiben, was einen so gerade bewegt.

Oder wenn man ein Buchprojekt vorhat, sich immer und überall Notizen machen, deswegen immer kleine Büchlein mit sich nehmen. Oder morgens direkt nach dem Aufstehen ein paar Seiten schreiben, das ist sowieso das Beste, so entstehen meine Blogbeiträge ohne irgendeine Anstrengung. Morgens kann man einfach am besten frei schreiben. Oder abends schreiben, ich schreibe jeden Abend eine Seite. Ihr merkt, ein Buch entsteht nicht durch Wunderhand, es entsteht wie im Gastbeitrag beschrieben: Die Hand in Bewegung halten (Goldberg). 

In diesem Sinne: Schreiben nicht warten!

Beatrix

P.S. Die beste Möglichkeit, um dranzubleiben, sind natürlich auch Schreibkurse. Falls ihr in der Nähe des Sauerlandes wohnt, gibt es diese Samstags und Sonntags im Berghaus und zwar für schlappe 5-10€. Hauptsache Schreiben;)

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Die ewigen Bestseller in der Schreibszene

Hallo, heute möchte ich euch informieren über einen Gastbeitrag, der mir am Herzen liegt: Cameron und Goldberg, meine Lieblinge zum Thema Schreiben. Unter welchen Bedingungen wurden sie geschrieben und was können wir daraus lernen?

https://www.dastutmirgut.net/das-geheimnis-der-ewigen-schreib-bestseller/

 

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Stehst du für deine Kunst ein? - Offener Brief an eine Künstlerin, die meint, keine zu sein!

 

Ihr Lieben!

 

Am Samstag hatte ich mein Schreibseminar. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir uns unter den Magnolienbaum gesetzt und geschrieben. Wir hatten ein Thema herauskristallisiert, das euch vielleicht auch interessieren könnte. Es begann damit, dass eine Teilnehmerin uns ein Bild auf dem Handy zeigte, das sie vor längerem gemalt hatte. Dieses Bild vereinte Kunst und Schrift, was ich gerade sehr spannend finde. Ich hatte vor kurzem etwas Ähnliches gesehen, in dem ein Gedicht mit Stempeln in ein Bild eingefügt worden war. Ich war davon schon sehr begeistert. Doch dieses Bild war noch mehr, es bewirkte bei mir eine sofortige Assoziation mit meiner Kindheit, es erinnerte mich an meine ersten Tagebücher, Radiergummis und Lineale von Sarah Key  und Miss Petticoat! Zudem weckte es mein Frausein auf so eine schöne liebevolle Art (es war eine Frau dargestellt, die sich die Haare hinten zusammensteckte, eine Geste die Milliarden Frauen jeden Morgen machen). In Wellen waren Worte um die Frau herum aufgemalt. Ich war fasziniert und zeigte es offen.

  

Das ist doch nichts...

 

Natürlich sagte ich: Das musst du ausstellen! Sie wurde mit jedem Satz von mir und den anderen Frauen kleiner und wehrte ab. „Nein, meine Kinder sagen das auch immer, aber ich kann das doch gar nicht richtig (oder so ähnlich). Mein ganzer Dachboden steht voller Bilder von mir, aber ….“ Ich glaube, ihr kennt das, oder? Schon oft habe ich dieses „Aber“ gehört im Zusammenhang von Büchern, Gedichten, Bildern oder Tonarbeiten. Während ich das hier schreibe, ärgere ich mich, ich ärgere mich darüber, dass wir Frauen weder uns selbst zeigen noch unsere Kunstwerke. Wie kann das sein? Ok, wir haben in der Kindheit mit Sicherheit nicht die Anerkennung von den Papas bekommen, wie die Männer von ihren Mamas. Das sitzt tief und fest, dieses „Ich bin nichts wert“. Doch wer, wenn nicht wir selbst, soll für unsere Kunst und unseren Wert einstehen?

  

Hier ist nun (in Absprache mit ihr..sagt sie doch glatt: Ich wusste gar nicht, dass ich so einen Eindruck auf dich gemacht habe...) mein öffentlicher Brief an diese Teilnehmerin (anonym) und an die vielen anderen Frauen, die sich nicht trauen, ihre Kunstwerke öffentlich zu zeigen und (jawohl!!!) sie in der Folge zum Verkauf anzubieten (ja, es gibt Menschen, die zahlen dafür, weil es ihnen etwas wert ist):

 

Liebe ….!

 

Mich hat dein Bild beeindruckt und wirklich glücklich gemacht. Doch deine Reaktion auf meine Begeisterung, die hat mich im Nachhinein traurig gemacht. Du selbst, du Künstlerin, die diese Talente geschenkt bekommen hat, lässt diese Schätze auf dem Dachboden verstauben? Weißt du denn gar nicht, wie wertvoll diese Bilder für andere Frauen sein können? Wenn du deinen eigenen Wert als Frau, als Mensch, als Mutter, als Freundin nicht fühlen kannst, so bist du sicher nicht allein. Ich selbst kenne das zu Genüge. Doch es gab bei mir einen Punkt, da habe ich diese Ängste, mich öffentlich zu zeigen, hinter etwas anderes gestellt, was für mich immer wichtiger wurde, weil es Sinn machte.

 

Und das war, als ich meine Verantwortung gegenüber all den tollen künstlerischen Frauen da draußen, die sich nicht trauten, anzufangen, loszulegen, aufzubrechen und durchzustarten, annahm. So bin ich selbst über meinen Schatten gesprungen, habe mich 2016 vor Weihnachten in mein Auto gesetzt und bin über die deutsche, französische und spanische Grenze gefahren und habe laut gejubelt. Dort habe ich mich drei Monate schreibend von einem Café ins nächste gesetzt und wie eine Besessene alles aufgeschrieben, was in mir über die Liebe zum Schreiben schlummerte. Daraus entstand mein Buch Die Seelenfeder. Ich kann dir gar nicht sagen, wie mich die Emails, Briefe, Karten und Posts freuen von Frauen, die mir danken, weil sie auch schreiben und in mir jemanden gefunden haben, der genauso denkt wie sie. Sie fühlen sich bestätigt, sind nicht allein mit ihren Sehnsüchten, sie fühlen sich ermutigt, sie erkennen: Ich darf das auch!

 

Liebe …., auch du könntest mit deinen Bildern so viele Frauen glücklich machen. Sie könnten durch dich ihren eigenen Wert erfahren, indem sie deine Bilder betrachten.

 

Wir Frauen, die wir endlich unsere Kreativität leben dürfen, haben eine Verpflichtung den Frauen gegenüber, die noch gar nichts von den in ihnen schlummernden Talenten wissen. Wer, wenn nicht wir, sollen sie in ihrer Wertigkeit bestätigen, ermutigen, aufrütteln und liebevoll unterstützen bei den vielen kleinen Schritten auf dem Weg des Künstlers?

 

Wer, wenn nicht wir, du und ich und die Frauen, die sich jetzt angesprochen fühlen, wer, wenn nicht wir, sollen alle anderen Frauen ermuntern, den Wert, den sie vielleicht nicht für sich fühlen, in der Kunst auszudrücken?

 

Ich freue mich auf deine Ausstellung, auch mit anderen Frauen. Ich helfe dir beim Tragen vom Dachboden runter ins Erdgeschoss und dann raus in die Sonne und hinein ins Berghaus und dort werden wir beide stehen und in die Augen der anderen Frauen blicken, während sie sich von dem Teil in dir berühren lassen, der dieses Kunstwerk geschaffen hat.

 

Mit wertschätzendem Gruß von Frau zu Frau

 

Deine Beatrix

  

In diesem Sinne, legt los, zeigt euch und malt, werkelt, schreibt, lest, bloggt, näht, knüpft, bastelt. Kunst herzustellen braucht im Grunde „nur“ Liebe und Achtsamkeit, damit es gelingt. Schaut auch gerne bei unseren wirklich günstigen Seminaren vorbei hier unter dem Punkt Stammtisch. Dort wird intuitiv gemalt, mit Ton gearbeitet und geschrieben. Das nächste Seminar mit Anja (Ton, Bildhauerei) ist am 14. Juli und da gibt es noch 3 Plätze. Das Seminar mit Elke (Malen) ist nur noch mit Warteliste (durchaus aber möglich, das jemand abspringt) und sonst erst wieder am 6. Oktober. Darüber hinaus hat unser Malerkollege Fredo Interesse mit mir intuitives Schreiben und Malen anzubieten, schreibt uns einfach an. Und unsere Malerin Cecilia bietet bald Kochkurse mit Malen an (an dem ich auf jeden Fall teilnehme, weil ich ihre Geheimnisse der exotischen Kräuterkunde endlich aufdecken will!)... Ihr seht, wir sind eine kreative Gruppe. 

 

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Gastbeiträge auf Dastutmirgut.net

Guten Morgen!

Bitte schaut auch bei www.dastutmirgut.net vorbei, für die ich zweimal im Monat Beiträge schreibe:

Ein Beitrag über Trauer-Tagebücher, davon gibt es soooo wirklich gute und spannende...

https://www.dastutmirgut.net/schreiben-in-zeiten-der-trauer/ 

Und einer über das Nicht Nein Sagen Können...

https://www.dastutmirgut.net/jetzt-gehoert-mein-leben-mir/

Und einer über Hypnose nach Jan Becker und was das mit Schreiben zu tun hat!

https://www.dastutmirgut.net/selbsthypnose-erfuellung-unserer-herzenswuensche/

Liebe Grüße an euch da draußen...

Beatrix

 

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Ratschläge verbergen geschickt die eigene Angst

Ihr Lieben,

neigt ihr auch so dazu, Ratschläge zu erteilen? Jemand sagt was und bei mir startet ein Automatismus mit der Frage: Wie kann ich helfen? Meistens gebe ich gute Ratschläge, praktische, wertvolle, pädagogisch-lupenreine, faszinierende... Aber ich soll doch keine Ratschläge verteilen, sie sind wie Schläge (auch das wieder ein Ratschlag). 

 

Warum geben wir Ratschläge?

Gehen wir der Sache auf den Grund. Jemand erzählt mir von seinen Problemen, erster Impuls: "Trösten wollen, sagen wollen, dass er so wie er ist, ok ist, Freund sein wollen". Zweiter Impuls: "Ich finde die Lösung, nach der er sucht". Der Ratschlag kommt, weil ich ein kreativer Mensch bin, mir fällt leider sofort was dazu ein. Ich erkenne schnell das zu Grunde liegende "Problem" und peng... schieße ich los. Ungefragt.

 

Ratschläge verbergen eine Angst

Seit einiger Zeit gehe ich bewusster an die Sache heran. Es hatte mit etwas anderem zu tun, das mir aber zeigte, dass hinter dem Ratschlag geben wollen, eine Angst steckt. Die Angst, die Kontrolle zu verlieren und zu erkennen, dass die Welt nicht so friedlich ist, wie ich das gerne hätte. Die Angst, im Chaos der Streitereien und chaotischen Egospiele unterzugehen. 

Das erkannte ich durch ein spannendes Schreib-Erlebnis... Als ich vor kurzem so wütend war, dass ich jemanden hätte schütteln mögen, griff ich zum Stift und das arme Papier wurde bearbeitet... bis ich ruhiger wurde.. und plötzlich schrieb ich, dass hinter der Wut pure Angst ist. Das ließ mich innehalten und staunen. Wie kann das sein? Hinter so einem heftigen Gefühl, Angst? Ich spürte nach und mir wurde klar: Ich war nur wütend, weil ich ein Horrorszenario im Kopf hatte. Es sollte gefälligst so gehen, wie ich es wollte und für gut befand, sonst bahnte sich eine Katastrophe an, bei der ich Stress haben würde, die Kontrolle verlieren könnte oder hilflos wäre...

Seitdem gucke ich bei allem genauer hin, welche Angst bei mir gerade angetriggert wird. 

 

Freies Schreiben schafft Ordnung

Wenn mir jemand von seinen Problemen erzählt, habe ich Angst keine Lösung zu finden, hilflos zu sein, sonst unterzugehen. Anstelle dem anderen zu vertrauen, dass er die Lösung alleine findet, will ich ihm das abnehmen, damit mein Weltbild nicht ins Wackeln gerät. Seitdem achte ich bei Gesprächen darauf, nur zuzuhören und die "Probleme" beim anderen zu belassen, ihm höchstens zurückzugeben: "Was hat denn letztes Mal funktioniert?" oder "Was kannst du denn jetzt tun?" oder einfach nur auszuhalten, dass die Welt nicht in Ordnung ist, dass es Egozentriker gibt, gemeine Schurken und miese Neider. DAS fällt mir nämlich echt schwer. Ich habe den Drang, die Welt sofort wieder in Ordnung zu bringen, weil ich Unordnung und Chaos so lange in meinem Kopf hin- und herwälze, bis ich eine Lösung habe. Mein Gehirn ist darauf trainiert. Bis zum nächsten an mich herangetragenen Problem...;)

Eure Beatrix 

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Setzen Sie sich;) - Entspannen und Schreiben für inneren Frieden

Ihr Lieben,

erstmal danke für die vielen Mails auf diesem Blog. Ich lese es immer gern, wo ihr gerade steht und wie euch das Schreiben dabei geholfen hat, Wort für Wort und Schritt für Schritt weiterzugehen. 

 

Ich selbst habe in der letzten Zeit viel geschrieben, neue Kalendertexte standen an und da bin ich so viel am PC, dass ich das Schreiben für den Blog leicht ausblende. 

Da ich aber gerade wieder sehr interessante Bücher ergattert habe über das entspannte Schreiben und die Psychosophie möchte ich mal kurz darüber berichten.

 

Märchen aus dem Unterbewusstsein 

Die Psychosophie, Die Lehre von der Weisheit der Seele, von Sonja von Eisenstein nutzt das Schreiben von Märchen und Gleichnissen aus dem Unterbewusstsein, um zu tieferer Selbsterkenntnis zu gelangen. Auch verspricht es zu einer besseren Konfliktlösung beizutragen. Ja, liebe Leute, ich habe es noch nicht durchgearbeitet, es ist mal wieder so interessant, dass ich es gerne fressen möchte und mir einverleiben. Ich stehe davor und blättere und hoffe, ich finde im Blättern den entscheidenden Impuls sofort zu Beginn ohne die 300 Seiten lesen zu müssen. Das wird aber nichts und so muss ich es etwas aufschieben, denn das erste Buch hat mich direkt noch mehr in den Bann gezogen.

