Bargeflüster - Blog

Ken Follett - 7 Bemerkungen über das Schreiben, für die ich ihn knutschen könnte

Ihr Lieben,

Bestsellerautor Ken Follett hat ein Interview gegeben und zwar Sarah Seiters von der Freundin. Mal abgesehen davon, dass mich seine persönliche Geschichte interessiert hat, wie das Frauen halt immer interessiert, so waren es vor allem seine Kommentare über das Schreiben, die ich mit euch teilen möchte.

 

1. Auch bei diesem Erfolgsautor gibt es jedes Mal den Moment, wenn er daran zweifelt, ob diese Geschichte wirklich je einer lesen wird. Was er dagegen tut? Ganz einfach: Weiterschreiben, die Stimme und das Gefühl sozusagen überschreiben. 

 

2. Er kann genauso wenig mit Kritik umgehen wie andere auch. Erstmal ist da eine gewisse Trotzreaktion: Was versteht derjenige schon von meiner Kunst? Ich würde sagen, das ist völlig normal. Wir verteidigen unsere Texte, weil sie ja Teil von uns sind. Wir müssen sie auch beschützen, finde ich.

 

3. Er hat überhaupt keinen Bock auf Schreib-Pausen, weil er das Schreiben liebt. Warum sollte er dann damit aufhören? Er findet seine Arbeit zu interessant, sagt er, um sich eine Auszeit zu nehmen. Also fängt er nach dem Ende des einen Bestsellers direkt mit dem neuen an.

 

4. Er will nicht golfen, segeln oder in schicken Autos Rennen fahren: Er will schreiben! Und da sagt er den wunderbaren Satz, für den ich ihn knutschen könnte: "Wenn man mich in die Hölle schicken will, dann muss man mir nur das Schreiben verbieten und mich auf den Golfplatz schicken." Love it!

 

5. Er verliert sich in seinen Geschichten und irrt manchmal abwesend im Haus herum, als ob er völlig die Orientierung verloren hätte. Seine Frau warnt dann die Angestellten, dass er es nicht böse meint;)

 

6. Er wirkt auf andere auch grimmig, wenn er ganz in seinen Geschichten abtaucht und in seinem Schreibflow ist. Genau das beschreibe ich in meinem Buch Die Seelenfeder als höchste Form der Konzentration.

 

7. Er liebt starke Frauen. Seine zweite Frau hat ihn um die Hand angehalten.

 

Ich wünsche euch hiermit ein schönes Wochenende

Eure Beatrix

 

 

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Die Seelenfeder - Buchvorstellung in der Heimat ohne Hindernisse, dafür mit viel Herz

Ihr Lieben,

ich bin immer noch gedanklich bei Freitag Abend, denn ich habe noch nicht alle Kommentare, Meinungen, Gespräche, Gefühle sortiert und in mein System eingebaut;)

 

Die Unruhe am Anfang

Meine Fußpflegerin meinte zu mir, sie bräuchte erstmal eine Zeit, um sich bei so einer Veranstaltung auf die Person da vorne konzentrieren zu können. Ihr gingen erst Gedanken durch den Kopf wie: "Guck mal, der hat die Jacke auch bei XY gekauft" oder "Der sieht aber komisch aus" oder "Ach, die kennst du doch, aber woher noch gleich?". Vorne spürt man die anfängliche Unruhe, ich kenne das aus Seminaren sehr gut, doch dieses Mal hat der Verleger des Lingenverlages direkt das Publikum vereinnahmt, sodass ich nachher leichtes Spiel hatte.

Er las Ausschnitte aus einem Aufsatz eines jungen Familienmitglieds vor. Es ging um unser Selbstbild in Zeiten der sozialen Netzwerke und Ablenkungen jeder Art wie z.B. dem Handy. Sie fragt sich darin, warum wir uns immer mit den anderen vergleichen, anstelle zu uns selbst zu stehen, so wie wir sind. Das passte zu einem zentralen Satz in meinem Buch: Wir sind glücklich, wenn wir aufhören, wer anders sein zu wollen. 

 

Die Stille übernimmt die Führung bei der Seelenfeder

Als ich begann, das erste Mal in ein Mikrofon zu sprechen (und aufpassen musste, dass der rote Tischvorhang sich nicht in meinen Beinen verfing), war direkt eine stille, dichte und kraftvolle Stimmung im Raum. Ich habe kein einziges Räuspern, sich Rekeln oder gelangweiltes Drehen im Sessel erlebt. Ich habe von Anfang an das Gefühl gehabt, hier ist jeder, weil er in diesem Moment nirgends anders sein will. Jeder, der hier sitzt, gibt mir die Ehre, schätzt das, was ich erarbeitet habe und zollt mir die Anerkennung, die Herzen großzügig verteilen.

 

Wohlwollende Zuhörer 

Neben den hervorragendem sehr achtsamen und herzlichen Team vom Hof-Cafe, Brüdern, Freunden aus der Schulzeit, meinen Künstlerkollegen aus dem Berghaus, meiner Kindergartenleiterin (!), Nachbarn meiner Eltern und Seminarteilnehmern, war auch der Bürgermeister höchstpersönlich anwesend, was mich gefreut hat. Er meinte später zu mir, er wäre völlig ohne Erwartungen gekommen und das wären hinterher immer die schönsten Erlebnisse. 

 

Jeder hat Zugang zu einer anderen Welt

Ziemlich zum Schluss meldete sich eine Frau zu Wort, die auf dem gemütlichsten Sofa des Cafés saß. Sie hätte nur einen Hauptschulabschluss, aber sie würde sehr gerne schreiben und in einer Lebenskrise hätte sie viel geschrieben. Und sie hätte gemerkt, dass ihre Schrift plötzlich von stark rechts nach stark links kippt. Sie deutete es nach der Lektüre der Seelenfeder als Antwort auf das zuvor Geschriebene. Ich war wirklich platt, denn diese Offenheit hätte ich in so einer großen Runde nicht erwartet.