 

Entspanntes Schreiben

Bei dem entspannten Schreiben geht es auch um eine Schreibmethode, die das Entspannen vor das Schreiben stellt und damit ebenfalls das Unterbewusste nutzen will, um das Gehirn zu synchronisieren, was so viel heißen soll, wie das Herz mit dem Geist zu harmonisieren (das limbische System mit der rechten und linken Gehirnhälfte). Und auch wenn ich schon das Buch Das Weibliche Gehirn gelesen habe und viel von Gerald Hüther, so bin ich doch keine Neurowissenschaftlerin, also verzeiht mein angelesenes Halb- und Falschwissen.

 

Herz und Geist verbinden 

Was spannend daran ist, ist die Übereinstimmung mit der Erfahrung, die ich auch gemacht habe und immer wieder mache. Schreiben hat ganz viel mit Harmonisierung von Herz und Geist zu tun. Jetzt würde ich sagen: Man muss sich nicht groß vor dem Schreiben entspannen, denn das Schreiben an sich entspannt ja ungemein. Doch ist mir aufgefallen, dass ich das oft mache. Wie in meinem Buch Die Seelenfeder beschrieben, besteht meine Morgenroutine daraus, erst den Healing Code nach Alex Loyd zu machen oder gerade neu 10 Minuten Headspace, bevor ich schreibe. Und nach dem Schreiben mache ich etwas Gymnastik (nicht immer ok...) und gehe eine Runde mit meinem Hund Fin (immer). Also hängt auch bei mir Schreiben stark mit Entspannung zusammen.

 

Entspannen steht vor der Veränderung

Nichts neues? Braucht es auch nicht sein, wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Entspannung ist meines Erachtens DAS wichtigste Element überhaupt für Gesundheit, Fitness und innerer Zufriedenheit. So einfach ist das. Wie ihr das macht, egal. Es sollte nur mindestens einmal am Tag wenigstens für 5 Minuten sein oder besser mehrmals am Tag. Sofort nimmt man den Alltag anders wahr, wird bewusster für die anderen und die Umgebung. Wie sich jetzt dadurch das Schreiben verändert, das erprobe ich gerade noch. Ich teste mal alles aus. Leider habe ich so viel geschrieben, dass ich nun schon ein Kinesiotape am rechten Unterarm habe. Mist. Dafür habe ich noch keine Grippe...

Also bis zum nächsten Mal: Entspannen (auf Youtube gibt es sooo viele Möglichkeiten, I love it!) und frei Schreiben. Das nächste Praxisbuch zur Seelenfeder kommt bestimmt. Und ich brauche euch nicht sagen, dass ich mich auf das Schreiben freue;)

 

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Liebes Geburtstagskind - hier bin ich, deine Seele

Lüneburger Heide 5. Februar 2018

Liebes Geburtstagskind,

hier bin ich, deine Seele.

Mittlerweile weißt du, dass Glückwünsche von anderen schnell verhallen. Nur du selbst kannst dich an dem heutigen Tag beglückwünschen zu dem wunderbaren Wesen, das du geworden bist.

Manchmal, nein, oft hast du dir ein Leben gewünscht, das nur annähernd so aussieht wie das der anderen. Du hast dir keine andere Familie gewünscht oder andere Freunde, nein, das nicht, du selbst wolltest anders sein, am besten so, wie die anderen. Du wolltest ihre Pullis tragen, ihre Noten haben, ihren Mut, ihr Lachen und ihr So-Sein. Und jedes Mal, wenn du das wolltest, hast du dich selbst so wie DU warst verleugnet.

Heute spürst du, dass das Leben nur von innen nach außen funktioniert, nicht umgekehrt. Sich innerlich berühren, darauf kommt es an. Und was ich für dich bin, das kannst du nun für die anderen sein.  

Deine Seele

 

Ihr Lieben!

Eine kleine Schreibanregung für euch. Nehmt Stift und Papier und lasst auf eurem nächsten Geburtstag eure Seele zu euch sprechen in einem Brief. Freies Schreiben. Vertraut darauf, dass die Worte aufsteigen, die passen.

Vorsicht: Ein paar Tränen könnten schon kullern...

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Ehrliches Schreiben - Es kann nicht immer alles easy, happy und schischi sein

Ihr Lieben,

 

das war spannend im letzten Schreibkurs. Da hält eine TN auf einmal inne während der 10 minütigen Schreibphase (ich gebe einen Satzanfang oder einen Impuls und lasse die Leute frei schreiben) und blickt mich völlig baff an: Ich habe gerade verstanden, warum ich mich innerlich so dagegen wehre zu schreiben, warum ich bis jetzt immer dachte, ich kann nicht schreiben...

 

Angst vor sich selbst

Was sie daraufhin sagte, verstand ich so gut: "Ich habe Angst, dass das Schreiben meine Masken fallen lässt, dass mein inneres Chaos sichtbar wird". Genau so. 

Schreiben so wie ich es verstehe, ist ehrlich, das werde ich nicht müde zu sagen. Wer den Stift unter meiner Anleitung aufs Papier setzt, hat in kürzester Zeit Zusammenhänge erkannt, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen. Er oder sie ist bereit, ehrlich hinzuschauen. 

 

Bilder, Posts und Co bilden nicht das normale Leben ab

Und da wir gerade bei Ehrlichkeit sind, möchte ich mal den Wind aus den Segeln dieser ganzen Schischi-Glücksbotschaften, Achtsamkeits-Sprüchen oder "Ich schaffe alles, was ich will" nehmen. Natürlich motivieren wir Blogger den Leser und das ist auch gut so. So passiert es aber, dass die Leser, sagen wir mal die ganz normalen Leser wie du und auch ich, natürlich denken "Oh Mennooooo, guck mal wie gut die aussieht und wie gut gelaunt die ist und was für ein schönes, ordentliches Zuhause sie hat und die Klamotten... herrlisch". Ein Schmarn!!! Nicht ein Schmarn, weil die auch schlechte Laune haben, was natürlich der Fall ist, sondern ein Schmarn, weil wir in eine Falle tappen: Wir vergleichen uns mit diesen HappyStrahleTypen.

 

Nicht teuschen lassen

Nicht alle Blogger sind so glücklich wie sie auf den Selfies aussehen. Ganz sicher schreibe ich im Blog anders als morgens in mein Ringtagebuch. Selten gibt man öffentlich preis, was einen nervt, verstummen lässt, traurig macht oder ängstlich die Decke über den Kopf ziehen lässt. Ich möchte, dass ihr wisst, dass es diese Tage trotz der Motivation hier und der ganzen Glücksbotschaften in FB gibt. Bei jedem. Und, dass das dazugehört.

 

Fremdbestimmte Blogger

Und für uns Blogger, passen wir auf, dass wir nicht in eine Falle tappen: Wir haben die Selbstbestimmung gewählt, sonst wären wir keine Blogger. Wenn wir aber anfangen, andere zu motivieren, Vorreiter zu sein, anderen "helfen" zu wollen, kann es passieren, dass wir etwas darstellen, das wir so gar nicht sind. In dem Moment, in dem wir etwas verschweigen, weil es  nicht so gut in unser öffentliches Profil passt, verraten wir uns ein Stück selbst. Und ganz ehrlich: In dem Moment, wo wir das sagen, was Leser hören wollen oder das schreiben, was viele Likes bekommt oder "in" ist, sind wir genauso fremdbestimmt wie jemand, der seine Seele für Geld verkauft.

 

Ehrliches Schreiben

Nicht, dass ihr das falsch versteht, für mich ist Ehrlichkeit mir selbst gegenüber auch eine tägliche Herausforderung. Und wird es bleiben. Alles andere wäre nicht ehrlich. Menschen sind nicht immer ehrlich. Es ist, wie es ist. Doch was eben wirklich helfen kann, ist das ehrliche Aufschreiben dessen, was in uns ist. Nutzt es, um eure Gefühle und Gedanken so aufs Papier zu bringen, wie sie da sind. Steht zu euch. Wenn es euch dreckig geht, schreibt eure Gefühle nieder. Wenn ihr vor Glück tanzt, auch gut;)

Eure Beatrix

P.S. Wenn euch meine Arbeit gefällt, wäre es nett, wenn ihr sie unterstützt: schaut öfter vorbei, hinterlasst mir einen Kommentar, lest oder verschenkt meine Bücher, nehmt an meinen Seminaren teil, likt meine Seite oder kommt in unsere Gruppe "Schreiben in Cafés" auf FB. Willkommen! 

 

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In 9 Schritten ins Unterbewusstsein DANKE BELLA

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Silent Writing Partys im Sauerländer Berghaus

 

Ihr Lieben!

Im September letzten Jahres las ich in der Zeitschrift Ma vie von öffentlichen Lese-Partys. Natürlich fand ich das so was von spannend. Habt ihr auch oft das Gefühl, keine Zeit zu haben, um den Roman, den ihr euch schon vor einem halben Jahr gekauft habt, zu lesen? Und findet ihr das auch so schade wie ich? Genau deswegen treffen sich Gleichgesinnte zu so genannten Silent Reading Partys. Der Name muss englisch sein, um trendy und cool zu klingen. Wie würde es sich auch anhören, wenn man schreiben würde: Das In-Stille-Lesen-Fest...neee.

 

 

 

Was ist eine Silent Reading Party?

 

Die erste Silent Reading Party in Deutschland veranstaltete der Bibliothekar Michael Meyer-Spinner im Café Shock Records & Coffee in Osnabrück. In Düsseldorf folgte die nächste. In Seattle und New York gibt es sie schon lange. Das Wort Party vermittelt eher eine feucht fröhliche Zusammenkunft, hier ist allerdings ein stilles Event gemeint. Man trifft sich in einem Café zum gemeinsamen Lesen. Jeder hat sein Buch dabei, schaltet das Handy aus und so sitzt man in schöner Gemeinschaft auf einem Sofa und Stühlen beisammen und liest. Die ruhige und entspannte Atmosphäre sorgt für die Seele wie eine wunderbare Meditation.

 

 

 

Und was ist eine Silent Writing Party?

 

Natürlich ratterte sofort mein kreatives Gehirn...wenn es das als Lese Party gibt, muss es das auch als Schreib Party geben und so hatte ich Silent Writing Party im Kopf, gab es ins Internet ein und siehe da... es gab eine in Kiel! Mit den netten Mitarbeitern der Zeitschrift „Der Schnipsel“ habe ich sofort Kontakt aufgenommen und ein paar Mal hin- und hergemailt. Ihre Party war ein Erfolg und sie wollen es wiederholen. Jeder brachte sein Schreibprojekt mit und für diejenigen, die einen Impuls zum Schreiben wollten, konnten sich aus einer Box Anregungen zum Schreiben ziehen. Und schon ging es los, das gemeinsame Schreiben in dieser besonderen, kreativen Atmosphäre. Das Gute daran, man verfolgt sein Schreibprojekt konsequenter und kann sich gegenseitig unterstützen.

 

 

 

Silent Writing Party im Berghaus in Stockum

 

Tja und was es in Seattle, New York, Osnabrück, Düsseldorf und Kiel gibt, das wird es auch in unserer Akademie für Kunst und Kultur in Sundern-Stockum geben. Jeden ersten Sonntag im Monat treffen wir uns. Mittlerweile sind es 8 Personen, die sich ohne Werbung angemeldet haben. Alle arbeiten an einem eigenen Schreibprojekt, sei es ein Blog, an Autobiografischen Schriften oder an einem Roman oder Gedicht. Ich selbst bin ja eher die Psychotante und werde mich deswegen an eins meiner neuen Tagebücher machen. Gerne stelle ich für alle Anfänger eine Box bereit, in der Schreibaufgaben lauern. Jeder ist herzlich eingeladen zu uns zu kommen. Nichts ist verpflichtend, ihr kommt einfach, wenn es passt. Nach den Partys ist Gelegenheit, sein Geschriebenes mit anderen zu teilen oder/und gemeinsam etwas essen zu gehen.

 

 

 

Wann? Jeden 1. Sonntag im Monat jeweils von 11.00-13.30 Uhr:

 

04.02.18

 

04.03.18 (April fällt aus wegen Ostern)

 

06.05.18

 

03.06.18

 

01.07.18

 

Unkostenbeitrag für Getränke und dem Dach über dem Kopf: 5 Euro.

 

 

 

Ich freue mich auf euch,

 

Beatrix

 

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Das größte Missverständnis überhaupt in Sachen Selbstliebe

Ihr Lieben,

weiter geht es mit dem Rauhnacht Schreiben und da ich nun auch mal Philosophin und HP für Psychotherapie bin, sind meine Aufgaben alle etwas "Psycho". Wobei ich hoffe, dass sie nichts mit Horror zu tun haben;)

Deswegen ist mir heute das Verständnis einer Sache ganz wichtig. Ich bin mir sicher, dass regelmäßiges Schreiben uns in himmlische Höhen bringen kann, JEDOCH kommt DAVOR der Blick in die Hölle. Genau, also doch Horror.

 

Jeder hat eine dunkle Seite

Wenn wir nicht in unsere eigene Hölle schauen, den Blick hinein wagen in die dunklen Seiten (deswegen Rauhnächte als die dunkelsten Nächte des Jahres) unseres Denkens, Fühlens und Handelns, ist es schier unmöglich, unsere Schönheit zu erkennen. Wenn ich in meinen Schreib-Seminaren TN die Aufgabe stelle, über das zu schreiben, was sie 2018 nicht mehr mitnehmen wollen und was sie echt genervt hat an 2017 (an sich selbst, an anderen und an der Welt), gibt es auch Widerstand. Einige wollen nicht darüber schreiben, da sie Angst haben, sich tiefer in die negativen Emotionen zu verstricken. Hier liegt meines Erachtens das größte Missverständnis von Selbstliebe. Selbst-liebe beinhaltet die ehrliche Konfrontation mit unserem ganzen Selbst und das ist eine Aufgabe, die dauert unser ganzes Leben. 

 

Erst ins Dunkle, dann ins Licht 

Selbstliebe beginnt mit dem mutigen Hinschauen (Aufschreiben) der eigenen Fehlbarkeit, der Auseinandersetzung mit schmerzhaften Gefühlen, nervigen Gedanken, mit dem Ich, was aus der Kindheit und alten Zeiten genährt wurde. Ja, es beginnt damit, sich selbst kritisch zu hinterfragen. Es bringt überhaupt gar nichts, wenn wir uns dem nicht stellen und den Schritt überspringen wollen. Das heißt nicht, ewig in der Kindheit rumzustochern, ganz und gar nicht, es heißt, das bewusst zu machen, was in einem ist, basta. Und es gibt  neben fantastischen Gedanken und Gefühlen eben auch miese Gedanken und Gefühle, richtig ekelige, neidische, blöde, kindische... Hier kann das regelmäßige Schreiben in ein Tagebuch Wunder wirken, denn im Schreiben nehmen wir an, was ist.