 

Sein Inneres im Schreiben freilegen

Was die Frau dort so mutig schilderte, nahmen andere Teilnehmer wieder auf und es entstand eine Diskussion über dieses "Andere". Ich nenne es in der Seelenfeder den Kontakt mit dem Urwissen. Es ist nichts Mystisches, das nur einigen Wenigen vorbehalten ist, wir alle haben Zugang dazu. Es ist in uns allen verborgen, es muss nur freigelegt werden. Und das leistet das Schreiben. 

 

Danke

Ich danke allen, die den Abend für mich so lebendig gemacht haben, ich danke für eure offenen Herzen, für eure Bereitschaft, es auch zu versuchen mit dem Schreiben, es auf jeden Fall zu respektieren, auch wenn es euch fremd erscheint. Ganz besonders danke ich Beate Feische, die neben mir auf der Treppe saß und fleißig für die Westfalenpost mitgeschrieben hat. Sie hat zudem nach der Präsentation ein Interview mit mir geführt, obwohl sie bestimmt genauso müde war wie ich.  

Eure Beatrix

P.S. (Achtung Werbephase!) Ich möchte auf zwei freie Plätze hinweisen in unserem Tages-Seminar Kreative Visionsfindung im Berghaus mit der Malerin Elke Frommhold. Wir freuen uns am 14.10.17 auf euch... die letzten Seminare waren klasse;) 

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Die Seelenfeder wird vorgestellt...in meiner Vaterstadt;)

Ihr Lieben,

die ersten Reaktionen auf mein Buch Die Seelenfeder trudeln ein. Heute rief mich eine Café-Besitzerin an, die total begeistert ist und das Buch direkt in ihrem Café verkaufen will. Sie meinte, man hätte bei meinem ersten sehr persönlichen Buchteil das Gefühl, in den Cafés von Girona neben mir zu sitzen. Das freut mich sehr! Genauso sollte es auch sein. Eine andere Frau schrieb mir heute auf meine-schreibbar-Facebook-Seite, dass sie viele neue Anregungen bekommen hat, besonders ist sie happy über meinen Tipp  mit dem Healing Code nach Alex Loyd. Gerade diese einfache Selbstheilungsmethode gebe ich im Buch neben anderen gerne weiter. Es vergeht kein Morgen, an dem ich mich nicht die 6 Minuten hinsetze und um Heilung meiner alten Muster und Gefühle bitte. So beginnt der Tag völlig entspannt und ich bin auch gut ausgerichtet. 

 

Buchvorstellung Die Seelenfeder

Die Reaktionen freuen mich gerade in Hinsicht auf meine Buchvorstellung am Freitag in einem Café hier im Ort. Da die Buchvorstellung in meinem Heimatort ist, ist das immer was anderes als wenn ich nun irgendwo eine Lesung halte. Schon Jesus sagt, dass nirgends ein Prophet weniger gilt als in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus (Mk 6,4). Jemanden, den man lange kennt, zollt man natürlich nicht den gleichen respektvollen Jubel wie jemanden, der einem fremd ist. Das soll nicht heißen, dass sie mir hier nicht wohlgesonnen sind, ganz im Gegenteil, freue ich mich sehr, als erstes mein Buch hier vorzustellen, wo ich mich wohl und geborgen fühle - es ist nur ANDERS als in einer fremden Stadt. Auch für mich. 

 

Schreib-Übung für die Buchvorstellung

Tja und nun habe ich eben eine Stunde auf dem kalten, aber manchmal durch einen Sonnenstrahl erhellten Balkon gesessen mit meinem von Hand bestickten Lieblingsnotizbuch in der Hand (nein, für diesen Link bekomme ich kein Geld, ich empfehle, was mir wirklich gefällt, einfach so), einem Bleistift und vielen Gedanken. Ich habe mir ein Mindmap gemacht und immer wenn mir was einfiel, habe ich es als einen Punkt um die Mitte herum aufgeschrieben. Jetzt blicke ich auf so viele Unterpunkte, dass ich locker zwei Stunden füllen könnte.

 

Bloß keine gähnenden Gesichter

Ich will nicht, dass meine Buchvorstellung langweilig wird. Ich selbst muss nämlich voller Schande gestehen, dass ich nicht so der Lesungs-Typ bin, nachdem ich so einige erlebt habe, wo ich dermaßen gedanklich abgedriftet bin, dass ich überhaupt nicht wusste, was gerade gesagt wurde. Ich kann ganz schlecht dem gelesenen Wort folgen, warum weiß ich nicht. Da fehlt was oben irgendwie. Also habe ich mich entschlossen, locker flockig über meine Auszeit in Spanien zu erzählen und wie ich zu dem Thema des Buches gekommen bin. Zum Schluss will ich einige Schreibübungen machen mit ihnen, die immer gut ankommen wie die Löffel-Liste (was möchtest du noch erleben, bevor du den Löffel abgibst). Fällt euch noch was ein? Oder habt ihr Erfahrungen gemacht mit Lesungen: gute wie schlechte?

Ich freue mich über eure Kommentare.

Eure Beatrix  

 

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Der Mythos vom positiven Denken, titelt die ZEIT. Wie der Griff zur Seelenfeder bei Krisen und Krankheiten helfen kann und was man besser wirklich lassen sollte

Ihr Lieben,

heute morgen erhalte ich eine WhatsApp von meinem Bruder, der mich auf einen Artikel hinweist in der ZEIT: Der Mythos vom positiven Denken - Welche Haltung bei Krisen und Krankheiten wirklich hilft - und was leider nicht. Also bin ich los ins erste Geschäft im Dorf: keine Zeit. 2. Geschäft im Dorf: keine Zeit. 3. Geschäft im anderen Dorf, das 3 km entfernt ist: keine Zeit. 4. Glück, eine ist da. Nicht, dass die anderen ausverkauft gewesen wären, nein, "die haben wir schon lange nicht mehr, wollte keiner haben". Gut, denke ich, vielleicht ist das auch besser, wenn jetzt wieder so ein Knaller Artikel auf mich wartet mit wissenschaftlichen Argumentationen darüber, warum das positive Denken nicht helfen kann. Doch ich bin angenehm überrascht, denn auch wenn einige alte Hüte drin sind, die längst in der positiven Psychologie integriert sind, so sind auch interessante neue Ansätze vertreten. Und das Schreiben ist hier ein wichtiger Motor. 