 

Umgang mit Gefühlen

Zusätzlich würde ich empfehlen, Gefühle zu fühlen, direkt wenn sie aufkommen. Wie Robert Betz es immer so schön sagt: Hinsetzen, Gefühl fühlen und ihm sagen: Du darfst jetzt da sein (Angst, Ohnmacht, Wut) und Augen auf. Das dauert maximal 3 Minuten. Es erfordert eine Pause, ja. Aber diese kleinen Pausen am Tag, werden euch schließlich und endlich den Weg bereiten in die Freiheit und Annahme eures ganzen Ich. Wir dürfen nicht länger weglaufen oder so tun, als ob wir erhaben wären. Niemand ist das! Selbst Byron Katie sagt, sie brauche die Work der anderen! 

 

Die Predigerin 

Und wenn ich dies schreibe, wisst ihr ja hoffentlich, dass derjenige, der predigt, das, was er predigt, immer selbst am meisten braucht;))) So sagte schon Luther. Und um nun auch noch diesen wunderbaren Satz aus der Bibel zu zitieren:

Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, und beide bleiben zusammen erhalten.

Mt 9,17

 

Rauhnacht Aufgabe

Schreibt nun auf, was euch 2017 wirklich genervt hat, an euch, an anderen und an der Welt, setzt euch damit auseinander, auch wenn das eine doofe Aufgabe ist. Ihr könnt ja später was Schönes daraus machen... Alle Schreiberlinge könnten daraus Dialoge formen, hier gibt es dazu von Dr. Barbara Drucker eine schöne Anleitung. Oder ihr macht ein Gedicht aus Wortfetzen oder oder... 

 

Eure Beatrix

 

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Neue Schreibaufgaben zu den Rauhnächten - Atmung und Irrwege

Ihr Lieben,

die zweite und dritte Rauhnacht Aufgabe stelle ich euch hier schnörkellos rein, sie erscheint immer auch auf FB.

In der zweiten Nacht, gestern, ging es um das Thema Atem:

Was muss ich 2017 ausatmen, um 2018 frei einatmen zu können?

Bei welcher Tätigkeit kann ich prima durchatmen?

Wo zeige ich einen viel zu langen Atem?

Bei was stockt mir der Atem?

Was macht mich atemlos? Vor Freude oder Wut?

Wann bekomme ich Schnappatmung?

 

In der heutigen Nacht steht alles unter dem Thema: Irrwege!
Wo gab es in 2017 Irrungen und Wirrungen in deinem Leben?
Wo hast du dich verzettelt?
Wann hättest du besser deutlich Nein gesagt, als ein unklares Jein?
Welcher Täuschung hängst du vielleicht immer noch an?

Gerne teilt eure Texte hier oder in FB oder in einer PN.
Eure Beatrix

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Rauhnacht Schreiben - Willkommen zur neuen Schreibaufgabe

Ihr Lieben,

allen ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest.

 

Heute ist die erste "richtige" Rauhnacht. Nachdem wir in der Thomasnacht über Selbstzweifel geschrieben haben, möchte ich euch heute anregen, später, wenn ihr etwas zur Ruhe kommt, auf einen Zettel alles zu notieren, was euch an frühere Weihnachten erinnert. Wirklich alles vom Duft des Tannenbaums über tolle Geschenke, peinliche oder liebevolle Rituale, was eure Eltern für Kleidung getragen haben usw. Achtet dabei darauf, die Kleinigkeiten auch schnell zu notieren, sonst sind sie weg.

 

Dann sucht euch bitte eine Notiz heraus, über die ihr Lust habt zu schreiben oder die euch stutzen lässt oder die euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. In meinen Rauhnachtkursen nutze ich dazu immer die Partnerarbeit, denn wir erzählen uns die Weihnachtsfeste aus der Kindheit und der Partner wählt dann ein Ereignis aus, das er meint, welches die höchste Energie beim Erzählen hatte. Viele meiner TN waren erstaunt, was für den anderen auffällig war. Danach habe ich sie gebeten 20 Minuten über dieses Erlebnis zu schreiben und ich verrate nicht zu viel, wenn wir viel gelacht haben, aber natürlich auch berührt wurden. 

 

Es war eine schöne Erfahrung, die TN dabei zu beobachten, wie sie gerade in der Rauhnacht locker und direkt zentriert anfingen zu schreiben. So bitte ich heute auch euch, nutzt diese besondere Energie der Rauhnacht und schreibt über ein Erlebnis von früher. Seid darauf vorbereitet, dass dieses Schreiben sehr intensiv ist und ihr euch plötzlich an Gerüche, Stimmen oder sogar Farben erinnert, die ihr dachtet, längst vergessen zu haben. Schreiben weckt Erinnerungen. Schreiben ist Leben.

 

Ihr könnt gerne wieder Ausschnitte oder Gedichte oder Zitate daraus mit uns teilen in der Kommentarfunktion auf FB, das wird das einfachste sein. Heute ist bei uns großer Familientag, deswegen werde ich morgen Nachmittag mit meiner Freundin dazu etwas schreiben. Ich freue mich auf unseren Austausch und bis morgen Abend zur 2. Rauhnacht Schreibaufgabe. 

Eure Beatrix

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Thomasnacht - die erste Aufgabe für das Rauhnacht Schreiben

 

Ihr Lieben!

 

Heute beginnt das Rauhnacht Schreiben. Heute ist Wintersonnenwende, also die längste Nacht des Jahres. Es ist die Zeit, um sich gemeinsam zurückzuziehen in der Familie und bewusst nicht zu arbeiten, fern ab vom Lärm der Welt. Früher war die Einkehr allein dadurch bedingt, dass man eingeschneit war und gar nicht groß weg konnte. Das sieht heute leider nicht danach aus;)

 

 

 

Ich werde von 18.30-22 Uhr im Berghaus mit 10 Teilnehmern schreiben, schreiben, schreiben. Ich gebe euch eine kurze Einleitung in das Thema und dann eine Aufgabe, wenn ihr Lust habt mitzuschreiben. Am 25.12. geht es dann richtig los, jeden Abend gibt es eine Schreibaufgabe, die wir gerne gemeinsam bearbeiten können. Ihr könnt auch auf FB unter Meine-Schreibbar Kommentare hinterlassen oder Fragen oder auch eure Gedichte, Geschichten, Erzählungen einstellen.

 

 

 

Woher kommen die Rauhnächte?

 

Ursprung der Berechnung war die Differenz zwischen mond- und sonnenbasiertem Kalender. Ein „lunares“ Jahr wurde früher in 12 Mondmonaten mit 29,5 Tagen bemessen, von Neumond zu Neumond gerechnet: also insgesamt waren das 354 Tage. Das unserer heutigen Zeit zugrunde liegende Jahr, das „solare“ Jahr dauert 365 Tage. Also ist es eine Differenz von 12 Tagen und 11 Nächten.

 

 

 

Woher kommt das Wort?

 

Die Wortbedeutung ist nicht eindeutig: Rauch vom Brauch des Räucherns oder von dem althochdeutschen runa: Geheimnis oder ruch könnte eine Wortwurzel sein, was für wild steht.

 

Der Ursprung der Rauhnächte liegt in den Naturreligionen der mitteleuropäischen Spiritualität: nach den drei dunklen Nächten 21 (Wintersonnenwende) bis 24.12. wurde am 25.12. die Wiederkehr des Lichts gefeiert. Das ganz Dunkle ist damit besiegt. Im Dunkeln legen wir den Samen für Licht des nächsten Jahres.

 

 

 

Warum Rauhnacht schreiben?

 

Es gibt viele Erzählungen zu den Rauhnächten: Die 3 Nornen, die Schicksalsgöttinnen sitzen am Spinnrad und weben am Lebensfaden und am Schicksal. Es ist die Zeit, sich zu besinnen und neu auszurichten. In dieser mystischen Zeit ist es besonders einfach, Zugang zu sich selbst zu bekommen. Schreiben kann da genau das richtige Mittel sein, um diesen Zugang noch zu intensivieren.

 

Mit der Hand schreiben aktiviert Regionen im Gehirn, die für die Kreativität zuständig sind, schreibend kommen wir auf viel mehr Ideen und Lösungen. Weiter werden Areale aktiv, die für Motorik, Sensorik, Sprache, Planen und Strukturieren zuständig sind. Schreiben verlangsamt das Denken, so können wir besser gedankliche Verbindungen herstellen. Außerdem prägt sich das mit der Hand Geschriebene besser ins Unbewusste ein, Ziele werden eher erreicht und Ursachen für Blockaden erkannt.

 

 

Die Thomasnacht

 

Der Apostel Thomas ist einer der 12 Jünger Jesu. Er ist der Zweifler, ihm ist der heutige Tag gewidmet. Im Johannes Evangelium wird er als derjenige beschrieben, der die Wunden Jesu sehen will, bevor er glauben kann, dass er auferstanden ist. Jesus zeigt ihm nicht nur seine Wunden, er will auch, dass Thomas seine Hand hineinlegt. Danach ist Thomas überwältigt, was er in den einfachen Worten ausdrückt: Mein Herr und mein Gott. Doch Jesus antwortet: Selig sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.

 

 

 

Rauhnacht-Schreibaufgabe 21.12.17

 

Schreibt darüber, wo ihr euch selbst im Wege steht, wo ihr zweifelt und zwar an euch selbst, an anderen, an der Welt! Wie ihr das gestaltet, ist euch überlassen. Es kann daraus erst ein Text werden, der frei heruntergeschrieben wird, ohne lange nachzudenken, danach könnt ihr aus einzelnen Satzfetzen ein Gedicht gestalten. Dazu den Text ruhig mit der Schere bearbeiten, einzelne Sätze, die euch anspringen, rausschneiden, mischen und neu zusammensetzen. Glaubt mir, das ist soooo interessant, was daraus für Gedichte entstehen... Und ich bin gespannt, teilt sie doch bitte mit uns! Ich werde immer mal zwischendurch Mails und Kommentare checken und gerne mit meiner Gruppe teilen.

 

Eure Beatrix

 

 

 

 

 

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Bitte auch lesen - Meine Gastbeiträge

Ihr Lieben,

ich schreibe regelmäßig für einen Blog meiner Kollegin Jutta Vogt-Tegen, die sich auf die Achtsamkeit spezialisiert hat, Gastbeiträge. Ich möchte euch hier die Links vorstellen zu den einzelnen Beiträgen:

Über das Rauhnacht Schreiben: https://www.dastutmirgut.net/das-rauhnacht-schreiben-einkehren-heimkommen-ankommen-verweilen/ 

Die neue Lebensphilosophie mit dem Bullet Journal: https://www.dastutmirgut.net/bullet-journal-7-gute-gruende-warum-der-megatrend-zur-lebensphilosophie-wird/

Eine Reise ins Unbewusste, 3 Formen des Schreibens: https://www.dastutmirgut.net/eine-reise-ins-unbewusste-3-formen-des-schreibens/

Über den absolut faszinierenden Miracle Morning von Hal Elrod: https://www.dastutmirgut.net/hal-elrod-erlebt-seinen-eigenen-miracle-morning/

Eure Beatrix

 

 

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Süßer die Glocken nie klingen, als zu der Weihnachtsmarktzeit, s`ist als ob Engelein singen wieder von Frieden und Freud

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Mias Adventkalender - unser Wortgeschenk für euch

 

Ihr Lieben!

Vielen Dank an die liebe Mia (http://www.wenn-leben-erzaehlt.de/mias-blog-adventkalender-2017/) für die Idee eines wortreichen Adventkalenders. Im Folgenden stammt alles kursiv Gedruckte von meinen Vorgängerinnen, das Nachfolgende von mir. Viel Spaß beim Lesen und ein freudiges Fest zum Heiligen Nikolaus!

 

 

Sie lag auf dem Rücken im warmen Wasser des Außenbeckens im Solebad. Sie spürte das Wasser, das sie trug und blickte entspannt in den Nachthimmel. Der Mond erzählte ihr die Geschichte des Tages. Seine Sicht war eine völlig andere als ihre. Seine Geschichte gefiel ihr besser und als er geendet hatte, sah sie, wie etwas vom Mond herunter direkt neben ihr ins Wasser plumpste.

 

Es glitzerte wunderschön und ohne nachzudenken, streckte sie die Hand aus, um es zu erhaschen. Aber sie war zu langsam, hatte wohl doch einen Moment gezögert. Das Ding rutschte zwischen ihren Fingern hindurch und sank auf den Boden des gekachelten Schwimmbades. Da lag es nun. Ein schwaches Leuchten drang zu ihr herauf. Wie sollte sie an das Ding herankommen. Wenn sie eines hasste, dann war es das Untertauchen. Schon allein die Vorstellung, mit dem Gesicht unter Wasser zu müssen, jagte ihr trotz der Wärme des Solewassers eine Gänsehaut über den Rücken.

 

An Entspannung war nun nicht mehr zu denken. Wie sollte sie an das matt leuchtende Etwas herankommen, das zu packen sie um Haaresbreite verfehlt hatte? Sie schaute sich suchend um, als gäbe es irgendwo im Außen eine Lösung zu entdecken. Bei aller Anspannung zwang sie sich zur Ruhe und schloss noch einmal die Augen; da fiel ihr ein, wie es gehen könnte.

 

Sie dachte an Erik, den Bademeister, der ihr vor zehn Jahren in genau diesem Schwimmbad zum ersten Mal begegnet war – einen verträumten jungen Mann mit kurzen, glatt gekämmten dunklen Haaren, stets mit einem Buch vor der Nase, der sie erstaunt und an Paul Celan erinnert hatte. Damals saß er am Beckenrand auf einem dieser weißen Plastikstühle, die auch ein Solebad seinen Aufpassern zur Verfügung stellte und las in einem zerfledderten Taschenbuch, offensichtlich absorbiert von der Geschichte aus einer anderen Welt. Zunächst hatte sie sich nicht getraut, ihn anzusprechen, denn es schien ihr, als säße er inmitten einer Glocke aus flirrenden und tanzenden #Satzfragmenten, die sie nicht zu durchbrechen wagte. Doch ihr war der Lieblingsring ihrer Großtante beim Schwimmen abhanden gekommen, das kostbarste Etwas, das sie besaß und sie hatte Angst gehabt, danach zu tauchen. „Entschuldigen Sie, bitte, aber ich habe etwas sehr Wertvolles im Becken verloren, könnten Sie mir vielleicht bei der Suche behilflich sein?