 

Wann positives Denken schadet

Der Artikel in Die Zeit Doctor macht darauf aufmerksam, das positives Denken sagen wir mal bei einer akuten Diagnose Krebs jetzt nicht das erste sein sollte, was man dem Patienten um den Kopf wirft, da er so noch mehr das Gefühl hat, etwas mit ihm stimme nicht. Das ist natürlich ein alter Hut, so weit sind die Anhänger des positiven Denkens auch schon. Auch, dass wir erst das annehmen müssen, was gerade jetzt ist, ist mein Reden seit Jahren. Dazu gehört natürlich auch das Negative, Frustrierende und Schmerzhafte. 

 

Schreiben ist Zulassen und Annehmen

Negative Gedanken genauso zulassen wie positive - in der Seelenfeder, dem Buch über die Wirkung des Schreibens, ist das mein Hauptanliegen: Erst AUFSCHREIBEN der negativen Gedanken, der Urteile, der Verzweiflung, der Angst, der Trauer, DANACH durchatmen und in Ruhe wirken lassen. Viel später, Wochen danach, das Geschriebene hervorholen und wie einen fremden Bericht durchlesen und dann anstreichen, was dieser Fremde da denkt. DANN die Gedanken so formulieren, dass sie Kraft ausströmen, Hoffnung und Zuversicht.  

 

Man ist an seiner Krankheit nicht selbst schuld

Der Redakteur prangert die "Diktatur des positiven Denkens" und den "Terror der Zuversicht" an. Ratgeber suggerieren, dass allein das positive Denken Krankheiten und Krisen überwinden hilft. Es suggeriere das, was Jesus bereits widerlegt hat, das Krankheit auf einen falschen Lebenswandel zurückzuführen ist oder eine falsche innere Einstellung. Spätestens nach dem Tod von Bärbel Mohr müsste das in den Köpfen vorgedrungen sein, dass auch die beste Lebenseinstellung den Tod nicht verhindern kann.

 

Testament für seine Lieben schreiben

Nur zur Erinnerung: Wir sterben alle. Fragt sich nur wie. Und auch hier recherchiert der Redakteur Christian Heinrich einen wie ich finde, sehr interessanten Ansatz: Aufschreiben als eine Art Testament: Was waren meine wichtigsten Errungenschaften, was wünsche ich mir für meine Lieben, was habe ich über das Leben gelernt, was möchte ich weitergeben? Das nämlich vermittelt demjenigen, der es aufschreibt, einen Lebenssinn. Er kann Ja zu seinem Leben sagen, weil er etwas weitergegeben hat. Und wer auch noch auf dem letzten Weg einen Sinn entdeckt, der geht sicherlich friedlicher und entspannter als jemand, der sich vom Leben betrogen fühlt. 

 

Macht das Leben Sinn?

Toll finde ich in dem ZEIT Artikel das Zitat von Václav Havel, mit dem ich heute schließen möchte: Hoffnung ist eben nicht Optimismus, sie ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht. 

Eure Beatrix

 

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Danke euch und Louise Hay - und warum ich mich von einem Kommentar nicht aus der Fassung bringen lasse

Ihr Lieben,

ich sitze seit Samstag vor meinem Laptop und bin sowas von happy über diese Flut von Likes und Zusprüchen. Hiermit ein ganz großes DANKE an euch. Doch ich will ehrlich bleiben und daher dieser Post...

 

Freitag

Am Freitag lese ich zufällig eine Notiz auf Facebook, dass Louise Hay tot ist. Also denke ich mir, das wäre ein schöner Blogartikel mit ihren besten Affirmationen, denen, die mir auch so sehr geholfen haben.

 

Samstag

Ich schreibe in einer halben Stunde meinen Beitrag, nachdem ich 6 Stunden vorher damit schwanger gegangen bin, so wie ich es immer mache. Ich dachte natürlich, jeder weiß, dass Louise Hay, die große Dame der Affirmationen tot ist. Weit gefehlt, anscheinend hat es kaum einer gewusst, ich entdecke nur einen weiteren sehr guten Blogartikel von Dr. Beate Forsbach. Alle sind bestürzt, wie ich es ja auch war. Obwohl sie 90 Jahre geworden ist, spürt man eben, dass gerade eine wunderbare, sehr weise Frau unsere Welt verlassen hat. 

 

Sonntag morgen

Nach einem Tag des steilen Anstiegs meines Beitrags stellt sich bei mir ein schlechtes Gewissen ein: Hilfe, ich will doch nicht mit Louise Hays Tod Vorteile erhaschen. Stopp, denke ich. Vorteile? Welche? Likes sind wie Schall und Rauch, sie kommen und gehen und es ist beim Bloggen ja nicht wie bei Youtube, wo man Geld ab einer bestimmten Menge Visits bekommt. Blogger sind Idealisten und sie schreiben, fotografieren, dichten gern, das ist alles. 

 

Sonntag abend

Ich blicke voller Staunen auf die vielen Kommentare, die netten Dankesgrüße, die lieben Worte der Leser, die ich mit meinen Worten berühren durfte. Der Beitrag steigt in Höhen, die ich nie zu erklimmen gedacht hätte. Dann: EIN neuer Kommentar, der den Decknamen "Keiner" trägt: "Jetzt wissen alle, dass es ein neues Buch zu kaufen gibt (meins) und  es ist aber nicht von Louise Hay." Bumm! Für einen Moment fühle ich mich ertappt, so wie wenn ich früher etwas Verbotenes getan habe und dafür tagelang von Mama mit Nichtachtung bestraft wurde. Stopp! Nein, ich rechtfertige mich nicht: Ja, natürlich will ich, dass sich mein Buch gut verkauft. Aber ich habe mich doch nicht Samstag dahin gesetzt, geschrieben und veröffentlicht, um andere zu täuschen, sondern um meinen Respekt öffentlich zu machen vor einer großen Frau, deren Arbeit mich wirklich weitergebracht hat. So möchte ich auch mit 90 aussehen, da möchte ich auch interviewt werden und so weise klingen, da möchte ich auch noch so strahlende Augen haben. 