 

Erik schüttelte sich kurz, blickte sie mit verklärten Augen an, zögerte danach keine Sekunde und sprang.

 

Natürlich war kein Erik in der Nähe. Bestimmt war er längst seinen Träumen hinterhergereist. Als sie sich hilfesuchend umschaute, vermieden die anderen Gäste jeglichen Blickkontakt. Und die aufsichtführende Bademeisterin war gerade mit einigen Kindern beschäftigt, die albernd und viel zu schnell über die glatten Kacheln geflitzt waren. Ihre Super-Idee verflüchtigte sich im Nebel des salzigen Wasserdampfes.

 

Sie sah mit nachdenklichem Blick über die erneut von Sprudeldüsen in Bewegung gebrachte Wasserfläche, da kam ihr just das Ende eines Gedichtes in den Sinn. Verfasst von dem Lyriker Celan, an den sie damals Erik erinnert hatte.

 

... ein Wort zu dem du herabbrennst'. Aus 'Feuer und Wasser'. Das konnte kein Zufall sein.

 

 

Oder doch? Es war jetzt keine Zeit, um lange nachzudenken, schon gar nicht über dieses Gedicht, das sie seit jenem Morgen begleitet, als es eine Mitschülerin vor dem Unterricht an die Tafel schrieb. Obwohl, dieses Gedicht..., konnte es ihr gerade jetzt nützlich sein? Sie blickte auf das leuchtende Ding unter Wasser und dann lächelnd hoch zu ihrem heimlichen Verbündeten, dem Mond. Plötzlich wusste sie, was zu tun war.

 

 

 

Morgen geht es weiter mit Anne auf https://digitalschreiben.wordpress.com 

 

Eure Beatrix

 

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Ich kann nicht schreiben - Dann lasst es uns gemeinsam tun!

 

Ihr Lieben!

Heute blogge ich einen Text , den ich vor ein paar Jahren in meiner  Schreibgruppe geschrieben habe..

Texte schreiben in einer Gruppe ist immer ein intensiver schöner Prozess und man schreibt ganz anders. Wer in der Nähe des Sauerlandes wohnt, kann gerne bei mir am Rauhnacht Schreiben teilnehmen (15€ pro Abend und ihr könnt einzeln buchen), das ab dem 21.12. 17 losgeht!

Ich freue mich sehr drauf,  mit euch Worte tanzen zu lassen. Man muss nicht schreiben können, man muss nur Spaß an Worten haben und den Wunsch, näher an sich heranzukommen;)

Ich werde vorher eine Einführung in die Rauhnächte geben und auch ins Freie Schreiben und deren Wirkung. Danach schreiben wir und lesen uns (wer will) nachher etwas vor. Ab 2018 machen wir Sonntags 11.00-13.30 Silent Writing, da kann jeder sein Schreibprojekt mitbringen und wir nutzen die Stille, um gemeinsam zu arbeiten. Auch hier ist es wertvoll, nicht alleine zu sein. Schaut einfach auf meinem Blog unter Stammtisch vorbei, dort sind dann alle Termine.

 

 

Vom Glück des Schreibens

 

 

 

Es mag nicht für alle Glück bedeuten, ein leeres Blatt Papier in eine Geschichte zu verwandeln, die im besten Fall die Emotionen beim Leser verursacht, die sich der Schreiber selber wünscht. Doch für einige wenige Menschen gibt es keine größere Form von Glück, als wenn sich aus einer noch so klein gearteten Idee einzelne Wörter, Sätze und schließlich eine ganze Geschichte bilden. Zum einen mag es die Bewältigung der Herausforderung an sich sein, die eine Faszination auf den Schreiber auslöst, doch es kann viel mehr sein als das.

 

In dem Moment, wo wir uns ganz dem Schreiben hingeben, wenn wir sozusagen nur noch schreibend sind, lassen wir alles andere um uns herum los, bis es in uns ganz still wird. Wir fürchten uns nicht vor der Leere des weißen Blattes, sondern wir tauchen hinein, immer tiefer, bis wir versinken in eine unendliche Fülle, die uns mit dem Wahren, Reinen und gänzlich Unberührten verbindet. Für uns gibt es kein größeres Glück, als sich von dieser Fülle treiben zu lassen und all jenen Wörtern Ausdruck zu verleihen, die so lange in uns gewartet haben, bis sie nun mit aller Kraft an die Oberfläche drängen.

Eure Beatrix

 

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Ich hab nichts zu sagen, was soll ich dann schreiben?

Ihr Lieben,

seit Tagen denke ich, ich müsste mal wieder was schreiben auf meinem Blog. Kommt aber nichts. Über meinen Engelkalender, der jetzt zum achten Mal in Folge läuft... Zitate, Gedichte, Weisheiten...neeee.

Über das neue Trauer-Tagebuch, das ich Montag endlich abgegeben habe und das mich nun wirklich einiges abgerungen hat... neee. Draußen ist es dunkel genug. Letzten Sonntag war Volkstrauertag, diesen ist Totensonntag. Was soll man da schreiben, wie tröstend es ist blablabla.

 

Was ist das Leben?

Wisst ihr, was mir wirklich seit einer Woche im Kopf rumgeht? Was ist das Leben? Wir nehmen uns für sooo wichtig, dabei sind wir doch lächerlicherweise mit nichts wirklich Wichtigem beschäftigt. Depressive Phase? Überhaupt nicht. Ich fühle mich frisch, bewegt und guter Dinge. 

 

Es gibt nicht zu sagen, aber viel zu schreiben

Tja, was will ich bloß sagen mit diesem Blog? Dass es nichts zu sagen gibt. ja...mhm...kann ich das denn so schreiben? Aber wenn ich näher drüber nachdenke, genauso ist es doch. Da lesen wir die ganze Zeit auf tollen Blogs, wie das Leben funktioniert, irgendwie, mehr schlecht als recht. Und dabei im Geheimen...ganz tief drinnen, denken wir: Alles Mist. Fühlen weiterhin, was wir so sehr bemüht sind zu übertünchen: Traurigkeit, Einsamkeit, Angst, Wut. Wir wissen sogar, woher das kommt: DIE KINDHEIT. Da ist was geschehen, wir wurden vermurkst von wem auch immer. So und nun? Wir raffen uns auf, gehen brav in Seminare, fahren in der Weltgeschichte rum, wollen uns erfahren, klappt auch alles ....für eine gewisse Zeit. Dann kommt es wieder: Traurigkeit, Einsamkeit, Wut, Angst... und was Neues: Schuldgefühle, denn wir wissen ja alles, setzen es aber nicht um. Wir sind schuld, weil es uns schlecht geht. Wir sind Meister unseres Lebens, wir können Wünschen und uns bereits so fühlen ...natürlich, das klappt auch...

 

Mea culpa

ABER was ist das Leben? Ok, jetzt könnte ich zu dem glorreichen Schluss kommen, dass wir die Gefühle annehmen müssen und das zusammen ist das Leben. Stimmt ja auch. Doch.... Irgendwas stimmt da doch nicht, sonst käme das nicht immer wieder... Schuldgefühle klopf klopf... Tja, dahinter steht wohl: Das Leben ist schön, du bist selbst für dein Leben verantwortlich, du kannst es schaffen. DAS ist richtig. Doch, da ist ein Haken: Wenn wir es mal nicht schaffen, nicht so glücklich sind, dann beginnen wir...na? Genau! Zu lügen, es schön zu reden, nach außen hin, Fassaden zu errichten. Ich sage mittlerweile, wenn das so ist, dass es mir nicht gut geht oder was mich belastet, wenn auch zögerlich und nicht jedem.

 

Ohne Ziel schreiben

Doch was mir wirklich hilft und was ich auch nicht immer tue, obwohl ich es weiß, ist: Papier und Stift nehmen und Stift aufsetzen und so losschreiben, wie jetzt gerade diesen Blog. Ohne Ziel, Worte fließen lassen, sich selbst Fragen stellen (Was ist das Leben?) und die Antworten kommen lassen. Und aufatmen. Guckt doch mal, was kam für eine Antwort bei diesem wirren Geschreibsel hier: Ehrlichkeit. Mir ist gerade bewusst geworden, dass genau das es ist, was mir seit einer Woche im Kopf rumgeht. Ich hatte ein Gespräch geführt auf der Eröffnungsfeier des Berghauses. Es ging um radikale Ehrlichkeit. Genau, jetzt wird mir das klar: Das ist gerade mein Weg. Ehrlich meinen Gefühlen gegenüber sein, sie sind da und sie sind weiß Gott nicht immer so rosig,  ehrlich mir gegenüber, wenn ich was aus reiner Berechnung tue, wenn ich anderen Schuldgefühle mache, wenn ich keinen Bock habe zu helfen, zuzuhören oder wenn ich mich mit anderen vergleiche, andere bewerte.

 

Radikal ehrlich?

Ich weiß nicht, ob ich es radikale Ehrlichkeit nennen würde, das ist mir viel zu hart. Versuchen, ehrlich zu sein, ist dagegen viel zu schwach. Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich natürlich auch sehr in mir drin, ich muss ja immer abchecken, wie es gerade wirklich in mir aussieht. Interessant, ne? 

 

Mit ganzer Seele schreiben

Sooo, jetzt ist aber gut. Ich habe euch nun mit meinem Nicht-Wissen-was-soll-ich-sagen nun ein Beispiel dafür gegeben, wie unglaublich wertvoll das Schreiben ist (mehr dazu in meiner Seelenfeder). Bei dieser Form des freien Schreibens und Fließenlassens der Worte kann man nicht lügen. Das ist grundehrlich. Und was soll ich sagen: Es lässt einen ganz zurück. Es macht Mut, gibt Hoffnung und verbindet einen mit dem Leben. Somit schließt sich der Kreis und ich wünsche euch viel Papier und den Mut, den Stift den Rest erledigen zu lassen. Ihr braucht nichts von außen, der Stift auf dem Papier zeigt euch den Weg. Nun glaubt mir schon! 

Eure Beatrix

P.S. Apropos Ehrlichkeit:  nein, ich bekomme nichts von Amazon für die Verlinkung, weil ich das nicht will. Aber ich will natürlich, dass ihr eine Möglichkeit bekommt, meine Bücher zu bestellen. Und ich danke den vielen netten Leuten, die mir neue Tipps geben rund ums Schreiben und die mir ihre Erfahrungen berichten. 

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Wenn aus einer Vision Realität wird - wird aus einer Kegelbahn eine Kunsthalle

An die 200 Gäste stürmten am Sonntag bei strömendem Regen das alte Berghaus in Stockum zur Einweihungsfeier.

Dank Johannes Dröge gab es eine Vision!

Dank Ferdi Tillmann wurde daraus Realität!

Dank uns Künstlern wurden aus Pensionszimmern Mal-, Schreib- und Bildhauer-Ateliers.

Dank Architekt und fleißigen Arbeitern wurde aus der alten Kegelbahn eine moderne Kunsthalle.

Dank der Besucher wurde aus einer Vision ein lebendiger Traum.

Dank Guido Simon wurde aus Worten ein Gedicht: Berghaus.

Dank des Gedichts entstand eine neue Vision: Grenzen ausdehnen und immer wieder neu anfangen.

Dank uns allen wird das Berghaus eine "geprägte Form, die lebend sich entwickelt".

 

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3 Minuten am Abend + 3 Minuten am Morgen - kleine Veränderungen überlisten das Gewohnheits-Gehirn

Ihr Lieben!

Ihr nehmt euch so viel vor und am Ende des Tages fragt ihr euch, wo ist die Zeit geblieben? Und beschimpft euch, dass ihr wieder nichts richtig gebacken bekommen habt? Und tragt eine leicht angesäuerte Miene vor euch her... ICH jedenfalls ertappe mich dabei;)

 

Was tun?

Ich will euch ein wirklich gutes Mittel an die Hand geben, das nur 3 Minuten am Tag dauert. Die Kürze ist eine wichtige Voraussetzung, denn alles, was länger dauert, machen wir eh nur selten oder lassen es schnell wieder.

 

Warum sollte ich mich überhaupt ändern?

Das Gehirn will im Grunde keine Veränderung (ist doch auch etwas gefährlich, wer weiß, was aus mir wird, wenn ich plötzlich Dinge gebacken kriege?), also ist der Widerstand vorprogrammiert...ach, ist doch egal, machen wir morgen oder nächste Woche oder muss ich das überhaupt machen? Läuft ja ...

irgendwie...

weiter...

Wer nicht irgendwie sein Leben leben will, sondern stolz auf sich sein will (das fühlt sich nämlich echt prickelnd an), der probiere es aus...

 

Wunschtagebuch - Wie soll das funktionieren?

Jeden Abend nehmt ihr euch ein Tagebuch, Ringbuch oder euren Kalender. Drei Kästchen malen und dahinter schreiben, was ihr am nächsten Tag erledigen wollt (was wichtig ist, was euch freuen würde, wenn ihr es endlich hinter euch habt). Buch zuklappen und beruhigt schlafen. Am Morgen etwas früher wach werden, Buch nehmen, reingucken, 3 Minuten sich vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn ihr das heute erledigt habt (gigantisch...). Aber wirklich fühlen, anderes gilt nicht. Ihr werdet euch wundern, wie oft ihr am Tag an diese drei Punkte denkt und plötzlich macht ihr es ohne großes Tamtam: der Anruf, das klärende Gespräch, den Einkauf, das Buch lesen, putzen... Dann am Abend in guten Gefühlen schwelgen, während ihr wieder euer Buch hervorkramt, die Kreuzchen abhakt und neue Kreuzchen für den nächsten Tag setzt...

 

Miracle Morning - neue Gewohnheiten in Serie

Neue Gewohnheiten einüben, kann sehr wirksam sein. Wenn ihr das schafft, könnt ihr langsam mehrere dieser kleinen Gewohnheiten aufbauen: Morgens 5 Minuten Yoga, 10 Minuten Schreiben, 10 Minuten lesen, 5 Minuten Meditieren... so wie es Hal Elrod in seinem Klassiker "Miracle Morning" beschreibt. Dazu morgen mehr, ich habe einen Gastartikel geschrieben über diesen unglaublichen Mann. Da erfahrt ihr auch seine 5 Minuten Regel, wie man mit Gefühlen umgeht...

In diesem Sinne

Eure Beatrix

P.S. Mein Wunschtagebuch geht in die zweite Runde (Nachdruck nach nur 7 Monaten)! Freu... 

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Glanzpunkte im Berghaus - unsere erste gemeinsame Ausstellung

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Blogger GEGEN Rechts? - Warum ich mich schwer damit tue und lieber FÜR Geschichtsbewusstsein, Wahrhaftigkeit und Demokratie bin

 

Ihr Lieben!

  

Ich habe diese Wut nie vergessen, als ich in der JVA einen Schüler dabei beobachtete, wie er brav Schreibtechnik lernte am PC: asdf jklö... Ich blickte auf seine Finger, denn da stand auf jedem einzelnen Finger ein Buchstabe: H-A-S-S in altdeutscher Schrift und das Hakenkreuz prangte am Daumen. In mir schoss etwas hoch, ohne dass ich irgendwas machen konnte, ich fühlte mich bedroht, wütend und hilflos. Alles gleichzeitig innerhalb von Sekunden. Dieser nette Junge, was sollte das? Ich nahm eine hochnäsige Position ein, machte mich größer neben ihm, was nicht schwer war, weil er sowieso saß. In mir tobte der Krieg, als ich ihn fragte, ob er das ernst meint, nichts gelernt hat aus der Geschichte. Meine Gefühle ließen meine Stimme ein wenig zu schrill klingen, fast hysterisch. Ich bekam Antworten, die mich verstummen ließen. Alles Lüge damals, müsste mal wieder einer für Ordnung sorgen. Ich sah rot, kurz vor Kollaps. Nein, es ist nicht eskaliert, ich weiß nur, dass ich keine dollen Argumente DAGEGEN hatte. Und das war wohl auch besser so, denn DAGEGEN ist schon halb verloren.

 

Es gibt so viele Aktionen GEGEN etwas, dabei ist es bewiesen, dass alles, wogegen wir uns stemmen, nur noch mehr Energie bekommt (und zwar für genau das, was wir nicht wollen). Wir geben dem, wogegen wir sind, Aufmerksamkeit und damit MACHT. 

 

GEGEN Rechts

GEGEN Krebs 

GEGEN Krieg

GEGEN Armut

 

Spürt mal in jeden einzelnen Kampf hinein gegen etwas. Wo seid ihr mit eurer Aufmerksamkeit? Seid ihr in eurer Kraft oder wie ich im Gefängnis in völliger Hilflosigkeit und Wut? Und weiter... seid ihr bei Gesundheit, Frieden, Fülle und Demokratie? Nein! Bei Krebs, Krieg, Armut und Rechts.  

 

Wenn wir nur diese kleine Veränderung zum FÜR in unser Leben bringen, kann sich wirklich etwas ändern.

 

Die Frage ist NICHT, GEGEN was wehrt ihr euch, sondern FÜR welche Werte steht ihr ein? Was ist euch wichtig?

  

Um wieder auf mein Beispiel von oben zu kommen. In der nächsten Stunde habe ich ihn weiter wie jeden anderen Schüler behandelt, ich habe ihm zugehört bei seinen normalen Problemen im Gefängnis, ich habe nicht auf seine Finger geschaut, es hat mich Anstrengung gekostet, ja. Manchmal brachte er sich in den Diskussionen in Kommunikation einen Spruch, der mir wieder den Atem raubte, aber … staun... die anderen Schüler argumentierten plötzlich mit Freunden, die gebürtig Türken oder Russen waren, lange hier lebten und genauso Steuern zahlten wie alle anderen.

  

Und noch was: Wir sind nicht besser, wenn wir GEGEN Rechts sind, das finde ich einfach hochnäsig, denn das allein sagt gar nichts aus. Jeder von uns wird im täglichen Umgang miteinander, im Respekt voreinander und im Zugestehen der Freiheit des anders Denkenden täglich geprüft. Und es liegt an uns, in diesem Sinne zu HANDELN. Was tun wir denn für eine demokratische Grundordnung, für Frieden, Gerechtigkeit und Liebe? Beginnen wir im Innern, bei unseren Nachbarn, Partnern, der Familie, dann im Großen, bei Europa... Europa?

  

Ich war kürzlich auf einem guten Vortrag Europa zuerst! Dieser Herr lobte Macron über alles, weil er meinte, der hätte sich in seinem Wahlkampf (schon wieder Kampf;) ganz klar FÜR Europa eingesetzt, was hier in Deutschland keine Partei wirklich gewagt hätte. FÜR Europa... Ja, seien wir doch mal ehrlich, haben wir dafür schon ein Bewusstsein, ist uns klar, wie wichtig Europa ist? Haben wir ein Europa-Wir-Gefühl? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Das wird die Aufgabe der Politik und jedes Einzelnen von uns sein. Nicht mehr nur in einzelnen kleinen Schicksalen zu denken, sondern in Zusammengehörigkeit.

  

In diesem Sinne, FÜR ein schönes Wochenende euch alles Gute,

 

Beatrix

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Liebster Award - wenn du die Möglichkeit hättest, alle Menschen auf der Welt in einem Satz zu erreichen, was würdest du sagen???

Ihr Lieben,

nun ist es auch bei mir soweit, ich wurde für den Liebster Award nominiert und war am Anfang auch etwas skeptisch, ob das jetzt nur Arbeit bedeutet, wo ich in letzter Zeit sowieso nur Stapel auf meinem Schreibtisch hin- und herschiebe. Doch, ich habe auch Spaß daran, andere Blogs zu lesen und diese zu unterstützen.

Als ich dann die Fragen beantworten sollte, erlebte ich doch einige Überraschungen, denn so einfach wie sie waren, so tief brachten sie mich plötzlich in andere Welten.

 

Von wem nominiert?

Ich wurde nominiert von Luise von Ocean Hippie (https://oceanhippieblog.wordpress.com/). Danke Luise! Erst als ich in ihre Motivationsartikel reinlas, war ich total begeistert. Sie schreibt gut, hat super Ansätze und hat mich mitten in meinem Motivationstief erwischt. Und dazu ist sie auch so begeistert vom Bullet Journal wie ich. Wenn das kein Zufall ist...

 

Also los geht's mit ihren Fragen, die ich hier gerne beantworte:

  1.  Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Oh, das ist aber eine Frage... Gestern bin ich zum ersten Mal in Arnsberg einen neuen Wanderweg mit meinem kleinen Hund Fin gegangen, der wunderschön war. 
  2. Seit wann bloggst du und wie kam es dazu? Ich blogge in Meine Schreibbar seit Weihnachten letzten Jahres. Da saß ich mit meiner Nichte in Belley in Frankreich auf einem kleinen Bett in einem alten, ehemaligen Kloster mit Doris Day Videos und Essen aus dem Supermarkt und sie hat mir geholfen, selbst einen Blog bei Jimdo zu erstellen. Erst war ich der Verzweiflung nahe, weil ich irgendwas nicht auf meinem Rechner hatte, das ich brauchte, aber dann... war der Blog in zwei Tagen fertig. 
  3. Frühling oder Herbst? Wenn ich nach draußen blicke, FRÜHLING!
  4. Wofür bist du heute dankbar? Auf meine Mutter gehört zu haben, die damals meinte, auch wenn ich schlechte Noten auf dem Zeugnis habe, die Klasse ruhig nochmal zu wiederholen, aber nicht ganz vom Gymnasium abzugehen. Ich bin ihr dankbar für ihren Ehrgeiz und ihren Willen, die einzige Tochter genauso wie ihre vier Brüder gut auszubilden. 
  5. Was war dein schönster Moment in der letzten Woche? Vorgestern, als ich meinen Textauftrag über das Bullet Journal abgegeben hatte. Yippiii...
  6. Was willst du bist 2018 noch erreichen? Ich habe noch zwei schöne Schreibaufträge, die darauf warten, verwirklicht zu werden und ich will das Vimala Rodgers Alphabet lernen mit meiner Schwägerin und meinen Nichten zusammen. (Werde davon in einem nächsten Blogbeitrag berichten...)
  7. Wo geht deine nächste Reise hin? Nach Bochum zu meiner Nichte, ich liebe die Cafés dort! Ach und überraschenderweise nach Holland in einen Center Park, war ich noch nie und weiß auch nicht, ob das was für mich ist, doch es kommt ja immer drauf an, mit wem man reist. 
  8. Was willst du in den nächsten Jahren Neues erlernen? Konflikte anzusprechen, bei mir zu bleiben und mich nicht in anderen zu verlieren, Bücher verkaufen mit Herz, Selbst-Hypnose.
  9. Was war deine verrückteste Begegnung? In den Bergen von Girona, als ich plötzlich vor dem ehemaligen Haus der großen katalanischen Schriftstellerin Merce Rodoreda stand, weil ich im Nachbarhaus eingeladen war zu Fideua (in dem ihre beste Freundin Carmen gewohnt hat). 
  10. Wenn du die Möglichkeit hättest,  alle Menschen auf der Welt zu erreichen, was würdest du sagen? (Ein Satz!) Benutzt anstelle von Fernbedienung oder Computer Stift und Papier und schreibt alles auf, was in euch ist, ungefiltert, frei und ohne Scham! 
  11. Gibt es irgendwie nicht;))) Om... Stille ist sowieso besser. Lernt sie auszuhalten;) Ich übe mich auch noch drin.

 

Ich nominiere zwei Blogs von Damen aus dem Sauerland, die mir gut gefallen:

Beate Feische von https://beatefeische.wordpress.com. Ihr Blog Aktiv im Alter steht für Lebendigkeit für Körper, Geist und Seele. Mir gefallen besonders gut ihr Gedicht: traum-und-wirklichkeit-der-menschheit, aber auch alle anderen Beiträge wie die tollen Wanderrouten durchs Sauerland. Bei gutem Wetter geht es morgen zusammen los, ich freue mich drauf..

 

Iris von https://lillewind.blogspot.de/. Mit ihr zusammen habe ich letztes Jahr wunderbare Bücher zu Marmeladen, Kräutern und Seifen gemacht. Die Zusammenarbeit war eine Freude für uns beide und vielleicht gibt es bald mehr davon... Ihr Blog gefällt mir, weil er mich beruhigt, wenn ich ihre schönen Bilder sehe und weil ich ihren Schreibstil mag, er ist erfrischend humorvoll und mit Tiefgang. 

 

Und hier noch eine Nachnominierung: Durch meine Recherche nach One-line-a-day bin ich auf einen sehr schönen Blog gestoßen von Julia: www.julifahreneinheit.com. Sie lebt mit Mann, kleinem Kind und Hund in München und ist Journalistin und Moderatorin und das allein sagt eigentlich gar nichts aus, aber mir gefällt ihre Sicht, die Dinge zu sehen, so z.B. sagt sie über ihren Blog, dass es nicht darauf ankommt, möglichst viele Follower zu haben, sondern sie macht es für sich, damit sie ihren Gedanken und Interessen ein Zuhause geben kann, "es ist mein Hobby, meine Couch und meine beste Freundin!" Und das überzeugt. Und ich bin überzeugt, es ist das Schreiben, was sie so glücklich dabei macht;)

 

Hier meine Fragen an die Nominierten:

1. Was hat dir den entscheidenden Impuls gegeben, mit dem Bloggen anzufangen?

2. Über welche Themen bloggst du besonders gern?

3. Fühlst du dich beim Schreiben deines Blogs im "Flow"?

4. Wann und wo fühlst du dich sicher und geborgen?

5. Wo möchtest du mal ganz allein hinreisen?

6. Was möchtest du auf jeden Fall noch erleben?

7. Was bereust du, nicht getan zu haben?

8. Wem bist du unendlich dankbar?

9. Wenn du ein Buch schreiben würdest, welchen Titel hätte es?

10. Welche Tipps hast du für den November-Blues?

11. Welches Buch liest du gerade?

 

Und hier der Leitfaden für die Nominierten (Danke an Martin von https://www.feigenwinter.com/liebster-award/)

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 2-11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel..
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  7. Das Beitragsbild kannst du dir hier downloaden oder findest du zahlreich im Netz.

Eure Beatrix!

 

Bitte verlinkt euren Artikel hier als Kommentar, damit alle es lesen können. DANKE.

 

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Ich bin in der Zeitung - wie isses schön...

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Ken Follett - 7 Bemerkungen über das Schreiben, für die ich ihn knutschen könnte

Ihr Lieben,

Bestsellerautor Ken Follett hat ein Interview gegeben und zwar Sarah Seiters von der Freundin. Mal abgesehen davon, dass mich seine persönliche Geschichte interessiert hat, wie das Frauen halt immer interessiert, so waren es vor allem seine Kommentare über das Schreiben, die ich mit euch teilen möchte.

 

1. Auch bei diesem Erfolgsautor gibt es jedes Mal den Moment, wenn er daran zweifelt, ob diese Geschichte wirklich je einer lesen wird. Was er dagegen tut? Ganz einfach: Weiterschreiben, die Stimme und das Gefühl sozusagen überschreiben. 

 

2. Er kann genauso wenig mit Kritik umgehen wie andere auch. Erstmal ist da eine gewisse Trotzreaktion: Was versteht derjenige schon von meiner Kunst? Ich würde sagen, das ist völlig normal. Wir verteidigen unsere Texte, weil sie ja Teil von uns sind. Wir müssen sie auch beschützen, finde ich.

 

3. Er hat überhaupt keinen Bock auf Schreib-Pausen, weil er das Schreiben liebt. Warum sollte er dann damit aufhören? Er findet seine Arbeit zu interessant, sagt er, um sich eine Auszeit zu nehmen. Also fängt er nach dem Ende des einen Bestsellers direkt mit dem neuen an.

 

4. Er will nicht golfen, segeln oder in schicken Autos Rennen fahren: Er will schreiben! Und da sagt er den wunderbaren Satz, für den ich ihn knutschen könnte: "Wenn man mich in die Hölle schicken will, dann muss man mir nur das Schreiben verbieten und mich auf den Golfplatz schicken." Love it!

 

5. Er verliert sich in seinen Geschichten und irrt manchmal abwesend im Haus herum, als ob er völlig die Orientierung verloren hätte. Seine Frau warnt dann die Angestellten, dass er es nicht böse meint;)

 

6. Er wirkt auf andere auch grimmig, wenn er ganz in seinen Geschichten abtaucht und in seinem Schreibflow ist. Genau das beschreibe ich in meinem Buch Die Seelenfeder als höchste Form der Konzentration.