 

Montag

Morgens, als ich über "Keiner" nachdenke und erkenne, dass ein negativer Kommentar mich mehr beschäftigt als über 100 positive andere, kommt mir Louises Lächeln in den Sinn und ich erkenne, wie schnell Gedanken dafür sorgen, dass wir uns schlecht fühlen. Sie wollte, dass wir alle viel Geld verdienen, sie redete davon, dass wir alle reich sind, dass wir alle kreativen Möglichkeiten in uns haben, um erfolgreich zu sein. Sie wollte, dass wir zusammen erfolgreich sind, Netzwerke bauen, uns unterstützen und nicht wie "Keiner" dem anderen nichts gönnen und anonym negative Energien hinterlassen. DAS ist ihre Botschaft, verdammt! Und deswegen unterstütze ich auch jeden Blogger, den ich toll finde, ich like Beiträge, ich teile sie, ich gönne einem Porsche Fahrer seinen Porsche, ich bewundere das Haus meines Nachbarn, weil es so wunderschön aussieht, während ich in einer kleinen Wohnung wohne. Mein Gott, es ist FÜLLE hier und wir müssen mit unseren Likes nicht knausern oder mit unserem Lächeln. 

 

Dienstag

Ich schreibe für eine Kollegin einen Gastbeitrag über Louise Hay ohne schlechtes Gewissen mit all meinem Wissen, meinem Herz und meinem Können, tiefer in die Materie einzusteigen. Ich schreibe über die Vorwürfe, die man immer wieder gegen die Affirmationen von Louise Hay macht und ich widerlege sie. Ich bin ihr so unendlich dankbar, dass sie mir das STOPP im Denken beigebracht hat und darin unterstützt, dass ICH allein meine Zukunft erschaffe. 

 

In diesem Sinne... Wenn du auch ein Blogger bist, dann kommentier bitte, damit ich deine Seite lesen kann, liken und teilen. Ich freue mich an deinem Erfolg!

Alles Liebe, eure Beatrix

 

 

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Zum Tod von Louise Hay - 7 Affirmationen, die jeder von ihr kennen sollte

Ihr Lieben,

eine große Dame ist von uns gegangen, doch ihr Werk bleibt - und wie! Sie hat die Köpfe vieler Menschen revolutioniert. Selbst an Krebs erkrankt, half Louise Hay sich mit positiv formulierten Glaubenssätzen(Affirmationen) wieder auf die Beine. Sie sagte sich selbst Tag für Tag, Stunde um Stunde positive Sätze, die ihr ein gutes Gefühl gaben und ihre Heilung beschleunigten.

 

Was Louise Hay noch half, sich zu heilen

Sie vergab denen, die ihr Unrecht angetan hatten und sie bedankte sich fast stündlich für die Fülle des Lebens. Sie starb nicht an Krebs, sie wurde über 90 Jahre alt! Sie schrieb unzählige Bücher mit einer Millionenauflage und leitete Seminare bis zum Schluss. Erst kürzlich kaufte ich mir ihr Buch mit David Kessler Heile dein Herz (absolut empfehlenswert). Kessler bat sie im Zuge der Zusammenarbeit an dem Buch darum, sie auch auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 

 

Die 7 wichtigsten Affirmationen von Louise Hay

Hier nun für euch die, wie ich es empfinde, wichtigsten Affirmationen von Louise Hay. Hierbei geht es nicht um Egoismus oder Stolz, hierbei geht es immer um den Respekt vor dem eigenen Leben und dem der anderen.

 

1. Ich liebe mich und mein Leben.  

2. Alles ist gut in meiner Welt. 

3. Heute ist ein wunderbarer Tag.

4. Ich verdiene es, reich und glücklich zu sein.

5. Mir geht es von Minute zu Minute besser.

6. Ich achte auf meinen Körper und esse nur, wonach es ihm verlangt.

7. Ich bin in Frieden mit mir. 

 

Warum Affirmationen von Louise Hay benutzen?

Wir haben immer Affirmationen im Kopf, wir merken es nur nicht. Oft machen wir uns mit diesen Gedanken nieder. Bedenkt bitte, wir haben am Tag ca. 60.000 Gedanken, niemand hat die bewusst. Und um diese Selbstläufer zu stoppen, bevor sie unseren Körper oder Geist zerstören, sollten wir einen Weg finden, um sie zu hinterfragen (hier empfehle ich Byron Katie: The Work) oder ihnen positive Glaubenssätze entgegenstellen, sodass wir uns Stück für Stück an ein neues, gesundes Denken gewöhnen.

 

Negative Affirmationen

Mit diesen oder ähnlichen Gedanken schleppen sich viele Menschen unglücklich durchs Leben. 

 

Das habe ich verbockt.

Ich habe einen Fehler gemacht.

Er/Sie liebt mich nicht mehr.

Ich bin so blöd.

Kann ich nicht einmal Glück haben?

Ich bin arm. Ich habe kein Geld.

Ich bin dumm, hoffentlich merkt das keiner.

Ich kann nicht mehr. Das Leben ist viel zu schwer.

 

Danke Louise Hay

Wir haben Louise Hay viel zu verdanken. An die 50 Millionen Bücher wurden von ihr verkauft auf der ganzen Welt. Es lohnt sich, jeden Tag mit Affirmationen den Morgen zu beginnen, ich habe das ausführlich in meinem neuen Buch Die Seelenfeder beschrieben. Ich selbst führe ein Affirmationsbuch, das ich nicht mehr missen möchte. Und was ist passiert? Seitdem fallen mir sofort Gedanken auf, die mir weh tun und die mich an meiner Lebensfreude hindern. Und das habe ich dieser Frau zu verdanken. Nehmt euch das Wochenende etwas Zeit für sie und schaut euch ein Video an oder lest ein Buch von ihr. Es lohnt sich.

Eure Beatrix 

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Mein Kind ist ein Loser?! - Kreativität der Kinder fördern, ist wichtiger als gute Noten. Warum Rumspinnen so wichtig ist...