 

7. Er liebt starke Frauen. Seine zweite Frau hat ihn um die Hand angehalten.

 

Ich wünsche euch hiermit ein schönes Wochenende

Eure Beatrix

 

 

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Die Seelenfeder - Buchvorstellung in der Heimat ohne Hindernisse, dafür mit viel Herz

Ihr Lieben,

ich bin immer noch gedanklich bei Freitag Abend, denn ich habe noch nicht alle Kommentare, Meinungen, Gespräche, Gefühle sortiert und in mein System eingebaut;)

 

Die Unruhe am Anfang

Meine Fußpflegerin meinte zu mir, sie bräuchte erstmal eine Zeit, um sich bei so einer Veranstaltung auf die Person da vorne konzentrieren zu können. Ihr gingen erst Gedanken durch den Kopf wie: "Guck mal, der hat die Jacke auch bei XY gekauft" oder "Der sieht aber komisch aus" oder "Ach, die kennst du doch, aber woher noch gleich?". Vorne spürt man die anfängliche Unruhe, ich kenne das aus Seminaren sehr gut, doch dieses Mal hat der Verleger des Lingenverlages direkt das Publikum vereinnahmt, sodass ich nachher leichtes Spiel hatte.

Er las Ausschnitte aus einem Aufsatz eines jungen Familienmitglieds vor. Es ging um unser Selbstbild in Zeiten der sozialen Netzwerke und Ablenkungen jeder Art wie z.B. dem Handy. Sie fragt sich darin, warum wir uns immer mit den anderen vergleichen, anstelle zu uns selbst zu stehen, so wie wir sind. Das passte zu einem zentralen Satz in meinem Buch: Wir sind glücklich, wenn wir aufhören, wer anders sein zu wollen. 

 

Die Stille übernimmt die Führung bei der Seelenfeder

Als ich begann, das erste Mal in ein Mikrofon zu sprechen (und aufpassen musste, dass der rote Tischvorhang sich nicht in meinen Beinen verfing), war direkt eine stille, dichte und kraftvolle Stimmung im Raum. Ich habe kein einziges Räuspern, sich Rekeln oder gelangweiltes Drehen im Sessel erlebt. Ich habe von Anfang an das Gefühl gehabt, hier ist jeder, weil er in diesem Moment nirgends anders sein will. Jeder, der hier sitzt, gibt mir die Ehre, schätzt das, was ich erarbeitet habe und zollt mir die Anerkennung, die Herzen großzügig verteilen.

 

Wohlwollende Zuhörer 

Neben den hervorragendem sehr achtsamen und herzlichen Team vom Hof-Cafe, Brüdern, Freunden aus der Schulzeit, meinen Künstlerkollegen aus dem Berghaus, meiner Kindergartenleiterin (!), Nachbarn meiner Eltern und Seminarteilnehmern, war auch der Bürgermeister höchstpersönlich anwesend, was mich gefreut hat. Er meinte später zu mir, er wäre völlig ohne Erwartungen gekommen und das wären hinterher immer die schönsten Erlebnisse. 

 

Jeder hat Zugang zu einer anderen Welt

Ziemlich zum Schluss meldete sich eine Frau zu Wort, die auf dem gemütlichsten Sofa des Cafés saß. Sie hätte nur einen Hauptschulabschluss, aber sie würde sehr gerne schreiben und in einer Lebenskrise hätte sie viel geschrieben. Und sie hätte gemerkt, dass ihre Schrift plötzlich von stark rechts nach stark links kippt. Sie deutete es nach der Lektüre der Seelenfeder als Antwort auf das zuvor Geschriebene. Ich war wirklich platt, denn diese Offenheit hätte ich in so einer großen Runde nicht erwartet.

 

Sein Inneres im Schreiben freilegen

Was die Frau dort so mutig schilderte, nahmen andere Teilnehmer wieder auf und es entstand eine Diskussion über dieses "Andere". Ich nenne es in der Seelenfeder den Kontakt mit dem Urwissen. Es ist nichts Mystisches, das nur einigen Wenigen vorbehalten ist, wir alle haben Zugang dazu. Es ist in uns allen verborgen, es muss nur freigelegt werden. Und das leistet das Schreiben. 

 

Danke

Ich danke allen, die den Abend für mich so lebendig gemacht haben, ich danke für eure offenen Herzen, für eure Bereitschaft, es auch zu versuchen mit dem Schreiben, es auf jeden Fall zu respektieren, auch wenn es euch fremd erscheint. Ganz besonders danke ich Beate Feische, die neben mir auf der Treppe saß und fleißig für die Westfalenpost mitgeschrieben hat. Sie hat zudem nach der Präsentation ein Interview mit mir geführt, obwohl sie bestimmt genauso müde war wie ich.  

Eure Beatrix

P.S. (Achtung Werbephase!) Ich möchte auf zwei freie Plätze hinweisen in unserem Tages-Seminar Kreative Visionsfindung im Berghaus mit der Malerin Elke Frommhold. Wir freuen uns am 14.10.17 auf euch... die letzten Seminare waren klasse;) 

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Die Seelenfeder wird vorgestellt...in meiner Vaterstadt;)

Ihr Lieben,

die ersten Reaktionen auf mein Buch Die Seelenfeder trudeln ein. Heute rief mich eine Café-Besitzerin an, die total begeistert ist und das Buch direkt in ihrem Café verkaufen will. Sie meinte, man hätte bei meinem ersten sehr persönlichen Buchteil das Gefühl, in den Cafés von Girona neben mir zu sitzen. Das freut mich sehr! Genauso sollte es auch sein. Eine andere Frau schrieb mir heute auf meine-schreibbar-Facebook-Seite, dass sie viele neue Anregungen bekommen hat, besonders ist sie happy über meinen Tipp  mit dem Healing Code nach Alex Loyd. Gerade diese einfache Selbstheilungsmethode gebe ich im Buch neben anderen gerne weiter. Es vergeht kein Morgen, an dem ich mich nicht die 6 Minuten hinsetze und um Heilung meiner alten Muster und Gefühle bitte. So beginnt der Tag völlig entspannt und ich bin auch gut ausgerichtet. 

 

Buchvorstellung Die Seelenfeder

Die Reaktionen freuen mich gerade in Hinsicht auf meine Buchvorstellung am Freitag in einem Café hier im Ort. Da die Buchvorstellung in meinem Heimatort ist, ist das immer was anderes als wenn ich nun irgendwo eine Lesung halte. Schon Jesus sagt, dass nirgends ein Prophet weniger gilt als in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus (Mk 6,4). Jemanden, den man lange kennt, zollt man natürlich nicht den gleichen respektvollen Jubel wie jemanden, der einem fremd ist. Das soll nicht heißen, dass sie mir hier nicht wohlgesonnen sind, ganz im Gegenteil, freue ich mich sehr, als erstes mein Buch hier vorzustellen, wo ich mich wohl und geborgen fühle - es ist nur ANDERS als in einer fremden Stadt. Auch für mich. 

 

Schreib-Übung für die Buchvorstellung

Tja und nun habe ich eben eine Stunde auf dem kalten, aber manchmal durch einen Sonnenstrahl erhellten Balkon gesessen mit meinem von Hand bestickten Lieblingsnotizbuch in der Hand (nein, für diesen Link bekomme ich kein Geld, ich empfehle, was mir wirklich gefällt, einfach so), einem Bleistift und vielen Gedanken. Ich habe mir ein Mindmap gemacht und immer wenn mir was einfiel, habe ich es als einen Punkt um die Mitte herum aufgeschrieben. Jetzt blicke ich auf so viele Unterpunkte, dass ich locker zwei Stunden füllen könnte.

 

Bloß keine gähnenden Gesichter

Ich will nicht, dass meine Buchvorstellung langweilig wird. Ich selbst muss nämlich voller Schande gestehen, dass ich nicht so der Lesungs-Typ bin, nachdem ich so einige erlebt habe, wo ich dermaßen gedanklich abgedriftet bin, dass ich überhaupt nicht wusste, was gerade gesagt wurde. Ich kann ganz schlecht dem gelesenen Wort folgen, warum weiß ich nicht. Da fehlt was oben irgendwie. Also habe ich mich entschlossen, locker flockig über meine Auszeit in Spanien zu erzählen und wie ich zu dem Thema des Buches gekommen bin. Zum Schluss will ich einige Schreibübungen machen mit ihnen, die immer gut ankommen wie die Löffel-Liste (was möchtest du noch erleben, bevor du den Löffel abgibst). Fällt euch noch was ein? Oder habt ihr Erfahrungen gemacht mit Lesungen: gute wie schlechte?

Ich freue mich über eure Kommentare.

Eure Beatrix  

 

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Der Mythos vom positiven Denken, titelt die ZEIT. Wie der Griff zur Seelenfeder bei Krisen und Krankheiten helfen kann und was man besser wirklich lassen sollte

Ihr Lieben,

heute morgen erhalte ich eine WhatsApp von meinem Bruder, der mich auf einen Artikel hinweist in der ZEIT: Der Mythos vom positiven Denken - Welche Haltung bei Krisen und Krankheiten wirklich hilft - und was leider nicht. Also bin ich los ins erste Geschäft im Dorf: keine Zeit. 2. Geschäft im Dorf: keine Zeit. 3. Geschäft im anderen Dorf, das 3 km entfernt ist: keine Zeit. 4. Glück, eine ist da. Nicht, dass die anderen ausverkauft gewesen wären, nein, "die haben wir schon lange nicht mehr, wollte keiner haben". Gut, denke ich, vielleicht ist das auch besser, wenn jetzt wieder so ein Knaller Artikel auf mich wartet mit wissenschaftlichen Argumentationen darüber, warum das positive Denken nicht helfen kann. Doch ich bin angenehm überrascht, denn auch wenn einige alte Hüte drin sind, die längst in der positiven Psychologie integriert sind, so sind auch interessante neue Ansätze vertreten. Und das Schreiben ist hier ein wichtiger Motor. 

 

Wann positives Denken schadet

Der Artikel in Die Zeit Doctor macht darauf aufmerksam, das positives Denken sagen wir mal bei einer akuten Diagnose Krebs jetzt nicht das erste sein sollte, was man dem Patienten um den Kopf wirft, da er so noch mehr das Gefühl hat, etwas mit ihm stimme nicht. Das ist natürlich ein alter Hut, so weit sind die Anhänger des positiven Denkens auch schon. Auch, dass wir erst das annehmen müssen, was gerade jetzt ist, ist mein Reden seit Jahren. Dazu gehört natürlich auch das Negative, Frustrierende und Schmerzhafte. 

 

Schreiben ist Zulassen und Annehmen

Negative Gedanken genauso zulassen wie positive - in der Seelenfeder, dem Buch über die Wirkung des Schreibens, ist das mein Hauptanliegen: Erst AUFSCHREIBEN der negativen Gedanken, der Urteile, der Verzweiflung, der Angst, der Trauer, DANACH durchatmen und in Ruhe wirken lassen. Viel später, Wochen danach, das Geschriebene hervorholen und wie einen fremden Bericht durchlesen und dann anstreichen, was dieser Fremde da denkt. DANN die Gedanken so formulieren, dass sie Kraft ausströmen, Hoffnung und Zuversicht.  

 

Man ist an seiner Krankheit nicht selbst schuld

Der Redakteur prangert die "Diktatur des positiven Denkens" und den "Terror der Zuversicht" an. Ratgeber suggerieren, dass allein das positive Denken Krankheiten und Krisen überwinden hilft. Es suggeriere das, was Jesus bereits widerlegt hat, das Krankheit auf einen falschen Lebenswandel zurückzuführen ist oder eine falsche innere Einstellung. Spätestens nach dem Tod von Bärbel Mohr müsste das in den Köpfen vorgedrungen sein, dass auch die beste Lebenseinstellung den Tod nicht verhindern kann.

 

Testament für seine Lieben schreiben

Nur zur Erinnerung: Wir sterben alle. Fragt sich nur wie. Und auch hier recherchiert der Redakteur Christian Heinrich einen wie ich finde, sehr interessanten Ansatz: Aufschreiben als eine Art Testament: Was waren meine wichtigsten Errungenschaften, was wünsche ich mir für meine Lieben, was habe ich über das Leben gelernt, was möchte ich weitergeben? Das nämlich vermittelt demjenigen, der es aufschreibt, einen Lebenssinn. Er kann Ja zu seinem Leben sagen, weil er etwas weitergegeben hat. Und wer auch noch auf dem letzten Weg einen Sinn entdeckt, der geht sicherlich friedlicher und entspannter als jemand, der sich vom Leben betrogen fühlt. 

 

Macht das Leben Sinn?

Toll finde ich in dem ZEIT Artikel das Zitat von Václav Havel, mit dem ich heute schließen möchte: Hoffnung ist eben nicht Optimismus, sie ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht. 

Eure Beatrix

 

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Danke euch und Louise Hay - und warum ich mich von einem Kommentar nicht aus der Fassung bringen lasse

Ihr Lieben,

ich sitze seit Samstag vor meinem Laptop und bin sowas von happy über diese Flut von Likes und Zusprüchen. Hiermit ein ganz großes DANKE an euch. Doch ich will ehrlich bleiben und daher dieser Post...

 

Freitag

Am Freitag lese ich zufällig eine Notiz auf Facebook, dass Louise Hay tot ist. Also denke ich mir, das wäre ein schöner Blogartikel mit ihren besten Affirmationen, denen, die mir auch so sehr geholfen haben.

 

Samstag

Ich schreibe in einer halben Stunde meinen Beitrag, nachdem ich 6 Stunden vorher damit schwanger gegangen bin, so wie ich es immer mache. Ich dachte natürlich, jeder weiß, dass Louise Hay, die große Dame der Affirmationen tot ist. Weit gefehlt, anscheinend hat es kaum einer gewusst, ich entdecke nur einen weiteren sehr guten Blogartikel von Dr. Beate Forsbach. Alle sind bestürzt, wie ich es ja auch war. Obwohl sie 90 Jahre geworden ist, spürt man eben, dass gerade eine wunderbare, sehr weise Frau unsere Welt verlassen hat. 

 

Sonntag morgen

Nach einem Tag des steilen Anstiegs meines Beitrags stellt sich bei mir ein schlechtes Gewissen ein: Hilfe, ich will doch nicht mit Louise Hays Tod Vorteile erhaschen. Stopp, denke ich. Vorteile? Welche? Likes sind wie Schall und Rauch, sie kommen und gehen und es ist beim Bloggen ja nicht wie bei Youtube, wo man Geld ab einer bestimmten Menge Visits bekommt. Blogger sind Idealisten und sie schreiben, fotografieren, dichten gern, das ist alles. 

 

Sonntag abend

Ich blicke voller Staunen auf die vielen Kommentare, die netten Dankesgrüße, die lieben Worte der Leser, die ich mit meinen Worten berühren durfte. Der Beitrag steigt in Höhen, die ich nie zu erklimmen gedacht hätte. Dann: EIN neuer Kommentar, der den Decknamen "Keiner" trägt: "Jetzt wissen alle, dass es ein neues Buch zu kaufen gibt (meins) und  es ist aber nicht von Louise Hay." Bumm! Für einen Moment fühle ich mich ertappt, so wie wenn ich früher etwas Verbotenes getan habe und dafür tagelang von Mama mit Nichtachtung bestraft wurde. Stopp! Nein, ich rechtfertige mich nicht: Ja, natürlich will ich, dass sich mein Buch gut verkauft. Aber ich habe mich doch nicht Samstag dahin gesetzt, geschrieben und veröffentlicht, um andere zu täuschen, sondern um meinen Respekt öffentlich zu machen vor einer großen Frau, deren Arbeit mich wirklich weitergebracht hat. So möchte ich auch mit 90 aussehen, da möchte ich auch interviewt werden und so weise klingen, da möchte ich auch noch so strahlende Augen haben. 

 

Montag

Morgens, als ich über "Keiner" nachdenke und erkenne, dass ein negativer Kommentar mich mehr beschäftigt als über 100 positive andere, kommt mir Louises Lächeln in den Sinn und ich erkenne, wie schnell Gedanken dafür sorgen, dass wir uns schlecht fühlen. Sie wollte, dass wir alle viel Geld verdienen, sie redete davon, dass wir alle reich sind, dass wir alle kreativen Möglichkeiten in uns haben, um erfolgreich zu sein. Sie wollte, dass wir zusammen erfolgreich sind, Netzwerke bauen, uns unterstützen und nicht wie "Keiner" dem anderen nichts gönnen und anonym negative Energien hinterlassen. DAS ist ihre Botschaft, verdammt! Und deswegen unterstütze ich auch jeden Blogger, den ich toll finde, ich like Beiträge, ich teile sie, ich gönne einem Porsche Fahrer seinen Porsche, ich bewundere das Haus meines Nachbarn, weil es so wunderschön aussieht, während ich in einer kleinen Wohnung wohne. Mein Gott, es ist FÜLLE hier und wir müssen mit unseren Likes nicht knausern oder mit unserem Lächeln. 

 

Dienstag

Ich schreibe für eine Kollegin einen Gastbeitrag über Louise Hay ohne schlechtes Gewissen mit all meinem Wissen, meinem Herz und meinem Können, tiefer in die Materie einzusteigen. Ich schreibe über die Vorwürfe, die man immer wieder gegen die Affirmationen von Louise Hay macht und ich widerlege sie. Ich bin ihr so unendlich dankbar, dass sie mir das STOPP im Denken beigebracht hat und darin unterstützt, dass ICH allein meine Zukunft erschaffe. 

 

In diesem Sinne... Wenn du auch ein Blogger bist, dann kommentier bitte, damit ich deine Seite lesen kann, liken und teilen. Ich freue mich an deinem Erfolg!

Alles Liebe, eure Beatrix

 

 

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Zum Tod von Louise Hay - 7 Affirmationen, die jeder von ihr kennen sollte

Ihr Lieben,

eine große Dame ist von uns gegangen, doch ihr Werk bleibt - und wie! Sie hat die Köpfe vieler Menschen revolutioniert. Selbst an Krebs erkrankt, half Louise Hay sich mit positiv formulierten Glaubenssätzen(Affirmationen) wieder auf die Beine. Sie sagte sich selbst Tag für Tag, Stunde um Stunde positive Sätze, die ihr ein gutes Gefühl gaben und ihre Heilung beschleunigten.

 

Was Louise Hay noch half, sich zu heilen

Sie vergab denen, die ihr Unrecht angetan hatten und sie bedankte sich fast stündlich für die Fülle des Lebens. Sie starb nicht an Krebs, sie wurde über 90 Jahre alt! Sie schrieb unzählige Bücher mit einer Millionenauflage und leitete Seminare bis zum Schluss. Erst kürzlich kaufte ich mir ihr Buch mit David Kessler Heile dein Herz (absolut empfehlenswert). Kessler bat sie im Zuge der Zusammenarbeit an dem Buch darum, sie auch auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 

 

Die 7 wichtigsten Affirmationen von Louise Hay

Hier nun für euch die, wie ich es empfinde, wichtigsten Affirmationen von Louise Hay. Hierbei geht es nicht um Egoismus oder Stolz, hierbei geht es immer um den Respekt vor dem eigenen Leben und dem der anderen.

 

1. Ich liebe mich und mein Leben.  

2. Alles ist gut in meiner Welt. 

3. Heute ist ein wunderbarer Tag.

4. Ich verdiene es, reich und glücklich zu sein.

5. Mir geht es von Minute zu Minute besser.

6. Ich achte auf meinen Körper und esse nur, wonach es ihm verlangt.

7. Ich bin in Frieden mit mir. 

 

Warum Affirmationen von Louise Hay benutzen?

Wir haben immer Affirmationen im Kopf, wir merken es nur nicht. Oft machen wir uns mit diesen Gedanken nieder. Bedenkt bitte, wir haben am Tag ca. 60.000 Gedanken, niemand hat die bewusst. Und um diese Selbstläufer zu stoppen, bevor sie unseren Körper oder Geist zerstören, sollten wir einen Weg finden, um sie zu hinterfragen (hier empfehle ich Byron Katie: The Work) oder ihnen positive Glaubenssätze entgegenstellen, sodass wir uns Stück für Stück an ein neues, gesundes Denken gewöhnen.

 

Negative Affirmationen

Mit diesen oder ähnlichen Gedanken schleppen sich viele Menschen unglücklich durchs Leben. 

 

Das habe ich verbockt.

Ich habe einen Fehler gemacht.

Er/Sie liebt mich nicht mehr.

Ich bin so blöd.

Kann ich nicht einmal Glück haben?

Ich bin arm. Ich habe kein Geld.

Ich bin dumm, hoffentlich merkt das keiner.

Ich kann nicht mehr. Das Leben ist viel zu schwer.

 

Danke Louise Hay

Wir haben Louise Hay viel zu verdanken. An die 50 Millionen Bücher wurden von ihr verkauft auf der ganzen Welt. Es lohnt sich, jeden Tag mit Affirmationen den Morgen zu beginnen, ich habe das ausführlich in meinem neuen Buch Die Seelenfeder beschrieben. Ich selbst führe ein Affirmationsbuch, das ich nicht mehr missen möchte. Und was ist passiert? Seitdem fallen mir sofort Gedanken auf, die mir weh tun und die mich an meiner Lebensfreude hindern. Und das habe ich dieser Frau zu verdanken. Nehmt euch das Wochenende etwas Zeit für sie und schaut euch ein Video an oder lest ein Buch von ihr. Es lohnt sich.

Eure Beatrix 

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Mein Kind ist ein Loser?! - Kreativität der Kinder fördern, ist wichtiger als gute Noten. Warum Rumspinnen so wichtig ist...

Ihr Lieben!

"Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem besteht darin, wie es ein Künstler bleiben kann, wenn es aufwächst", soviel zu Pablo Picasso, der es ja nun wirklich wissen muss! Mir fiel der Satz heute ein, als mir die Kinder begegneten, die in die Grundschule gegenüber gehen.

Die Kinder lächeln mich und Finn an, grüßen und springen weiter durch die Pfützen.

 

Kinder sind kreative Spinner

Wenn ich an ihnen vorbeigehe, lausche ich den Unterhaltungen der Kinder. Sie erzählen sich oft die wildesten Geschichten und ich lache still in mich hinein. Besonders gut sind darin die Kleinen, da kann man nur staunen, was sie erfinden und wie kreativ sie sind. Leider wird das oft von den anderen Kindern oder der Familie als Blödsinn abgewertet: "Die spinnt wieder rum, denk dir nicht immer solche Geschichten aus!". Und genau darum geht es mir hier und heute. Rumspinnen ist nämlich das Beste, was Kinder tun können. Lasst eure Kinder bloß so lange rumspinnen, wie es geht, denn genau das ist die Voraussetzung für ein kreatives und erfolgreiches Leben. 

 

Kinder brauchen kreative Spinnereien

Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man das ganze Leben einen Beruf ausübt. Gerade in der heutigen Zeit ist Kreativität, ein Rumspinnen gefragt, denn wir müssen uns alle paar Jahre neu erfinden, weil wir durch eine Prüfung sausen oder uns plötzlich gekündigt wird. Wer da gelernt hat zu spinnen,  der hat gelernt zu leben. Kreativität, wie ich sie verstehe, ist lebensnotwendig. 

 

Die Kreativität eurer Kinder fördern

Kreativität ist ein "sich neu erfinden", das durch Erzählen von Geschichten, Tagträumereien, Waldspaziergängen, Laufen durch Pfützen, Baumhäuser oder ein Floß bauen, gefördert wird. Es kann auch sein, dass eure Kinder durch TV, Handy oder Computerspiele auf richtig gute Ideen kommen, aber eben nur, wenn es das eine begrenzte Zeit nutzt. Kinder sollten nicht so lange am Stück damit verbringen, sonst geht es mit der eigenen Kreativität bergab. Nach ein paar Stunden ist es nur noch ein "sich berieseln lassen" und man wird immer schlapper im Kopf.  

 

Schreiben ist pure Kreativität

Kreativität fördern ist so einfach. Schreiben ist eine Möglichkeit, um die Kreativität eurer Kinder aufrecht zu erhalten. Wenn eurem Kind langweilig ist, gebt ihm Stift und Papier und lasst es Luftschlösser bauen, von einem Leben als Feuerwehrmann träumen, meinetwegen auch als Batman. Lasst es eigene Märchen schreiben. Ich habe das gerade eine Woche mit Grundschulkindern gemacht, es war irre, was denen einfällt innerhalb kürzester Zeit und wie viel Spaß sie dabei hatten, ihre eigenen Wörter fließen zu lassen. 

 

Tagebuch schreiben fördert die Kreativität eurer Kinder

Ein ganz wichtiger Punkt ist das Schreiben eines Tagebuchs (Mein Bloggerkollege Paul hat dazu einen wunderbaren Post geschrieben: 101 Gründe, warum du Tagebuch schreiben solltest). Die Kinder bekommen sehr viel mit aus ihrer Umwelt und sie können es noch nicht filtern. Das heißt, sie erleben das, was wir schnell abhaken viel intensiver und oft auch bedrohlicher. Deswegen empfehle ich euch aus eigener Erfahrung (lest dazu mehr in meinem sehr persönlichen Buch Die Seelenfeder) schenkt eurem Kind ein schönes Tagebuch, in das es Spaß macht, reinzuschreiben. Und sorgt dafür, dass es ein Ritual daraus macht, vielleicht abends, bevor es ins Bett geht, schreibt es immer genau eine Seite ins Tagebuch. Das verfestigt sich schnell im Gehirn, wirkt entlastend und kann kreative Schübe fördern.

 

In diesem Sinne, lasst eure Kinder so viel wie möglich rumspinnen, und sorgt dafür, dass Stift und Papier bereit liegen. 

Eure Beatrix

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Die Seelenfeder - Schreiben ist... sich selbst lieb haben

Ihr Lieben,

ich halte es seit gestern wirklich in den Händen: Die Seelenfeder ist gedruckt. Fünf Exemplare habe ich erhalten. Die waren sofort weg und neue sind bestellt für Freunde, Bloggerkollegen und natürlich die Presse.

 

Die Seelenfeder aufschlagen

Trommelwirbel, Schmetterlinge, Schauer über den Rücken, Erleuchtung, Seelenfrieden... neeee. Ich guck erstmal in aller Unruhe, ob ich einen Fehler finde...ja, ich bin ehrlich. Das löst auch eine Art Erregung aus;) Dann poste ich ein Bild von mir auf dem Balkon mit dem Buch und freue mich unglaublich, dass an die 60 Leute mir Glückwünsche schicken. Facebook sei Dank, was würden wir nur ohne es machen? Danach gönne ich mir einen Milchkaffee mit meiner neuen tollen Maschine und ein Grevensteiner Bier (sehr süffig).

 

Die Seelenfeder - Name und Bedeutung

Die Feder oder der Bleistift haben die Macht, unsere Seelen zu öffnen. Das behaupte ich in meinem Buch. Erfunden habe ich das nicht, ich fasse nur die hilfreichsten Methoden aus Therapie und Praxis zusammen. Für mich selbst war es oft sehr spannend, wie viele unterschiedliche Formen es gibt. Ich habe zum Beispiel das Expressive Schreiben so nicht gekannt. An drei aufeinander folgenden Tagen 15 Minuten über ein Ereignis schreiben, das einen belastet hat. Immer wieder neu beschreiben, was passiert ist, welche Gefühle man hatte und Gedanken. Ich war sowas von erstaunt, was mir dabei alles klar wurde, warum ich oft innere Unruhe verspüre zum Beispiel. Das Erlebnis hätte ich niemals damit in Verbindung gebracht. Und das ist nur eine Form des Therapeutischen Schreibens...

 

Wozu Die Seelenfeder lesen?

Mein Wunsch ist es, dass wir erstmal zur Feder greifen, bevor wir mit unseren giftigen Gedanken oder quälenden Gefühlen Unheil anrichten (bei uns selbst und bei anderen). Oft habe ich mich nachts hingesetzt, wenn ich nicht schlafen konnte, weil mich ein Konflikt oder Wut wachhielt und habe meine Gefühle aufs Papier gebracht. Dort durfte ich alles aufschreiben, was ich wirklich dachte und womit ich womöglich andere verletzt hätte. Dass wir uns danach ganz anders mit der Sache beschäftigen, darum geht es mir in dem Buch. Erstmal bei sich selber aufräumen, klären, ordnen, freischreiben und so können wir unsere Bedürfnisse und Sorgen, Ängste mit den anderen teilen.

Das wünsche ich Ihnen.

Das Buch ist im Lingenverlag erschienen für 9,95 €. 144 Seiten. Leicht zu lesen und mit vielen praktischen Übungen. Fehlt nur noch der Kaffee, ein Blancobuch und ein Bleistift.