Ihr Lieben!

"Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem besteht darin, wie es ein Künstler bleiben kann, wenn es aufwächst", soviel zu Pablo Picasso, der es ja nun wirklich wissen muss! Mir fiel der Satz heute ein, als mir die Kinder begegneten, die in die Grundschule gegenüber gehen.

Die Kinder lächeln mich und Finn an, grüßen und springen weiter durch die Pfützen.

 

Kinder sind kreative Spinner

Wenn ich an ihnen vorbeigehe, lausche ich den Unterhaltungen der Kinder. Sie erzählen sich oft die wildesten Geschichten und ich lache still in mich hinein. Besonders gut sind darin die Kleinen, da kann man nur staunen, was sie erfinden und wie kreativ sie sind. Leider wird das oft von den anderen Kindern oder der Familie als Blödsinn abgewertet: "Die spinnt wieder rum, denk dir nicht immer solche Geschichten aus!". Und genau darum geht es mir hier und heute. Rumspinnen ist nämlich das Beste, was Kinder tun können. Lasst eure Kinder bloß so lange rumspinnen, wie es geht, denn genau das ist die Voraussetzung für ein kreatives und erfolgreiches Leben. 

 

Kinder brauchen kreative Spinnereien

Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man das ganze Leben einen Beruf ausübt. Gerade in der heutigen Zeit ist Kreativität, ein Rumspinnen gefragt, denn wir müssen uns alle paar Jahre neu erfinden, weil wir durch eine Prüfung sausen oder uns plötzlich gekündigt wird. Wer da gelernt hat zu spinnen,  der hat gelernt zu leben. Kreativität, wie ich sie verstehe, ist lebensnotwendig. 

 

Die Kreativität eurer Kinder fördern

Kreativität ist ein "sich neu erfinden", das durch Erzählen von Geschichten, Tagträumereien, Waldspaziergängen, Laufen durch Pfützen, Baumhäuser oder ein Floß bauen, gefördert wird. Es kann auch sein, dass eure Kinder durch TV, Handy oder Computerspiele auf richtig gute Ideen kommen, aber eben nur, wenn es das eine begrenzte Zeit nutzt. Kinder sollten nicht so lange am Stück damit verbringen, sonst geht es mit der eigenen Kreativität bergab. Nach ein paar Stunden ist es nur noch ein "sich berieseln lassen" und man wird immer schlapper im Kopf.  

 

Schreiben ist pure Kreativität

Kreativität fördern ist so einfach. Schreiben ist eine Möglichkeit, um die Kreativität eurer Kinder aufrecht zu erhalten. Wenn eurem Kind langweilig ist, gebt ihm Stift und Papier und lasst es Luftschlösser bauen, von einem Leben als Feuerwehrmann träumen, meinetwegen auch als Batman. Lasst es eigene Märchen schreiben. Ich habe das gerade eine Woche mit Grundschulkindern gemacht, es war irre, was denen einfällt innerhalb kürzester Zeit und wie viel Spaß sie dabei hatten, ihre eigenen Wörter fließen zu lassen. 

 

Tagebuch schreiben fördert die Kreativität eurer Kinder

Ein ganz wichtiger Punkt ist das Schreiben eines Tagebuchs (Mein Bloggerkollege Paul hat dazu einen wunderbaren Post geschrieben: 101 Gründe, warum du Tagebuch schreiben solltest). Die Kinder bekommen sehr viel mit aus ihrer Umwelt und sie können es noch nicht filtern. Das heißt, sie erleben das, was wir schnell abhaken viel intensiver und oft auch bedrohlicher. Deswegen empfehle ich euch aus eigener Erfahrung (lest dazu mehr in meinem sehr persönlichen Buch Die Seelenfeder) schenkt eurem Kind ein schönes Tagebuch, in das es Spaß macht, reinzuschreiben. Und sorgt dafür, dass es ein Ritual daraus macht, vielleicht abends, bevor es ins Bett geht, schreibt es immer genau eine Seite ins Tagebuch. Das verfestigt sich schnell im Gehirn, wirkt entlastend und kann kreative Schübe fördern.

 

In diesem Sinne, lasst eure Kinder so viel wie möglich rumspinnen, und sorgt dafür, dass Stift und Papier bereit liegen. 

Eure Beatrix

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Die Seelenfeder - Schreiben ist... sich selbst lieb haben

Ihr Lieben,

ich halte es seit gestern wirklich in den Händen: Die Seelenfeder ist gedruckt. Fünf Exemplare habe ich erhalten. Die waren sofort weg und neue sind bestellt für Freunde, Bloggerkollegen und natürlich die Presse.

 

Die Seelenfeder aufschlagen

Trommelwirbel, Schmetterlinge, Schauer über den Rücken, Erleuchtung, Seelenfrieden... neeee. Ich guck erstmal in aller Unruhe, ob ich einen Fehler finde...ja, ich bin ehrlich. Das löst auch eine Art Erregung aus;) Dann poste ich ein Bild von mir auf dem Balkon mit dem Buch und freue mich unglaublich, dass an die 60 Leute mir Glückwünsche schicken. Facebook sei Dank, was würden wir nur ohne es machen? Danach gönne ich mir einen Milchkaffee mit meiner neuen tollen Maschine und ein Grevensteiner Bier (sehr süffig).

 

Die Seelenfeder - Name und Bedeutung

Die Feder oder der Bleistift haben die Macht, unsere Seelen zu öffnen. Das behaupte ich in meinem Buch. Erfunden habe ich das nicht, ich fasse nur die hilfreichsten Methoden aus Therapie und Praxis zusammen. Für mich selbst war es oft sehr spannend, wie viele unterschiedliche Formen es gibt. Ich habe zum Beispiel das Expressive Schreiben so nicht gekannt. An drei aufeinander folgenden Tagen 15 Minuten über ein Ereignis schreiben, das einen belastet hat. Immer wieder neu beschreiben, was passiert ist, welche Gefühle man hatte und Gedanken. Ich war sowas von erstaunt, was mir dabei alles klar wurde, warum ich oft innere Unruhe verspüre zum Beispiel. Das Erlebnis hätte ich niemals damit in Verbindung gebracht. Und das ist nur eine Form des Therapeutischen Schreibens...