 

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Blogger sind Idealisten, die gerne schreiben - dafür gewinnen sie einen Blumentopf, aber keine Millionen

Ihr Lieben,

in letzter Zeit ärgere ich mich, obwohl das gar nicht gut ist für meinen Teint... Ich blogge wie so viele andere. Wir schreiben gerne, wir interessieren uns für die Welt, die Menschen und sagen dazu unsere Meinung. Wir zwingen sie keinem auf, wir sind nett und tun eine Menge, damit ihr uns lest. Dafür kriegen wir keine Millionen, sondern schlicht und einfach eure Bestätigung, euren Gefallen, einen netten Kommentar oder ein Like, das wie ein Lächeln auf der Straße von einem Unbekannten ist (also schön). So und da ich überhaupt keine Lust auf Affiliate habe, habe ich in meiner unendlichen Naivität zwar verlinkt (oh ja auch an Amazon, weil ich das gar nicht wusste, dass andere dafür etwas Geld kassieren), sondern weil ich mal gehört habe, dass das bei Google gut ankommt- Das heißt, wenn jemand jetzt in die Suchmaschine eingibt: Schreiben Blog, dann fände ich es schon toll, wenn ich weit oben erscheinen würde. Blogger arbeiten, ich würde mal sagen, die Hälfte des Tages an ihrem Blog, sie schreiben, verfolgen andere Blogger, bauen ihre Wissensgebiete aus, das ist freiwillig und macht jede Menge Spaß. Und dann (jetzt kommt die Sache mit meinem Teint...) möchte ich nicht in einer Gruppe einen Kommentar lesen, dass ich Leute auf meinen Blogs "locke" und das so klingt, als ob das ein verwerfliches Verbrechen wäre (sie kaufen damit weder einen Blumentopf, noch locke ich ihnen Geld aus der Tasche). Wenn ich meine Blogartikel teile, dann weil ich möchte, dass sich das Thema Schreiben und seine Wirkung auf die Psyche verbreitet und weil ich meine Arbeit an meinem neuen Buch "Die Seelenfeder" liebe und sie mit anderen teilen will. Mein Werte dabei sind: Freiheit (die ich leben kann durch meine Freiberuflichkeit), Liebe (auf die ich auch nach harten Zeiten immer wieder weich falle) und Gemeinschaft (die ich durch viele Leser, nette Kommentare, liebe Begegnungen, gemeinsame Hobbys, Freunde und meine Familie erfahre). So, das musste mal gesagt werden. Seid achtsam den Bloggern gegenüber, lest unsere Artikel, nehmt euch mal Zeit dafür und erkennt ihre Arbeit an. Blogger tun so viel, um euch ein Stückchen Freude zu bringen, völlig umsonst für euch. Und beim nächsten Blogartikel möchte ich euch einige tolle Mit-Blogger vorstellen, deren Arbeit unfassbar gut ist! Danke für DEIN Lesen bis hierhin und DIR ein schönes Wochenende! Und denk dran: Morgens zehn Minuten nonstop Schreiben, bevor du überhaupt klar denken kannst, macht deinen Tag einfach bewusster! Millionenfach bestätigt;) 

Eure Beatrix

Danke an Jimdo und Pixabay, ohne die wäre meine Arbeit nicht möglich! Blumen können mir dafür gerne per Post geliefert werden;))

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7 Tipps für Schriftsteller von Sebastian Fitzek

Guten Morgen,

nein, es ist nicht Winter und ich konnte heute mit Fin von 7-8 Uhr ohne von oben nass zu werden, raus;) Von unten war es da schon etwas mehr nass, das Wasser floss in Bächen durch den Wald.

Ich habe neben mir die Bild Zeitung liegen, die jemand in meinen Lieblingscafé in Sundern Bäckerei Vielhaber liegen gelassen hat. Und wie sollte es anders sein, es gibt ja keine Zufälle, da ist genau in der Ausgabe neben "Killer-Pilger gesteht Mord an Geliebter" (erstaunlich, da geht einer pilgern und bringt danach seine Freundin um, ob er das auf dem Weg geplant hat?) und Deutsches Paar klaut 2,6 Tonnen Patronenhülsen (was macht man denn damit?), ein Artikel über den Thriller-Autor Sebastian Fitzek, der für Bild-Leser ein Schreib-Seminar abgehalten hat! 600 hatten sich beworben und 8 sind angenommen worden. Die wichtigsten Tipps möchte ich mit euch teilen:

  1. Fitzek empfiehlt, unsere schriftstellerischen Ergüsse zunächst Menschen unseres Vertrauens zu zeigen, denn die Kritiker kämen noch früh genug.
  2. Nicht auf den Verlauf der Geschichte konzentrieren, sondern auf die Figuren! Die Hauptfigur muss so interessant sein, dass der Leser Lust hat, mit ihr auf Reisen zu gehen. Er muss sich mit ihm identifizieren können was nicht heißt, dass der Held zwingend sympathisch sein muss.
  3. Man soll den Leser schnell einfangen, nicht zu lange warten, bis etwas in der Geschichte geschieht.
  4. Fitzek empfiehlt in der dritten Person zu schreiben, nicht aus der Ich-Perspektive. Zu viele persönliche Gedanken bremst die Handlung aus, sagt er.
  5. Gerade im Thriller mit seiner Geschichte im Möglichen und Realistischen bleiben, auch wenn es eine noch so verrückte Story ist. Sein Tipp: Sich öfter fragen, ob das eine verständliche Reaktion der Figuren ist oder aber auch für die äußeren Umstände.
  6. Nicht aufgeben, weitermachen, durchhalten! So formuliert er seine wichtigste Regel für Schriftsteller, wenn es um die Vermarktung der eigenen Story geht. Manuskripte auch zu Literaturagenturen geben oder das Buch selbst auflegen.
  7. Wenn man wissen will, wie es geht, sein neues Buch kaufen: Acht Nacht;)))
In diesem Sinne, Eure Beatrix
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Was macht gerade bei Regen richtig Spaß?

Ihr Lieben!

Nein, ich ergebe mich diesem Regen nicht, denke ich und renne extra lang mit Schirm und guter Sportkleidung bewaffnet mit Finn durch denselben. Er schnüffelt und schüttelt sich, ich puste, nachdem ich wieder den Berg hoch muss (Sauerland eben).

Also was macht besonderen Spaß bei diesem Wetter?

Genau! Schreiben und Lesen!

Was habt ihr denn gedacht?...;)

Also kaufe ich mir einen wunderschönen Rosenstrauß in unserem Laden hier im Dorf und wie soll es anders sein, mich lacht die neue Ma Vie an, endlich finde ich sie wieder, die mag ich nämlich wirklich gern. Das Thema: Dankbarkeit! Immer und immer wieder ist das ein Thema. Stimmt ja auch, dass es glücklich macht. Dieses Mal sagt das ein Philosoph, das macht das Ganze vielleicht noch wichtiger. Da ich aber nun auch eine Philosophin bin, sage ich: ja dankbar macht glücklich. Wie auch im Artikel erwähnt ist das Aufschreiben in ein Dankbarkeitstagebuch noch besser, weil wir damit die Dinge fest manifestieren. Wir erinnern uns tagsüber daran. Und das tut gut. Und wenn man das dann wirklich jeden Tag macht, passiert es vielleicht, dass man plötzlich in der Küche oder im Wohnzimmer, meinetwegen auch im Schlafzimmer steht und denkt: Mensch, du BIST ja glücklich. Du HAST ja alles! Trotz des Wetters... das kann mir doch mal gestohlen bleiben...

So, nun bin ich wieder von Hölzchen auf Stöckchen gekommen. Ich mache mir heute also den Tag schön mit Lesen und Schreiben. Mein Lieblingsverlag hat mir nämlich ein neues Journal (links neben der Ma vie) geschickt, oh Mein GOTT, es ist bestickt und trotz der Linien innen (ich mag lieber Kästchen) werde ich es wohl ausbauen als Bullet Journal. Kennt ihr das, wenn ihr euch in so schöne Bücher gar nicht reintraut zu schreiben, weil man es irgendwie so schön rein bewahren will? Schlimm ist das. Das Ergebnis werde ich euch mitteilen. Und über das Bullet Journal kommt auch bald was.

Allen Urlaubern einen schönen Urlaub. Allen Daheimgebliebenen Geduld, es soll Sonntag besser werden. Das sind noch 1,5 Tage bis dahin.

Eure Beatrix

P.S. Es hat mich ein Blogger-Kollege angesprochen, ich möchte doch die Af... (wie auch immer) Links kennzeichnen, weil ich dafür Geld bekomme. Bekomme ich nicht, weil mir das alles viel zu kompliziert ist. Ich werde für meine Arbeit mit euren Likes (vor allem für die Webseite bei Facebook) belohnt, die euch einen Klick kostet und ein Lächeln;) Freuen tue ich mich auch über jeden Beitritt in die FB Gruppe: Schreiben in Cafés. Das bedeutet für mich Anerkennung genug.    

 

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7 gute Gründe für ein Reise-Tagebuch - Sich Zeit nehmen und sie bewusst gestalten

Ihr Lieben,

wie viele posten in diesen Tagen schöne Urlaubsfotos. Mittlerweile gibt es die schönsten Reise-Tagebücher, die dazu einladen, seine Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten. Wozu soll das gut sein, fragen Sie sich?

Ich kann Ihnen 7 gute Gründe nennen und würde mich freuen, wenn es Sie dazu anregt, auch zu Stift und Tagebuch zu greifen.

  1. Alles, was wir aufschreiben, bleibt im Kopf. Wir haben viel mehr von den schönen Tagen, weil wir es festhalten.
  2. Wir erinnern uns noch nach Jahren an die schönsten Cafés, die malerischsten Dörfer am Meer oder die romantischsten Strände.
  3. Wir können die Tagebücher mit Fotos bestücken, wenn wir wieder zu Hause sind und haben somit ein einmaligen Dokument auch für unsere Kinder später.
  4. In dem Moment, in dem wir das Tagebuch aufschlagen, den Stift in die Hand nehmen, über das Blatt streichen, von dem Kaffee nippen und träumerisch in die Ferne aufs Meer blicken, genießen wir nicht nur diesen Moment, wir sind auch ganz achtsam dort und nicht schon wieder zu Hause, wo der Alltag mit den vielen Aufgaben wartet.
  5. Schreiben ist ein Akt der Kreativität und das macht glücklich. Wir schaffen etwas mit unseren Händen, wir gestalten unser eigenes Tagebuch.
  6. Wir machen uns interessant. Wer schreibend in einer Strandbar sitzt, wird neugierig beäugt. Es macht sich immer gut, anderen zu zeigen, dass man auch was anderes kann als stumpf auf ein Handy zu gucken und gelangweilt hoch und runter zu scrollen.
  7. Dieser eine Moment mit dem Buch gehört nur uns. Uns ganz allein. Das sind wir uns wert. Und das ist ein Akt der Selbstliebe. Schreiben ist immer ein Akt der Selbstliebe.
In diesem Sinne, Eure Beatrix
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7 Gründe morgens früh aufzustehen

 

Ihr Lieben!

 

Viele von euch kennen die Morgenseiten, 3 Seiten direkt nach dem Aufstehen mit allen Gedanken, die hochkommen, voll schreiben. Die Idee kommt meines Erachtens nicht, wie so oft publiziert von J. Cameron (die ich sehr verehre), sondern von D. Brande aus ihrem viel früher erschienenen Klassiker: Schriftsteller werden. Mehr dazu könnt ihr bald in meinem neuen Buch über das Schreiben „Die Seelenfeder“ nachlesen, hier geht es mir gerade nur um etwas anderes, was wirklich etwas in meinem Leben verändert hat:

 

Das frühe Aufstehen, am besten schon um 5 Uhr, 6 Uhr ist auch noch ok und sich innerlich auf den Tag vorbereiten.

 

Wozu? Um diesem Gedankenstrom nicht zu folgen, dem wir in einer Art Automatismus folgen, der schädigend für Körper und Seele ist. Gedanken sind nicht einfach gut und mutig, sie sind oft von unseren Ängsten geprägt und schränken uns dermaßen ein, dass wir verkrampfen – innerlich und äußerlich. Entweder kämpfen wir mit dem inneren Schweinehund und kriegen unseren Allerwertesten nicht hoch oder wir erkranken psychosomatisch.

 

Hal Elrod hat es in seinem Miracle Morning gut beschrieben, aber auch er hat es natürlich nicht zuerst entdeckt, er kann es nur unglaublich gut rüberbringen, sowohl im Buch als auch auf Youtube! Er sagt, man solle Rituale morgens ausführen, ganz kurze, auch darauf gehe ich in meinem Buch genau ein, wobei ich diese etwas abgewandelt habe, da ich lieber mehr schreibe. Hal empfiehlt ganz kurz zusammengefasst: Affirmationen, Yoga, Schreiben, Visualisieren, Lesen! Auch hier das Prinzip: Früh aufstehen, sich auf den Tag vorbereiten innerlich, um während des Tages viel mehr Glücksgefühle, Achtsamkeit und Erfolg zu erleben!

 

So, nun aber zum Thema FRÜH AUFSTEHEN: WARUM???

 

  1. Das Gehirn ist noch in den kreativen Schlafwellen. Es ist unglaublich, wie viele Ideen wir von der Nacht aufpicken können!

  2. In der Frische des Morgens können wir den Geist produktiv nutzen, er ist noch nicht so vermüllt von unseren Gedanken, die im Laufe des Tages wieder aktiviert werden. Allein morgens das Führen eines Wunschtagebuchs kann Bäume versetzen.

  3. Schon morgens etwas wirklich Produktives tun, macht stolz! Den ganzen Tag hat man das Gefühl, etwas sehr Wesentliches bereits erledigt zu haben!

  4. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wer früh aufsteht, hat einen Vorsprung, vor allem beim Thema Erfolg. Wenn man sich kurz notiert, was einem an dem Tag wichtig ist, dann erledigt man das auch und muss sich abends nicht grämen darüber, dass man ein Loser ist.

  5. Es tut so unglaublich gut, morgens nur ein paar Minuten den Körper zu bewegen mit Yoga, Joggen oder Walken. Am besten im Wald... die Seele darf schon morgens zu Hause sein! Frei atmen!

  6. Wir haben Raum und Zeit für uns, Freiraum, den wir uns sonst im Alltag so sehr ersehnen!

  7. Wir haben tagsüber mehr Energie, das ist das komische, ich kann es kaum erklären, man ist nicht müde, man ist viel wacher. Hal Elrod hat viel über den Schlaf recherchiert und meint, schlimmer als alles andere für unser Wohlbefinden ist es, zu lange zu schlafen. Ich kann das persönlich nur bestätigen!

 

Eure Beatrix

 

Wenn euch diese Ausführungen gefallen haben, denkt daran, es auch zu liken und zu teilen.. ihr wisst doch, jeden Tag eine gute Tat;)

 

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