 

Wozu Die Seelenfeder lesen?

Mein Wunsch ist es, dass wir erstmal zur Feder greifen, bevor wir mit unseren giftigen Gedanken oder quälenden Gefühlen Unheil anrichten (bei uns selbst und bei anderen). Oft habe ich mich nachts hingesetzt, wenn ich nicht schlafen konnte, weil mich ein Konflikt oder Wut wachhielt und habe meine Gefühle aufs Papier gebracht. Dort durfte ich alles aufschreiben, was ich wirklich dachte und womit ich womöglich andere verletzt hätte. Dass wir uns danach ganz anders mit der Sache beschäftigen, darum geht es mir in dem Buch. Erstmal bei sich selber aufräumen, klären, ordnen, freischreiben und so können wir unsere Bedürfnisse und Sorgen, Ängste mit den anderen teilen.

Das wünsche ich Ihnen.

Das Buch ist im Lingenverlag erschienen für 9,95 €. 144 Seiten. Leicht zu lesen und mit vielen praktischen Übungen. Fehlt nur noch der Kaffee, ein Blancobuch und ein Bleistift.

 

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Blogger sind Idealisten, die gerne schreiben - dafür gewinnen sie einen Blumentopf, aber keine Millionen

Ihr Lieben,

in letzter Zeit ärgere ich mich, obwohl das gar nicht gut ist für meinen Teint... Ich blogge wie so viele andere. Wir schreiben gerne, wir interessieren uns für die Welt, die Menschen und sagen dazu unsere Meinung. Wir zwingen sie keinem auf, wir sind nett und tun eine Menge, damit ihr uns lest. Dafür kriegen wir keine Millionen, sondern schlicht und einfach eure Bestätigung, euren Gefallen, einen netten Kommentar oder ein Like, das wie ein Lächeln auf der Straße von einem Unbekannten ist (also schön). So und da ich überhaupt keine Lust auf Affiliate habe, habe ich in meiner unendlichen Naivität zwar verlinkt (oh ja auch an Amazon, weil ich das gar nicht wusste, dass andere dafür etwas Geld kassieren), sondern weil ich mal gehört habe, dass das bei Google gut ankommt- Das heißt, wenn jemand jetzt in die Suchmaschine eingibt: Schreiben Blog, dann fände ich es schon toll, wenn ich weit oben erscheinen würde. Blogger arbeiten, ich würde mal sagen, die Hälfte des Tages an ihrem Blog, sie schreiben, verfolgen andere Blogger, bauen ihre Wissensgebiete aus, das ist freiwillig und macht jede Menge Spaß. Und dann (jetzt kommt die Sache mit meinem Teint...) möchte ich nicht in einer Gruppe einen Kommentar lesen, dass ich Leute auf meinen Blogs "locke" und das so klingt, als ob das ein verwerfliches Verbrechen wäre (sie kaufen damit weder einen Blumentopf, noch locke ich ihnen Geld aus der Tasche). Wenn ich meine Blogartikel teile, dann weil ich möchte, dass sich das Thema Schreiben und seine Wirkung auf die Psyche verbreitet und weil ich meine Arbeit an meinem neuen Buch "Die Seelenfeder" liebe und sie mit anderen teilen will. Mein Werte dabei sind: Freiheit (die ich leben kann durch meine Freiberuflichkeit), Liebe (auf die ich auch nach harten Zeiten immer wieder weich falle) und Gemeinschaft (die ich durch viele Leser, nette Kommentare, liebe Begegnungen, gemeinsame Hobbys, Freunde und meine Familie erfahre). So, das musste mal gesagt werden. Seid achtsam den Bloggern gegenüber, lest unsere Artikel, nehmt euch mal Zeit dafür und erkennt ihre Arbeit an. Blogger tun so viel, um euch ein Stückchen Freude zu bringen, völlig umsonst für euch. Und beim nächsten Blogartikel möchte ich euch einige tolle Mit-Blogger vorstellen, deren Arbeit unfassbar gut ist! Danke für DEIN Lesen bis hierhin und DIR ein schönes Wochenende! Und denk dran: Morgens zehn Minuten nonstop Schreiben, bevor du überhaupt klar denken kannst, macht deinen Tag einfach bewusster! Millionenfach bestätigt;) 

Eure Beatrix

Danke an Jimdo und Pixabay, ohne die wäre meine Arbeit nicht möglich! Blumen können mir dafür gerne per Post geliefert werden;))

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7 Tipps für Schriftsteller von Sebastian Fitzek

Guten Morgen,

nein, es ist nicht Winter und ich konnte heute mit Fin von 7-8 Uhr ohne von oben nass zu werden, raus;) Von unten war es da schon etwas mehr nass, das Wasser floss in Bächen durch den Wald.

Ich habe neben mir die Bild Zeitung liegen, die jemand in meinen Lieblingscafé in Sundern Bäckerei Vielhaber liegen gelassen hat. Und wie sollte es anders sein, es gibt ja keine Zufälle, da ist genau in der Ausgabe neben "Killer-Pilger gesteht Mord an Geliebter" (erstaunlich, da geht einer pilgern und bringt danach seine Freundin um, ob er das auf dem Weg geplant hat?) und Deutsches Paar klaut 2,6 Tonnen Patronenhülsen (was macht man denn damit?), ein Artikel über den Thriller-Autor Sebastian Fitzek, der für Bild-Leser ein Schreib-Seminar abgehalten hat! 600 hatten sich beworben und 8 sind angenommen worden. Die wichtigsten Tipps möchte ich mit euch teilen:

  1. Fitzek empfiehlt, unsere schriftstellerischen Ergüsse zunächst Menschen unseres Vertrauens zu zeigen, denn die Kritiker kämen noch früh genug.
  2. Nicht auf den Verlauf der Geschichte konzentrieren, sondern auf die Figuren! Die Hauptfigur muss so interessant sein, dass der Leser Lust hat, mit ihr auf Reisen zu gehen. Er muss sich mit ihm identifizieren können was nicht heißt, dass der Held zwingend sympathisch sein muss.
  3. Man soll den Leser schnell einfangen, nicht zu lange warten, bis etwas in der Geschichte geschieht.
  4. Fitzek empfiehlt in der dritten Person zu schreiben, nicht aus der Ich-Perspektive. Zu viele persönliche Gedanken bremst die Handlung aus, sagt er.
  5. Gerade im Thriller mit seiner Geschichte im Möglichen und Realistischen bleiben, auch wenn es eine noch so verrückte Story ist. Sein Tipp: Sich öfter fragen, ob das eine verständliche Reaktion der Figuren ist oder aber auch für die äußeren Umstände.
  6. Nicht aufgeben, weitermachen, durchhalten! So formuliert er seine wichtigste Regel für Schriftsteller, wenn es um die Vermarktung der eigenen Story geht. Manuskripte auch zu Literaturagenturen geben oder das Buch selbst auflegen.
  7. Wenn man wissen will, wie es geht, sein neues Buch kaufen: Acht Nacht;)))
In diesem Sinne, Eure Beatrix
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Was macht gerade bei Regen richtig Spaß?

Ihr Lieben!

Nein, ich ergebe mich diesem Regen nicht, denke ich und renne extra lang mit Schirm und guter Sportkleidung bewaffnet mit Finn durch denselben. Er schnüffelt und schüttelt sich, ich puste, nachdem ich wieder den Berg hoch muss (Sauerland eben).

Also was macht besonderen Spaß bei diesem Wetter?

Genau! Schreiben und Lesen!

Was habt ihr denn gedacht?...;)

Also kaufe ich mir einen wunderschönen Rosenstrauß in unserem Laden hier im Dorf und wie soll es anders sein, mich lacht die neue Ma Vie an, endlich finde ich sie wieder, die mag ich nämlich wirklich gern. Das Thema: Dankbarkeit! Immer und immer wieder ist das ein Thema. Stimmt ja auch, dass es glücklich macht. Dieses Mal sagt das ein Philosoph, das macht das Ganze vielleicht noch wichtiger. Da ich aber nun auch eine Philosophin bin, sage ich: ja dankbar macht glücklich. Wie auch im Artikel erwähnt ist das Aufschreiben in ein Dankbarkeitstagebuch noch besser, weil wir damit die Dinge fest manifestieren. Wir erinnern uns tagsüber daran. Und das tut gut. Und wenn man das dann wirklich jeden Tag macht, passiert es vielleicht, dass man plötzlich in der Küche oder im Wohnzimmer, meinetwegen auch im Schlafzimmer steht und denkt: Mensch, du BIST ja glücklich. Du HAST ja alles! Trotz des Wetters... das kann mir doch mal gestohlen bleiben...

So, nun bin ich wieder von Hölzchen auf Stöckchen gekommen. Ich mache mir heute also den Tag schön mit Lesen und Schreiben. Mein Lieblingsverlag hat mir nämlich ein neues Journal (links neben der Ma vie) geschickt, oh Mein GOTT, es ist bestickt und trotz der Linien innen (ich mag lieber Kästchen) werde ich es wohl ausbauen als Bullet Journal. Kennt ihr das, wenn ihr euch in so schöne Bücher gar nicht reintraut zu schreiben, weil man es irgendwie so schön rein bewahren will? Schlimm ist das. Das Ergebnis werde ich euch mitteilen. Und über das Bullet Journal kommt auch bald was.

Allen Urlaubern einen schönen Urlaub. Allen Daheimgebliebenen Geduld, es soll Sonntag besser werden. Das sind noch 1,5 Tage bis dahin.

Eure Beatrix

P.S. Es hat mich ein Blogger-Kollege angesprochen, ich möchte doch die Af... (wie auch immer) Links kennzeichnen, weil ich dafür Geld bekomme. Bekomme ich nicht, weil mir das alles viel zu kompliziert ist. Ich werde für meine Arbeit mit euren Likes (vor allem für die Webseite bei Facebook) belohnt, die euch einen Klick kostet und ein Lächeln;) Freuen tue ich mich auch über jeden Beitritt in die FB Gruppe: Schreiben in Cafés. Das bedeutet für mich Anerkennung genug.    

 

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7 gute Gründe für ein Reise-Tagebuch - Sich Zeit nehmen und sie bewusst gestalten

Ihr Lieben,

wie viele posten in diesen Tagen schöne Urlaubsfotos. Mittlerweile gibt es die schönsten Reise-Tagebücher, die dazu einladen, seine Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten. Wozu soll das gut sein, fragen Sie sich?

Ich kann Ihnen 7 gute Gründe nennen und würde mich freuen, wenn es Sie dazu anregt, auch zu Stift und Tagebuch zu greifen.

  1. Alles, was wir aufschreiben, bleibt im Kopf. Wir haben viel mehr von den schönen Tagen, weil wir es festhalten.
  2. Wir erinnern uns noch nach Jahren an die schönsten Cafés, die malerischsten Dörfer am Meer oder die romantischsten Strände.
  3. Wir können die Tagebücher mit Fotos bestücken, wenn wir wieder zu Hause sind und haben somit ein einmaligen Dokument auch für unsere Kinder später.
  4. In dem Moment, in dem wir das Tagebuch aufschlagen, den Stift in die Hand nehmen, über das Blatt streichen, von dem Kaffee nippen und träumerisch in die Ferne aufs Meer blicken, genießen wir nicht nur diesen Moment, wir sind auch ganz achtsam dort und nicht schon wieder zu Hause, wo der Alltag mit den vielen Aufgaben wartet.
  5. Schreiben ist ein Akt der Kreativität und das macht glücklich. Wir schaffen etwas mit unseren Händen, wir gestalten unser eigenes Tagebuch.
  6. Wir machen uns interessant. Wer schreibend in einer Strandbar sitzt, wird neugierig beäugt. Es macht sich immer gut, anderen zu zeigen, dass man auch was anderes kann als stumpf auf ein Handy zu gucken und gelangweilt hoch und runter zu scrollen.
  7. Dieser eine Moment mit dem Buch gehört nur uns. Uns ganz allein. Das sind wir uns wert. Und das ist ein Akt der Selbstliebe. Schreiben ist immer ein Akt der Selbstliebe.
In diesem Sinne, Eure Beatrix
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7 Gründe morgens früh aufzustehen

 

Ihr Lieben!

 

Viele von euch kennen die Morgenseiten, 3 Seiten direkt nach dem Aufstehen mit allen Gedanken, die hochkommen, voll schreiben. Die Idee kommt meines Erachtens nicht, wie so oft publiziert von J. Cameron (die ich sehr verehre), sondern von D. Brande aus ihrem viel früher erschienenen Klassiker: Schriftsteller werden. Mehr dazu könnt ihr bald in meinem neuen Buch über das Schreiben „Die Seelenfeder“ nachlesen, hier geht es mir gerade nur um etwas anderes, was wirklich etwas in meinem Leben verändert hat:

 

Das frühe Aufstehen, am besten schon um 5 Uhr, 6 Uhr ist auch noch ok und sich innerlich auf den Tag vorbereiten.

 

Wozu? Um diesem Gedankenstrom nicht zu folgen, dem wir in einer Art Automatismus folgen, der schädigend für Körper und Seele ist. Gedanken sind nicht einfach gut und mutig, sie sind oft von unseren Ängsten geprägt und schränken uns dermaßen ein, dass wir verkrampfen – innerlich und äußerlich. Entweder kämpfen wir mit dem inneren Schweinehund und kriegen unseren Allerwertesten nicht hoch oder wir erkranken psychosomatisch.

 

Hal Elrod hat es in seinem Miracle Morning gut beschrieben, aber auch er hat es natürlich nicht zuerst entdeckt, er kann es nur unglaublich gut rüberbringen, sowohl im Buch als auch auf Youtube! Er sagt, man solle Rituale morgens ausführen, ganz kurze, auch darauf gehe ich in meinem Buch genau ein, wobei ich diese etwas abgewandelt habe, da ich lieber mehr schreibe. Hal empfiehlt ganz kurz zusammengefasst: Affirmationen, Yoga, Schreiben, Visualisieren, Lesen! Auch hier das Prinzip: Früh aufstehen, sich auf den Tag vorbereiten innerlich, um während des Tages viel mehr Glücksgefühle, Achtsamkeit und Erfolg zu erleben!

 

So, nun aber zum Thema FRÜH AUFSTEHEN: WARUM???

 

  1. Das Gehirn ist noch in den kreativen Schlafwellen. Es ist unglaublich, wie viele Ideen wir von der Nacht aufpicken können!

  2. In der Frische des Morgens können wir den Geist produktiv nutzen, er ist noch nicht so vermüllt von unseren Gedanken, die im Laufe des Tages wieder aktiviert werden. Allein morgens das Führen eines Wunschtagebuchs kann Bäume versetzen.

  3. Schon morgens etwas wirklich Produktives tun, macht stolz! Den ganzen Tag hat man das Gefühl, etwas sehr Wesentliches bereits erledigt zu haben!

  4. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wer früh aufsteht, hat einen Vorsprung, vor allem beim Thema Erfolg. Wenn man sich kurz notiert, was einem an dem Tag wichtig ist, dann erledigt man das auch und muss sich abends nicht grämen darüber, dass man ein Loser ist.

  5. Es tut so unglaublich gut, morgens nur ein paar Minuten den Körper zu bewegen mit Yoga, Joggen oder Walken. Am besten im Wald... die Seele darf schon morgens zu Hause sein! Frei atmen!

  6. Wir haben Raum und Zeit für uns, Freiraum, den wir uns sonst im Alltag so sehr ersehnen!

  7. Wir haben tagsüber mehr Energie, das ist das komische, ich kann es kaum erklären, man ist nicht müde, man ist viel wacher. Hal Elrod hat viel über den Schlaf recherchiert und meint, schlimmer als alles andere für unser Wohlbefinden ist es, zu lange zu schlafen. Ich kann das persönlich nur bestätigen!

 

Eure Beatrix

 

Wenn euch diese Ausführungen gefallen haben, denkt daran, es auch zu liken und zu teilen.. ihr wisst doch, jeden Tag eine gute Tat;)

 

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Wandern und Schreiben im Café

Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute leider etwas Kopfweh. Hier war gestern Abend am See Live-Musik mit einem wohl nicht so ganz guten Wein... Trotzdem habe ich mir gerade ganz frische Gedanken zu neuen Seminaren gemacht, das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen. Neben dem Visionsseminar mit meiner Malerkollegin aus dem Berghaus, das wieder im Oktober stattfindet, gibt es jetzt auch ein Schreib- und Wanderseminar der kreativen Art.

Ich freue mich, wenn ihr mit mir das schöne Sauerland erkundet und wir zusammen in wundervollen Cafés bei leckerem Kaffee und Kuchen schreiben. Mit Schreiben meine ich nicht das literarisch perfekte Schreiben, das poetische Manifest, sondern das ganz einfache Schreiben dessen, was in unseren Köpfen ist. Wenn es auf dem Blatt ist, kann es aus unserem Unbewussten verschwinden und muss da keinen Schabernack mehr anstellen. Natürlich gebe ich auch Anleitungen zum kreativen, expressiven, freien und autobiographischen Schreiben, euch soll ja nicht langweilig werden!  

Es gibt hier wirklich Traum-Cafés zum Schreiben und Einkehren wie Coras Cafe direkt um die Ecke des Seminarraums (bei schlechtem Wetter) oder in Wildewiese das "Knallharte Landleben", ein Künstlercafé der Extraklasse oder das Hof-Café in Sundern City;)

By the way - schaut mal in meiner Gruppe Schreiben in Cafés vorbei bei Facebook, das ist so spannend, wenn verschiedene Leute ihre Lieblingscafés zum Schreiben nennen. Wir haben schon in ganz Deutschland, Amsterdam, auf Teneriffa und Kuba Geheimtipps, fühlt euch Willkommen!

Eure Beatrix

 

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Fin erobert alle Herzen

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